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102 neue Unorte in Frankfurt Societäts Verlag

102 neue Unorte in Frankfurt

von: Frank Berger und Christian Setzepfandt

erschienen: Societäts Verlag

am 22.02.2012

www.societaets-verlag.de

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UNbekannte Orte, die vielleicht nicht zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehören, aber aus den unterschiedlichsten Gründen einen Besuch wert sind, gibt es in den meisten Städten. Frankfurt hat besonders viele dieser interessanten "Unorte" zu bieten. 101 davon haben Frank Berger und Christian Setzepfand in einem Buch zusammen getragen, das sich in kürzester Zeit enormer Popularität erfreute.

UNglaublich gefreut haben dürften sich die Macher von "101 Unorte" über den Erfolg ihres Buches und die Möglichkeit, den interessierten Lesern 102 neue Unorte vorstellen zu dürfen. Selbst für viele alteingesessene Frankfurter gibt es erneut zahlreiche mehr oder weniger versteckte Orte zu entdecken, die man wahrscheinlich schon mal gesehen hat, sich aber über ihre Bedeutung bislang nicht bewusst war. Das Interessante dabei ist, dass sich neben vielen eher versteckten Orten zahlreiche in dem Buch vorgestellte Stellen an durchaus bekannten und hoch frequentierten Plätzen, wie etwa dem Römerberg, auf dem Hauptfriedhof, an der Hauptwache, am Dom oder am Mainufer befinden.

UNgewöhnliches erfährt der Leser hier, etwa, dass es hinter dem Europa, dem größten der E-Kinos, ein Zimmer gibt, das für Filmliebhaber ein kleines Heiligtum darstellen dürfte. Es wird verraten, welcher Unort das Zeug dazu hat, als hässlichster Platz in der Frankfurter Innenstadt bezeichnet werden zu können. Es gibt einen Besuch beim Geburtsort des Struwwelpeters oder bei einem der ersten Wohnhochhäuser, das nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in der Fahrgasse gebaut worden ist. Und es wird enthüllt, was es mit der Gruft der Familie von Schweitzer auf dem Frankfurter Hauptfriedhof auf sich hat oder wo es 1873 zum großen Bierkrawall kam.

UNterhaltsam, informativ und überraschend, so führen Frank Berger und Christian Setztpfand durch ihr zweites "Unorte"-Buch. Und wie schon beim Vorgänger wird auch hier wieder deutlich, dass es sich lohnt, mit offenen Augen durch die Stadt zu laufen und auch einmal die bekannten Pfade zu verlassen. Denn erst dann, wenn man nicht nur die repräsentativen Gebäude und bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern eben auch die zahlreichen Unorte und ihre Geschichte kennt, lernt man auch die Stadt in all ihren Facetten richtig kennen. Und das macht Dank eines Buches wie "102 neue Unorte" ungleich mehr Spaß. Daher gilt:

UNbedingt empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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