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Ich schenke Dir Frankfurt – Ein roter Faden für kleine Budgets Societäts Verlag

Ich schenke Dir Frankfurt – Ein roter Faden für kleine Budgets

von: Ruth Fühner

erschienen: Societäts Verlag

am 15.11.2011

www.societaets-verlag.de

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Ein Stadtbummel durch Frankfurt kann, sofern man die richtigen Orte besucht, sehr schön, spannend, unterhaltsam, lecker und überraschend sein – doch meist hinterlässt das auch ein großes Loch im Geldbeutel. Doch das muss nicht sein. Ruth Fühner zeigt in "Ich schenke Dir Frankfurt", einem Stadtführer der etwas anderen Art, dass Frankfurt auch mit kleinen Budgets erkundet werden kann. 

Ob Kultur, Kulinarisches oder Einkaufen, die Möglichkeiten für den kleinen Geldbeutel sind umfangreicher, als gedacht. In sieben Kapiteln spinnt Fühner einen roten Faden quer durch die Mainmetropole, der den Leser nicht nur zu den wichtigsten Locations der Stadt führt, sondern auch die wichtigsten Informationen zu den jeweiligen Orten bereithält. Dabei ist die Aufmachung nicht wirklich mit der klassischer Stadtführer vergleichbar. So wird die Führung durch Frankfurt mal von einer Fotostrecke, mal von Zeichnungen, dann wieder von interessanten oder amüsanten Fakten oder von Zitaten von klugen Köpfen wie einem gewissen Johann Wolfgang von Goethe unterbrochen. Es gibt einen sehr detaillierten Gang über die Berger Straße, bei dem der Leser genau erfährt, wo sich welche Einkaufs- bzw. Einkehrmöglichkeit befindet, es werden Museen jenseits der bekannten Vertreter am Museumsufer vorgestellt und natürlich gibt es auch Hilfestellung bei der Suche nach den richtigen Souvenirs. 

Keine Frage, "Ich schenke Dir Frankfurt" ist ein origineller Stadtführer mit viel Charme und einer einfallsreichen Aufmachung. Allerdings geht dies mitunter ein wenig auf Kosten der Übersichtlichkeit und auch des Informationsgehalts. Es ist sehr erfrischend, dass das Buch weitgehend auf die typischen Touristen-Infos verzichtet und stattdessen gerne auch mal zu den nicht ganz so ausgetretenen Pfaden durch Frankfurt führt. Doch wer sich, inspiriert durch die Lektüre, auf den Weg machen möchte, um die im Buch vorgeschlagenen Örtlichkeiten zu besuchen, der muss in vielen Fällen erst noch einmal das Internet oder andere Stadtführer zu Rate ziehen, um wichtige Informationen wie die genaue Adresse, die Öffnungszeiten oder Eintrittspreise zu erhalten. Zwar wird durch den Verzicht auf Standartinformationen der Lesefluss nicht unterbrochen und auch der Unterhaltungswert des Buches gesteigert. Doch wer sich hier Anregungen für einen Stadtrundgang, einen Einkaufsbummel oder einen Museumsbesuch holen möchte, sollte darauf vorbereitet sein, noch weiterführende Recherchen betreiben zu müssen. 

Doch im Zeitalter von Internet und Smartphones wird sich dieser zusätzliche Aufwand in Grenzen halten. Fakt ist, dass "Ich schenke Dir Frankfurt" einfach Spaß macht. Und auch wenn bei den Webtipps am Ende des Buches ein ganz besonderes Frankfurter-Onlineportal schmerzlich vermisst wird, so ist der Gesamteindruck, der nach der Lektüre entsteht, ein durchaus positiver. Zumal es tatsächlich einige wirklich gute Tipps für den kleinen Geldbeutel gibt, die einen Bummel durch Frankfurt zu einer rundherum angenehmen Sache machen.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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