Zur Startseite frankfurt-tipp.de
Home  Kontakt  Impressum  Sitemap   Druckansicht   
Suche  

 
Restaurants
Gaststätten
Nachtleben
Hotels
Bringdienste
Feste & Feiern




Aktuell
  
Archiv
  

Frankfurt Tipp - Suche und Tipps immer aktuell für das Maingebiet.

Soundtrack-Tipp: Alice im Wunderland – Die CDs


Zu Tim Burtons wundervollen 3-D Abenteuer "Alice im Wunderland" erscheint nicht nur eine, sondern gleich zwei äußerst hörenswerte Soundtrack-CDs. Die erste bietet den fantastischen Score von Burtons Stammkomponisten Danny Elfman, während auf der zweiten CD Musiker verschiedener Stilrichtungen ihre von der Geschichte inspirierten Songs zum Besten geben dürfen.

Die Filmmusik:

Danny Elfman weiß, wie man einen Tim Burton Film musikalisch zu untermalen hat. Ein wenig schräg und düster muss es sein, aber auch ganz groß und irgendwie märchenhaft. Dass ihm dies auch hier wieder gelungen ist, macht alleine das "Alice Theme", das in verschiedenen Variationen immer wieder zu hören ist. Vorgetragen von einem Knabenchor und getragen von einer mitreißenden Melodie setzt sich das Thema schnell im Ohr fest und fängt die Atmosphäre des Films wunderbar ein. "Into the Garden" untermalt die Magie der Welt, die Burton und sein Team für den Film kreiert haben, mit dem perfekten Klangteppich und "Finding Absolem" verfügt über die typische Düsternis, die Burton/Elfman Zusammenarbeiten so besonders macht.

Dass der Komponist aber auch ganz große, spektakuläre Filmmusik komponieren kann, beweisen Stücke wie "Alice and Bayard`s Journey", "Alice escapes" oder "The final confrontation", die beinahe "Herr der Ringe"-Ausmaße annehmen. Insgesamt ist Elfman ein großartiger, atmosphärischer und eingängiger Score gelungen, der Liebhabern instrumentaler Filmmusiker absolut ans Herz gelegt werden kann.



Die Songs:

Von der klassischen Geschichte inspirierte Songs befinden sich auf der CD "Almost Alice". Neben dem Titelsong des Films, "Alice (Underground)" von Avril Lavigne, haben sich auch Künstler wie The All-American Rejects, die Plain White T`s, die US-Elektro Pop band Metro Station, Robert Smith von The Cure, die Indie-Rocker von Franz Ferdinand, die Pop-Punker All Time Low oder auch Deutschlands zur Zeit wohl erfolgreichster Export Tokio Hotel, unterstützt von der estnischen Sängerin Kerli, von den Abenteuern von Alice im Wunderland inspirieren lassen. Das Ergebnis sind 16 mitunter sehr unterschiedliche Nummern, die von ruhigen Akustik-Songs ("The Poison" der All-American Rejects) über eingängige Popsongs ("Where`s my Angel"), düstere Grunge-Klänge ("Her name is Alice" von Shinedown) bis hin zu astreinen Rockstücken ("Fell down a hole" von Wolfmother) reichen.

So unterschiedlich die einzelnen Lieder auch sein mögen, eines haben sie alle gemeinsam: sie ergeben einen schön-schrägen Klangteppich, der Tim Burtons eigenwilliger Variante der bekannten Geschichte mehr als gerecht wird. Dass das Ganze von einer gelungenen Coverversion des 1967 Jefferson Airplane Hits "White Rabbit", einer musikalischen Huldigung an Lewis Carrolls Geschichte, abgeschlossen wird, ist mehr als passend und hinterlässt einen positiven und stimmigen Gesamteindruck, der auch von den wenigen nicht wirklich gelungenen Songs nicht wirklich getrübt werden kann.

Review von Sebastian Betzold

Filmmusik-CD:

24 Titel
Disney (EMI)

Bestellen Sie diese CD hier bei amazon.de:



Die Songs:

16 Titel
Disney (EMI)

Bestellen Sie diese CD hier bei amazon.de:





Artikel bookmarken bei:

del.icio.us Linkarena Mister Wong Webnews YiGG Icio Oneview Netscape Yahoo! Google