TICKETS VON EVENTIM
Komfortabler gehts nicht! Tickets zu unzähligen Veranstaltungen gibts es bei Eventim ...
0_0_230x59 Logo im gelben Rahmen 2
Charlie, The Bestseller
Foto: Uwe Dettmar / Quelle: Deutsches Filminstitut

Charlie, The Bestseller (22.02.2012-13.05.2012)

Details

Kategorie:Kunst
Datum:von bis
Ort:
Webseite:www.deutsches-filmmuseum.de

Chaplins Tramp – Ikone zwischen Kino, Kunst & Kommerz 

Seit der Wiedereröffnung nach dem großen Umbau erfreut sich das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt großer Beliebtheit. Alleine zwischen Mitte August und Ende Januar konnten über 140.000 Besucher gezählt werden. Sowohl die neue Dauerausstellung, als auch das umfangreiche Kinoangebot stoßen bei Besuchern wie Presse auf hohe Akzeptanz. Diesen positiven Zuspruch will das Filmmuseum nun mit der neuen Sonderausstellung "Charlie, The Bestseller" festigen. Dabei steht nicht, wie in der großen Chaplin-Ausstellung von 1989/90 Leben und Werk des Filmemachers und Schauspielers im Mittelpunkt. Vielmehr versucht diese Ausstellung, die hohe Popularität der Kunstfigur Charlie, dem Tramp, die bis heute ungebrochen zu sein scheint, zu ergründen. 

Die Ausstellung basiert auf der umfangreichen Sammlung von Wilhelm Staudinger, der über Jahrzehnte hinweg eine mehr als beeindruckende Chaplin-Sammlung aufgebaut und diese vor einiger Zeit an das Deutsche Filmmuseum verkauft hat. Anhand von ausgewählten Objekten wird in mehreren Stationen dem Phänomen des Tramp nachgegangen. Den Anfang macht der Bereich "Charlie sehen", in dem den Besuchern zahlreiche Filmausschnitte aus Chaplins Werken gezeigt werden. Um diese auch genießen zu können, kann man bequem auf einer übergroßen Melone oder dem dazu passenden, deutlich kleineren Schnurrbart, den markantesten Markenzeichen des Tramp eben,  Platz nehmen, die das Zentrum des Ausstellungsraums ausmachen. Darum herum drapieren sich einige Einblicke in die Ursprünge von Charles Spencer Chaplin, sowie zahlreiche Publikationen über den Ausnahmekünstler, von denen einige reproduziert wurden, damit auch die Besucher hier einen Blick hinein werfen können, sowie zahlreiche Abhandlungen von Intellektuellen seiner Zeit, die sich mit dem Phänomen Chaplin auseinander gesetzt haben. Da es zu dieser als Archivausstellung konzipierten Schau keinen begleitenden Katalog gibt, haben die Besucher hier ausgiebig Zeit, sich in die Materie einzulesen. 

Neben einigen Originalplakaten, die zum Teil mehrere Tausend Euro wert sind, sind die zahlreichen, mitunter äußerst skurrilen Merchandisingprodukte rund um die Figur des Tramp das eigentliche Highlight dieser Ausstellung. Vom Aschenbecher über Feuerzeuge, Masken, Porzellanfiguren verschiedenster Größen, Eierbechern, Uhren, Spielkarten bis hin zu Flaschenverschlüssen, Parfümfläschchen oder Bonbondosen gibt es hier allerhand Kurioses, Amüsantes, Schönes oder auch extrem Kitschiges zu sehen. Zudem wird anhand "Charlie 2.0" auch versucht zu zeigen, wie sich die junge Generation mit Charlie Chaplin auseinander setzten. 

Obwohl uns die Figur des Tramp immer wieder in Werbung oder als Zitat in Filmen und Serien begegnet und sie damit auch jüngeren Menschen ein Begriff ist, so kennen die Wenigsten diese Kunstfigur aus Chaplins Filmen selbst. Die Ausstellung gibt den Besuchern nicht nur die Möglichkeit, die mitunter fast schon skurrilen Auswüchse der wohl bekanntesten Merchandisingfigur neben Micky Maus nachzuvollziehen. Sie bietet eben auch einen Einblick in die Entstehung dieser Figur und in die Filme, die sie unsterblich gemacht haben. 

Begleitend zu der Sonderausstellung gibt es im Kino des Filmmuseums auch eine Filmreihe, in der neben bekannten Klassikern auch einige weniger bekannte Schätze aus dem Schaffen Chaplins zu sehen sind. Das sollten sich nicht nur Filmliebhaber auf keinen Fall entgehen lassen. Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Filmreihe erhalten sie auf der Homepage des Deutschen Filmmuseums

Öffnungszeiten: Di, Do-So 10.00 – 18.00, Mi 10.00 – 20.00, Mo geschlossen

Partner-Tipps für Frankfurt & Umgebung

Empfehlungen von Partnern und Firmen aus oder für die Region.