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Claude Lorrain
Foto: Trustees of the Ninth Duke of Buccleuch's Chattels Fund;Claude Lorrain: Landschaft mit dem Urteil des Paris, 1633

Claude Lorrain (03.02.2012-06.05.2012)

Details

Kategorie:Kunst
Datum:von bis
Ort:
Webseite:www.staedelmuseum.de

Das Städel präsentiert mit Claude Lorrain einen der wichtigsten Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts 

(pia) Das Städel widmet mit Claude Lorrain (1600 bis 1682) einem der wichtigsten Landschaftsmaler des 17. Jahrhunderts eine monografische Ausstellung. Es ist die erste in Deutschland seit 1983. Leihgaben kommen unter anderem aus dem British Museum und der National Gallery in London, dem Petit Palais in Paris und dem Kupferstichkabinett in Berlin. 

Gezeigt werden von Freitag, 3. Februar, bis zum 6. Mai im Ausstellungshaus rund 130 Werke aus allen Schaffensphasen des französischen Barockkünstlers. Auf der Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse werden auch die einzigartigen Zeichnungen und Druckgrafiken Lorrains vorgestellt. 

Die in Kooperation mit dem Ashmolean Museum in Oxford entstandene Ausstellung zeigt Lorrain als hoch reflektierten Künstler, der in allen drei Medien außergewöhnliche und eigenständige Kunstwerke geschaffen hat. 

Claude Gellée, genannt Le Lorrain („der Lothringer"), wurde um 1600 in Chamagne nahe Nancy geboren. Als Heranwachsender gelangte er nach Rom, wo er bis an sein Lebensende blieb. Von Beginn an konzentrierte sich der Künstler auf die Landschaftsmalerei und war damit bald so erfolgreich, dass er den Papst, mächtige Kardinäle und europäische Fürsten zu seinen Auftraggebern zählen konnte. Ab Mitte der 1630er Jahre bis an sein Lebensende konnte Lorrain, der keine große Werkstatt unterhielt und so gut wie keine Schüler hatte, der Nachfrage kaum nachkommen. 

Bereits zu Lebzeiten wurde Lorrain besonders in Italien und Frankreich geschätzt. Im 18. Jahrhundert fand seine Kunst dann vor allem in England größte Bewunderung. Der Hauptteil seiner Zeichnungen und etliche Radierungen befinden sich heute in englischen Sammlungen. Die Werke Claude Lorrains übten auch auf die englische Gartenkunst einen prägenden Einfluss aus. Die idealisierte Landschaft Lorrains beschrieb auch Johann Wolfgang von Goethe, als er sagte, seine Bilder hätten „die höchste Wahrheit, aber keine Spur von Wirklichkeit", und „im Claude Lorrain erklärt sich die Natur für ewig".

Foto: Norbert Miguletz

Das Städel besitzt neben fünf Zeichnungen und etwa 40 Radierungen ein bedeutendes spätes Gemälde des Meisters, die „Landschaft mit Christus, der Maria Magdalena erscheint (Noli me tangere)" (1681). Zusätzlich konnte das Haus in den vergangenen Jahren eine seltene Radierung aus der spektakulären Folge des „Feuerwerks" (1637) und eine bedeutende Zeichnung aus dem sogenannten Wildenstein-Album, die „Tänzerin mit Tamburin und Dudelsackspieler" (1648), erwerben, die als eine der schönsten Figurenstudien Lorrains gilt. 

Die Ausstellung im Obergeschoss des Ausstellungshauses folgt einer chronologischen Sicht auf das Werk Lorrains. Kuratiert wurde sie von Martin Sonnabend (Städel Museum) und Dr. Jon Whiteley (Ashmolean Museum). Der Kartenvorverkauf ist im Internet unter http://www.staedelmuseum.demöglich. Überblicksführungen durch die Ausstellung à 5 Euro werden immer donnerstags um 19 Uhr und samstags um 16 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Tickets sind immer zwei Stunden vor Führungsbeginn an der Kasse des Städel Museums erhältlich. (Text: Presse-und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main)

Öffnungszeiten: Di, Fr–So 10.00–18.00 Uhr; Mi, Do 10.00–21.00 Uhr; Montags geschlossen

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