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LMFAO
Foto: Universal Music

LMFAO (10.05.2012)

Details

Kategorie:Musik - Rap & HipHop
Datum:
Uhrzeit:20.00
Ort:
Webseite:www.universal-music.de/lmfao

Sie sind derzeit in aller Munde: Das kalifornische Duo LMFAO lieferte mit Party Rock Anthem, der ersten Single ihres zweiten Albums Sorry For Party Rocking, den Par tyhit des Jahres 2011 ab. Der Song eroberte Platz 1 der Charts in den USA, England, Deutschland und mehr als zehn weiteren Ländern. Das Album schaffte es weltweit in die Top 20 und kann bereits auf zahlreiche Gold-Auszeichnungen blicken. Nach ihrem ersten deutschen Showcase im Oktober, das bereits Wochen im Voraus ausverkauft war, sind nun auch die Tickets für die Tour im Februar/März restlos vergriffen. Wegen der großen Nachfrage haben Redfoo und SkyBlue ein weiteres Konzert bestätigt. Am 10. Mai gastieren LMFAO in Offenbach, um mit einer amtlichen Party zu rocken. 

Der überwältigende Erfolg von LMFAO ist keine echte Überraschung. Denn immerhin ist Redfoo, bürgerlich Stefan Kendal Gordy, der Sohn des Motown-Gründers Barry Gordy – und damit von Kindesbeinen an im Epizentrum der Black Music aufgewachsen. Schon lange, bevor er mit seinem Neffen Skyler Husten Gordy alias SkyBlue im Jahr 2006 die Zwei-Mann-Formation LMFAO gründete, arbeitete Redfoo als er folgreicher DJ und Produzent. Sein Schaffen zeugte dabei immer von einem hohen Eklektizismus: Er ist von den alten Soul-Stars der Motown-Ära ebenso beeinflusst wie von Michael Jackson oder aktuellen Pop-Größen à la The Black Eyed Peas. Hinzu gesellt sich eine große Leidenschaft für Electro-Sounds und den Rock/Pop der 60er und 70er. Bands wie The Beatles und Led Zeppelin gelten als bedeutende Impulsgeber für den „Party-Rock" von LMFAO. 

Hierin liegt auch ihre große Stärke: Sie kennen keine Scheuklappen und Genre-Grenzen. Stattdessen bedienen sie sich mit Verve und einer lässigen Unverfrorenheit bei allem, was eine große Party verspricht, und vermählen es zu ihrem höchst eigenen Stil, der mutig und mitreißend zwischen Rap, Rock und Electro changiert. Seitdem sie 2009 ihr Debütalbum Party Rock veröffentlichten, findet wohl kaum noch eine Fete ohne den ein oder anderen LMFAO-Track statt. 

Bereits ihre Debütsingle I'm In Miami Bitch stürmte 2008 in den USA, Australien, England und weiteren Nationen hoch in die Charts. Zum endgültigen Durchbruch verhalf ihnen die Kollaboration mit Frankreichs Top-DJ David Guetta auf dem Dance-Hit Gettin' Over You, mit dem sie erstmals weltweit die Top 10 knackten. Seitdem sind LMFAO – ihr Name ist im übrigen die Internet-Abkürzung für den häufig gebrauchten Begriff ‚laughing my fucking ass off' – Dauergäste in den globalen Hitlisten. So erhielten sie gleich für ihr Debütalbum eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „bestes Dance-Album". Ende Juni erschien der Nachfolger Sorry For Party Rocking, mit dem sie um die Welt touren. Die erste Singleauskopplung entwickelte sich zur ‚self-fulfilling prophecy': Sie wurde, wie ihr Name schon sagt, zur Party Rock Anthem des Jahres 2011. Es bleibt spannend, wie diese beiden schrillen Typen, die mittlerweile auch eine eigene Modelinie gegründet haben, diese Erfolge noch überflügeln werden.

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