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Sabina Brauner

Sabina Brauner lebt seit mehr als 15 Jahren im Rhein-Main Gebiet und davon die längste Zeit in ihrem Wunschstadtteil Bornheim „weil es Dorf, Stadt und Geselligkeit im lebenswertesten Sinn" für sie verbindet. Niemand flaniert mit so offenen Augen durch die Welt wie die gebürtige Niedersächsin, die ihre Mitmenschen am liebsten im Internet an ihren Entdeckungen teilhaben lässt. Die Amerikanistin und Politikwissenschaftlerin gründete 2007 den Blog „So nur in Frankfurt" und ist auch Frankfurts erste Über 40-Modebloggerin auf „Oceanblue Style". Hier schreibt sie vor allem über Lifestyle und Mode.

5 Frankfurter Leckereien, die süchtig machen

14.04.2016 | 23:07 Uhr | Genuss
5 Frankfurter Leckereien, die süchtig machen
5 Frankfurter Leckereien, die süchtig machen
5 Frankfurter Leckereien, die süchtig machen

Waaaas? Keine Küsse in Frankfurt. So oder ähnlich müssen die Hersteller der Köhler Küsse aus der Nähe von Hanau  sinniert haben, als sie beschlossen, den Mangel an einheimischen Küssen zu beenden. Und so erhält das Kaufhaus Hessen auf der Berger Straße nun jeden Donnerstag frische Küsse ins Haus geliefert, wo sie der Abholung durch naschsüchtige Kunden harren. Die Nachfrage nach Küssen ist groß, wie sollte es anders sein.

Überhaupt stellte ich im Gespräch mit Ladenbesitzerin Katja Meifort fest, dass Frankfurter rechte Schleckermäulchen sind: „Bethmännchen verkaufen sich das ganze Jahr über, nicht nur an Weihnachten.“ Auch logisch oder? Leckereien lassen sich schließlich immer verdrücken. Weniger logisch war die Herkunft der Bethmännchen: lange Zeit wurde darüber offenbar gegrübelt und gedeutelt, bis sich schließlich herausstellte, dass sie aufs Engste mit der Familie gleichen Namens verbunden sind: erstmalig tauchten sie in der Familienchronik der Bethmanns 1840 auf, die offenbar zum Nachmittagstee und Dessert gern Leckereien sich gönnten. Deutlichstes Zeichen der Verbundenheit mit der Familie: die Mandeln. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum wir auf jedem Bethmännchen drei halbe Mandeln finden? Die drei Mandelhälften stehen für die drei Söhne des Staatsrats Simon Moritz von Bethmann. Ein vierter Sohn starb und damit verlor auch das Bethmännchen seine vierte Hälfte. Ein bißchen traurig, nicht wahr? Doch positiv stimmt, dass die Familie eine Köstlichkeit begründete, die nur aus hochwertigem Brententeig besteht, nicht aus Fertigware hergestellt wird, sondern aus Eiern, Mandeln, Zucker, Rosenwasser mit möglichst wenig Mehl. Eine Delikatesse quasi.

Doch der Delikatessen sind noch nicht genug! Der Renner bei Kunden des Kaufhauses Hessen ist und bleibt natürlich die Wurst von Gref Völsing gepaart mit einem Senf aus den Kräutern der Grie Soß´. Und keine Liste an lokalen Leckereien wäre komplett ohne Apfel! Alle Liebhaber von Weichkaramell finden in dem urigen Laden in der Berger Straße nun „Hessen Fudge“. Das Besondere daran? Das Karamell ist mit Apfelstückchen und –wein vermengt. Zu guter Letzt muss ich mich outen: mein persönlicher Favorit ist nämlich das „Mispelchen“. Damit überrasche ich gern Freunde aus der Ferne, denen diese Frankfurter Spezialität völlig unbekannt ist. Das sollte man einfach probiert haben, denke ich. Die köstliche Mischung aus Frucht mit Calvados ist nun auch fertig im Glas zu haben; für ganz Eilige sogar als „Shot“. 

·         Köhler Küsse, immer donnerstags frisch

·         Bethmännchen

·         Hessen Fudge

·         Gref Völsing mit Frankfurter Senf mit Kräutern

·         Mispelchen im Glas

Kaufhaus Hessen, Berger Straße 288

 

Was sind eure liebsten Spezialitäten? Was verschenkt ihr gern und was serviert ihr gern ortsfremden Besuchern und Besucherinnen? 

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