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Elvis ist an allem schuld: Amerikanische Momente in Frankfurt

18.03.2016 | 08:23 Uhr | Frankfurt
Elvis ist an allem schuld: Amerikanische Momente in Frankfurt
Elvis ist an allem schuld: Amerikanische Momente in Frankfurt
Elvis ist an allem schuld: Amerikanische Momente in Frankfurt

Von Frankfurt heißt es ja, dass sie die amerikanischste Stadt Deutschlands sei. Als Zugezogene wundert mich das. Liegt es an der Skyline. Vermutlich. Am Status der ehemaligen Besatzungszone? Auch möglich. Oder ist doch Elvis an allem schuld? Doch der ist ja schon lange tot und das kleine, friedliche Friedberg, wo er mal stationiert war, macht ja noch lange keinen Sommer beziehungsweise Frankfurt zu einer Dependance unter dem Sternenbanner. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus allem, und noch mehr: der Internationalität. Die Nähe zu den Finanzen. Wer hört nicht viel Englisch hier auf der Gass‘? Und das kleine Frankfurt nennt sich ja immer ganz liebvoll „Mainhattan“; wobei die Verbindungen zu NYC nicht von der Hand zu weisen sind, wenn auch in Miniatur: Bulle und Bär, Finanzplatz, internationale Szene, Kauf- und Handelstraditon, enge Verwandtschaft zu den geschäftstüchtigen holländischen Nachbarn. Dazu findet sich die Parallele der Freiheit - in New York symbolisiert durch die Freiheitsstatue, bei uns gilt die Paulskirche als „Wiege der Freiheit“ woran der amerikanische Präsident John F. Kennedy bei seinem Besuch im Juni 1963 erinnerte.

Unsere amerikanische Freunde machen ja im Rennen um die Präsidentschaftskandidaten aktuell mächtig Furore; da wollen auch Amerikaner in Frankfurt nicht außen vorbleiben: die Demokraten haben kürzlich ihr Wahllokal in der australischen Sportsbar „Yours“ in der Schiller-Passage abgehalten. Eine Sprache verbindet ;-) Wer aber mal so richtig in den Burger beißen will, der kehrt ein bei „Good Fellas“, wo sich auch das beliebte „Philly Steak“ auf der Karte findet: Steak überbacken mit Käse aus – natürlich Philadelphia. Großes Plus: der Cesar Salad. Das einige Zeit sehr beliebte Maxie Eisen im Bahnhofsviertel hat zwar nichts vom coolen Habitus verloren, aber leider kulinarisch nicht aufgeholt. Zwar bietet es immer noch das leckere Pastrami Sandwich an. Doch das „Tuna Melt“, mit Käse überbackenes Thunfisch-Sandwich, war nicht der Rede Wert und leider löst auch der Cesar Salad keine Begeisterungsschreie aus. Das ist angesichts der Preise sehr bedauerlich. Einen Abstecher in die kreolische Küche New Orleans macht, wer ins King Creole aufbricht.

Was bietet sich nach dem Essen an? Vielleicht ein Theater- oder Kinobesuch? Ein Kleinod der besonderen Art hat das English Theatre im Programm: preisgekrönte amerikanische Filme, unabhängig und zeitgenössisch, gibt es immer wieder montags. Auch die Volkshochschule ist eine wahre Schatztruhe mit ihren pfiffigen, kurzweiligen Kursen wie „Read, watch, and speak about America“ . Fast schier unbegrenzte Möglichkeiten also, um dem Land unserer Sehnsucht in Frankfurt ein bißchen näher zu kommen. Und wer dann doch einfach mal die Koffer packen will, wendet sich an das freundlichen Reisebüro Canusa anstatt Online zu buchen und wird sich über die Ersparnis freuen. Was macht für euch das amerikanische Flair Frankfurts aus? Wo findet ihr das? Oder gibt es das gar nicht?

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