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Oktober 2019
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Kleine Whiskykunde für Interessierte

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Kategorie: Whisky-Blog
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Whisky? Whiskey? Bourbon? Single? Malt? Blended?

Ein Whisky (von Uisge Beatha = gälisch für Lebenswasser) ist eine Spirituose aus einer oder mehreren Getreidearten, die mindestens 3 Jahre in einem Eichenfass (oder mehreren) reifte und in der Flasche dann mit mindestens 40% Alkohol abgefüllt ist. Zuckerzusatz ist nicht erlaubt, Färbung (schaut gerne mal auf das Rücketikett, da steht manchmal: „Enthält Zuckerkulör zur einheitlichen Farbgebung“) dagegen schon. Auch Kühlfiltrierung („chill filtration) ist erlaubt, sie sorgt dafür, dass ein Whisky bei niedrigen Temperaturen oder bei Zugabe von Eis nicht trüb wird, was in vielen Teilen Nordamerikas und Asiens häufig unerwünscht ist. Die meisten „Unabhängigen Abfüller“ (Unternehmen, die verschiedene Fässer von unterschiedlichen Brennereien kaufen und unter eigenem Label vermarkten, meist als Einzelfassqualität in Fassstärke) bevorzugen den naturbelassenen Whisky, d.h. sie verzichten sowohl auf Färbung als auch auf Kühlfiltrierung.

Ein Malt Whisky besteht zu 100% aus gemälzter Gerste, ein Single Malt kommt zudem aus einer einzigen Brennerei. Beispiele: Balvenie, Glenfarclas, Glenfiddich. Lagavulin, Talisker.

Ein Blended Malt stammt zwar aus 100% gemälzter Gerste, enthält aber Fässer aus mehr als einer Brennerei.

Ein Blended Whisky stammt aus verschiedenen Getreidearten; er kann gemälzte Gersten enthalten, aber auch ungemälzte sowie andere Arten wie Weizen, Roggen oder Mais. Beispiele: Johnny Walker, Dimples, Ballantines, Chivas Regal, Famous Grouse.

Ein Bourbon Whiskey wird zumeist in den USA und aus mindestens 51% Mais hergestellt, in der Regel ist dessen Anteil jedoch viel höher. Der Rohbrand muss in frische Fässer aus amerikanischer Weißeiche gefüllt werden, d.h. das Fass darf anschließend für Bourbon Whiskey nicht mehr verwendet werden, sondern wird oft in andere Länder, die Whisky produzieren, exportiert. Beispiele: Jack Daniels, Jim Beam, Maker’s Mark, Wild Turkey, Woodford Reserve.

Zur Schreibweise:

Ein Irish Whiskey wird immer mit „E“ vor dem „Y“ geschrieben, ebenso geht es den allermeisten amerikanischen „Bourbons“ (s.o.). Er ist im Übrigen meistens dreifach destilliert.

Ein schottischer Whisky (zumeist zweifach destilliert) wird immer ohne „E“ vor dem „Y“ geschrieben, und so wird es auch fast überall auf der Welt, wo Whisky seit vielen Jahren und Jahrzehnten hergestellt wird (Japan, Indien, Taiwan, aber auch in Europa), gehalten.

Im Übrigen muss ein „Scotch“ (Malt oder Blended) Whisky in Schottland destilliert, gelagert und auf die Flasche gefüllt sein. Ist eine der drei Komponenten nicht erfüllt, darf sich der Whisky nicht „Scotch“ nennen.

Text von: Frank Jerger

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