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Die Frankfurt-Tipp Autoren:

Sabina Brauner

Sabina Brauner lebt seit mehr als 15 Jahren im Rhein-Main Gebiet und davon die längste Zeit in ihrem Wunschstadtteil Bornheim „weil es Dorf, Stadt und Geselligkeit im lebenswertesten Sinn" für sie verbindet. Niemand flaniert mit so offenen Augen durch die Welt wie die gebürtige Niedersächsin, die ihre Mitmenschen am liebsten im Internet an ihren Entdeckungen teilhaben lässt. Die Amerikanistin und Politikwissenschaftlerin gründete 2007 den Blog „So nur in Frankfurt" und ist auch Frankfurts erste Über 40-Modebloggerin auf „Oceanblue Style". Hier schreibt sie vor allem über Lifestyle und Mode.

Dunkle Ecken, coole Bars - Wo Frankfurt am Urbansten ist

11.08.2018 | 21:41 Uhr | Frankfurt
Dunkle Ecken, coole Bars - Wo Frankfurt am Urbansten ist
Dunkle Ecken, coole Bars - Wo Frankfurt am Urbansten ist
Dunkle Ecken, coole Bars - Wo Frankfurt am Urbansten ist

Endlich hat es mal ein bisschen geregnet. Aber deswegen ist der Sommer ja noch lange nicht vorbei, sondern für mich, die zum Team Dachgeschosswohnung gehört, einfach nur ein klein wenig erträglicher. Endlich sind die langen Abende draußen noch schöner! Vor ein paar Tagen war ich mit zwei ganz lieben Freundinnen verabredet: die eine gehört in die amüsante Kategorie „Was Bartrends angeht, bin ich ganz weit vorn“, die andere kommt aus Berlin, was mich total unbeeindruckt lässt ;-)

Ganz lässig und entspannt überlege mich dann, womit Frankfurt so auftrumpfen kann in den Kategorien „Urban, trendy und genial“ – Wobei ich ja tief in meinem Herzen finde, dass Frankfurt gar nicht wie Berlin sein muss. Wenn Frankfurt einfach Frankfurt ist, genügt das doch, oder?

Denn mit so einer Skyline und seinen dramatischen Kontrasten wie im Bahnhofsviertel, wo Bank und Rotlicht aufeinanderprallen, hat Frankfurt seinen ganz eigenen, reizvollen Charakter. Ja selbst die ewige alte Leier, „Frankfurt Ist so hässlich, klein, etc etc., aber dann habe ich es lieben gelernt“ ist schon fast wieder ein gelungenes Image, bietet Frankfurt doch die beste aller Überraschungen - nämlich eine positive.

Überraschendes und spektakuläres – dafür steht ja in unserer Wahrnehmung in der Regel noch das Bahnhofsviertel – sexy, dreckig, kontrastreich. Spannend finde ich aber, was sich gerade abseits jenes Viertels an kantigen Plätzchen entwickelt. Immer noch in einer heruntergekommenen Gegend gelegen, stellen Frankfurter etwas auf die Beine – und sei es auch nur als Pop-up.

Spektakuläre Ecken in ehemaligen Puffs

Schon seit einiger Zeit pilgert eine treue Fangemeinde an den Osthafen. In einem ehemaligen FKK-Club hat dort das „Blaue Wasser“ übernommen - oben geschätzte Kulinarik im Restaurant (mehr dazu lest ihr von meinen Kollegen hier) und unten Bar. Das Restaurant ist derart beliebt, dass eine Reservierung empfohlen ist.

Der Blick auf den Main ist garantiert, das gegenüberliegende Ufer sorgt für den urbanen Charakter mit seiner Aussicht auf ein leerstehendes, heruntergekommenes Gebäude. Wie sehr sich solche Gegenden gerade verändern zeigt auch der offenbar privat organisierte Lauftreff, der die Straße auf und ab seine Runden zieht.

Wer das erste Mal die industriell-geprägte Straße herunterfährt: Das Lokal liegt dort, wo die meisten, schicken Autos dicht an dicht parken.

Trendbarmäßig ganz weit ist aber diesen Sommer vorrübergehend zumindest das Allerheiligenviertel. Noch nie davon gehört? Macht nichts. Eine Blitzumfrage in meinem Bekanntenkreis, der aus lauter Zugereisten besteht, ergab: 100 Prozent Ahnungslose.  Ich bin sicher, dass es aber schon viele gekreuzt oder das wunderschöne Haus zum Eingang des Viertels bewundert haben, dass eine Ahnung vom alten Frankfurt und seine ehemaligen Straßenzüge mit Blick auf die Domspitze bietet.

Entdeckt habe ich es auch nur zufällig auf dem Weg zum Bürgeramt. Mehr edgy geht gerade wohl kaum. Hier leben aktives Rotlicht und Rauschmittel nebeneinander. Große Läden mit ausländischen Namen wie Zeeman (holländisch für –na, was wohl? Seemann/Matrose) verkaufen günstige Klamotten am Ende der Zeil. Rechts um die Ecke in der Breiten Gasse akzeptiert ein Laden leider keine EC-Karten und erweckt eh den Eindruck als würde ich für mein Bargeld auch keinen Kassenbeleg sehen. Leider habe ich gar kein Bargeld dabei und muss den Fummel zurück an die Stange hängen. Ich verspreche, ein anderes Mal wiederzukommen. Vielleicht zur nächsten Verabredung mit meinen Freundinnen im Yard – das ist eine Bar auf einer Brache mitten zwischen bunten Containern in der Breiten Gasse. Es ist eine Zwischennutzung, denn künftig sollen dort neue Wohnungen entstehen.

Urban, trendy, nicht glatt und geleckt

Eine kleine Markthalle findet sich neben der Bar, in denen zwölf Frankfurter Lokale aus allen Stadtteilen internationales Street Food anbieten. Veganes Eis und vegane Kebabs muss niemand missen. Hinein ins Yard, dass sich während der WM zu einem gefragten Schauplatz entwickelte, geht es auch durch einen Container. Palmen wedeln, ein bunt gemischtes Publikum hockt auf Holzbänken, trinkt Bier und plaudert vermutlich über das Wetter.

Yard, Allerheiligenviertel, Breite Gasse10, 60311 Frankfurt (Containereingang leicht um die Ecke Richtung Gesundheitsamt), Wochentage 18 bis 22 Uhr, Samstag 15 bis 22 Uhr

Blaues Wasser, Franziusstr. 35, 60314 Frankfurt am Main

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