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Die Frankfurt-Tipp Autoren:

Sabina Brauner

Sabina Brauner lebt seit mehr als 15 Jahren im Rhein-Main Gebiet und davon die längste Zeit in ihrem Wunschstadtteil Bornheim „weil es Dorf, Stadt und Geselligkeit im lebenswertesten Sinn" für sie verbindet. Niemand flaniert mit so offenen Augen durch die Welt wie die gebürtige Niedersächsin, die ihre Mitmenschen am liebsten im Internet an ihren Entdeckungen teilhaben lässt. Die Amerikanistin und Politikwissenschaftlerin gründete 2007 den Blog „So nur in Frankfurt" und ist auch Frankfurts erste Über 40-Modebloggerin auf „Oceanblue Style". Hier schreibt sie vor allem über Lifestyle und Mode.

Einer kichert immer – Neues vom Frankfurter GrünGürtel für Radler, Spaziergänger und Humoristen

31.03.2017 | 07:44 Uhr | Frankfurt
Einer kichert immer – Neues vom Frankfurter GrünGürtel für Radler, Spaziergänger und Humoristen
Einer kichert immer – Neues vom Frankfurter GrünGürtel für Radler, Spaziergänger und Humoristen
Einer kichert immer – Neues vom Frankfurter GrünGürtel für Radler, Spaziergänger und Humoristen

Alle Vögel sind endlich da und auch die Sonne hat begriffen, was wir von ihr erwarten. Hurra!  Gerade am vergangenen Wochenende dachte ich wieder, wie toll es doch ist, dass wir in Frankfurt von so viel Grün umgeben sind. Darüber hinaus hat die grüne Natur allerhand zu bieten, ob Radler, Spaziergänger und überhaupt für alle Leute mit Humor.

Wer sich jetzt fragt, wie Natur und Humor zusammenpassen, der findet im Frankfurter Rundwanderweg „GrünGürtel“ genannt, beides en masse. Wer jetzt auch noch das „rare und scheue“ GrünGürtelTier, erfunden vom Frankfurter Dichter und Satiriker Robert Gernhardt, entdeckt, hat gute Karten. Kleiner Tipp unter Freunden: Das seltene Tier springt gerne von Baum zu Baum, schwimmt gut, ernährt sich am liebsten von allem, was grün ist und liebt das Schöne. Das GrünGürtel-Tier lebt nur im Frankfurter GrünGürtel, dort aber überall. ;-)

Denn der GrünGürtel ist wirklich etwas ganz Einmaliges, was es so in keiner anderen Stadt gibt. Außerdem feiert der GrünGürtel Jubiläum. Seit November 2016 bis Ende August hat die Stadt ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Und es lohnt sich, den einen oder anderen Termin für die Freizeitplanung schon mal im Kalender zu notieren.

Achtung Radfahrer: Wildes Radeln. Fahrradausflug an wilde Ecken. Treffpunkt: Sinai-Park/Dornbusch, Zugangsweg von Walter-Leiske-Straße zwischen Hausnummer 30 und 36, Ziel: Alter Flugplatz. Die Strecke durch die Stadt und auf dem GrünGürtel-Radrundweg führt zu wilden Frankfurter Ecken und Einblicken. Standorte zufällig entstandener und geplanter Wildnis liegen an der 9 Kilometer langen Wegstrecke. Spaziergänger können am 14.5. die Grünflächen  zwischen 14 und 15 Uhr von früher und heute entdecken. „Öffentliche Grünflächen früher und heute: Zwischen Mainufer und Alleenring. Stadtspaziergang vom Nizza zum Grüneburgpark Treffpunkt: Treppenaufgang zur Untermainbrücke am „Nizza“

Doch was ist der GrünGürtel?

Vor einem Vierteljahrhundert wagte Frankfurt am Main einen ganz großen Wurf: Ein Drittel des Stadtgebiets wurde 1991 als GrünGürtel Frankfurt vor Bebauung geschützt. Die Landschaften rings um die Kernstadt sollten nun als zusammenhängender Freiraum für Mensch und Natur weiterentwickelt werden. Die Idee eines GrünGürtels hatte ihre Vorreiter bereits im 19. Jahrhundert, als aus der ehemaligen Stadtbefestigung die bis heute bestehenden und geschützten Wallanlagen entstanden. Auch der heutige Alleenring wurde um 1900 als zweiter Grünring ausgebaut, gefolgt von Planungen in den 1920er Jahren für einen dritten Grüngürtel längs der Nidda. Ende der 1950er Jahre gab es konkrete Überlegungen zum Schutz eines zusammenhängenden Grünsystems rund um die Stadt.

Was ist jetzt noch superduper besonders am Grüngürtel?

Wer hat nicht schon mal vom GrünGürtelTier gehört? Oder so Skulpturen entdeckt, die aussahen, als hätte der Bauer eines nachts vergessen, die Tür zwischen Schaf- und Schweinestall zu schließen? ;-) Die Komischen Kunsttiere gehen auf berühmte hiesige Künstler zurück. Das ICH-Denkmal, hallo Selfie-Nation!!!- stammt von F.K.Waechter, einem Mitglied der Frankfurter Schule. Also: bei einer Tour durch den GrünGürtel kann kräftig gekichert werden! Nichts zuletzt bei der Einweihung des 14. Objekts der Komischen Kunst, heute am Freitag um 16.30 Uhr in der Kurt-Halbritter-Anlage Kurt-Halbritters Barfüßer schließt die sogenannte Lachlücke an der Nidda in Rödelheim. Der Zeichner und Karikaturist lebte lange Zeit in diesem westlichen Stadtteil.

Die Vorfreude schürt auch eine neue Karte zum Grüngürtel! Im frischen Design und handlichem Maßstab präsentiert die Freizeitkarte alle Rad- und Wanderwege, viele Serviceinfos sowie Tipps für Ausflüge in den GrünGürtel.

Mehr Informationen zum Programm während des Jubiläums auf frankfurt.de oder direkt als pdf zum Herunterladen       .

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