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Die Frankfurt-Tipp Autoren:

Sabina Brauner

Sabina Brauner lebt seit mehr als 15 Jahren im Rhein-Main Gebiet und davon die längste Zeit in ihrem Wunschstadtteil Bornheim „weil es Dorf, Stadt und Geselligkeit im lebenswertesten Sinn" für sie verbindet. Niemand flaniert mit so offenen Augen durch die Welt wie die gebürtige Niedersächsin, die ihre Mitmenschen am liebsten im Internet an ihren Entdeckungen teilhaben lässt. Die Amerikanistin und Politikwissenschaftlerin gründete 2007 den Blog „So nur in Frankfurt" und ist auch Frankfurts erste Über 40-Modebloggerin auf „Oceanblue Style". Hier schreibt sie vor allem über Lifestyle und Mode.

Frankfurt: heiß und fettig – 3 coole Frittenbuden

06.04.2018 | 08:12 Uhr | Genuss
Frankfurt: heiß und fettig – 3 coole Frittenbuden
Frankfurt: heiß und fettig – 3 coole Frittenbuden
Frankfurt: heiß und fettig – 3 coole Frittenbuden

Tadaaaa, der April ist da! Endlich scheint die Sonne. Endlich können wir wieder mehr draußen sitzen: Auf einer Bank am Main, dazu ein Bier (gerne Craftbier) und ein paar Pommes. Manchmal braucht es nur wenig, um glücklich und rundum zufrieden zu sein. Kennt ihr das mit den „Guilty Pleasures“? Verbotene Sachen machen und sich gut dabei fühlen! Dazu gehört vermutlich auch, Ungesundes zu verspeisen. Und zwar mit Wonne. Kein Wunder, dass bei allen Umfragen nach dem beliebtesten Fast Food der Deutschen Pommes mit Currywurst immer die vorderen Plätze belegen. Lustigerweise mit klaren Vorlieben zwischen den Geschlechtern: Während Männer eher zur Wurst greifen, liegen Fritten bei Frauen vorn. Aber egal, Hauptsache lecker!

Ich esse nicht nur für mein Leben gern, sondern lasse mir auch immer wieder gern etwas richtig Heißes, Fettiges schmecken. Die einzige Einschränkung dabei: vegetarisch muss es sein. Nichts leichter als das: Fritten finden sich in Frankfurt an zahlreichen Orten. Ich habe für einen fulminanten Start in den April für Euch mal die coolsten und leckersten Angebote getestet.

Doch wie sollen ordentliche Pommes denn eigentlich schmecken? Um mich nicht nur auf meinen subjektiven Geschmack zu verlassen, habe ich zuvor meine belgische Freundin befragt: Denn bekanntermaßen haben es unsere Nachbarn in dem kleinen Land gourmetmäßig echt drauf.

Innen weich, außen knusprig – aber nicht zu doll, meint die EU

Also, der Leitfaden meiner Freundin lautete: Innen weich und außen knusprig müssten die Fritten sein. Auch die Europäische Union sorgt sich um unser Wohl und daher dürfen die Pommes seit 1. April nicht mehr zu dunkel sein. Um den krebserregenden Acrylamid-Gehalt zu begrenzen, muss vor dem Frittieren bei maximal 175 Grad Celsius eingeweicht und blanchiert werden.

Jetzt kommt noch hinzu, dass Gourmet-Pommes ja selten mit Ketchup, dafür eher mit Mayo serviert werden. In Antwerpen gucken die Kellner immer mitleidig, wenn ich um Tomatensauce bitte. Tja, da sind meine Geschmacksnerven einfach amerikanisch verdorben J (Achtung, Ironie!)

So. jetzt aber ohne Umschweife, hinein ins Frankfurter Fritten-Paradies. Denn was ich probiert habe, kann sich sehen lassen.

· Best Worscht in Town. Die Pommes sind fest, knusprig, weich, nicht zu dick oder zu dünn UND - für mich ganz wichtig - gut gewürzt. Das Geniale an dem Laden, der u.a. im Skyline Plaza, auf der Zeil und am Grüneburgweg zu finden ist, sind ja die speziellen Soßen, die jeder nach seinem Geschmack und seinem Wunsch nach Schärfe kombinieren kann.

Also ich habe noch nichts anderes als Schärfegrad 1 getestet J Meine Abenteuer suche ich mir woanders. Sehr empfehlen kann ich aber die Soßenvariante American BBQ, die nach Rauch und Honig schmeckt. Lieblingstipp: Vegetarische Wurst ist gegen einen Aufpreis von 0,70 € zu haben. Eine einfache „Snackers-Combo“ für 7,50 € mit Getränk und reichlich Schnittbrot macht satt und glücklich. Der Service ist eine Wucht! Freundlich, lustig, aufmerksam.

· Das bundesweit vertretene „Frittenwerk“ besticht nicht nur durch gute, selbstgeschnittene Pommes, sondern auch durch das Konzept: Wenn Instagram ein Restaurant eröffnete, würde es so aussehen: coole Sprüche leuchten an den Wänden, die mit echten Moos ausgestattet sind. Der Materialmix aus natürlichem Holz, Stein und modernen Lampen gefällt und wirkt sehr urban.

Der Kniff auf der Karte: Die Pommes kommen nicht einfach Rot/Weiß. Nein, das Frittenwerk will nicht weniger, als unser geliebtes Fast Food kulinarisch in die Moderne führen: Deswegen garnieren hausgemachte Soßen und frische Kräuter die Kartoffelstangen.

Mein Tipp: „Poutine“ – der Name erinnert an den russischen Präsidenten, die kleine Sensation kommt aber aus Kanada und verführt durch die Mischung aus Mozzarella Käse, der mit einer Bratensoße gemischt, zu extra breiten Fritten serviert wird. Eine gute Portion fürs leichte Lunch, die für 5,50 € zu haben ist. Normale Pommes gibt es für 2,50 €. Die Variante mit Knobloch kostet aber gleich 0,40 € mehr. Wer noch mehr darüber lesen will, liest unseren Genuss-Tipp!

· Last but not least: Endlich belgische Fritten auch in Frankfurt. Relativ unscheinbar und ohne allzu viel Chichi, dafür aber mit großen und köstlichen Pommes-Portionen besticht die Bude an der Konstablerwache.

Lang, dick, dennoch außen knusprig und innen weich – ganz so, wie es der Genuss verlangt. Und welche Soße steht ganz oben auf der Karte? Richtig: Mayo! Entgegen anderslautender Meinungen war die Bedienung bei meinem Besuch freundlich und aufmerksam.

Angetan war ich vom Preis: Die kleinste Variante „L“ ist für 2,20 € zu haben.

Was ist euer liebstes Fast Food und wo schmecken Euch die Pommes am besten?

Frittenwerk, Kaiserstraße 76, 60329 Frankfurt

Best Worscht in Town, Berger Straße 80, 60316 Frankfurt

Zeil 51 (Belgische Pommes), Zeil 51, Frankfurt

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