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Juli 2018
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Die Frankfurt-Tipp Autoren:

Sabina Brauner

Sabina Brauner lebt seit mehr als 15 Jahren im Rhein-Main Gebiet und davon die längste Zeit in ihrem Wunschstadtteil Bornheim „weil es Dorf, Stadt und Geselligkeit im lebenswertesten Sinn" für sie verbindet. Niemand flaniert mit so offenen Augen durch die Welt wie die gebürtige Niedersächsin, die ihre Mitmenschen am liebsten im Internet an ihren Entdeckungen teilhaben lässt. Die Amerikanistin und Politikwissenschaftlerin gründete 2007 den Blog „So nur in Frankfurt" und ist auch Frankfurts erste Über 40-Modebloggerin auf „Oceanblue Style". Hier schreibt sie vor allem über Lifestyle und Mode.

Hier kaufe ich jetzt am liebsten: Mein Sommer-Shopping Guide

29.06.2018 | 07:38 Uhr | Shopping
Hier kaufe ich jetzt am liebsten: Mein Sommer-Shopping Guide
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Billiger, Schnäppchen, Sales – wohin ich schaue, preisen die Geschäfte ihre Waren gerade günstiger an. Sommerzeit ist Schlussverkauf. Gestern war ich auf der Zeil bei einer südeuropäischen Modekette, um etwas umzutauschen. Früher war ich öfters dort. In letzter Zeit zieht mich deren Angebot kaum noch an. Hochgezogene Augenbrauen trifft es wohl eher. Was nicht unbedingt an der Kleidung liegt. Sondern eher an den Rahmenbedingungen. Wenn es im Laden ausschaut wie in meinem Zimmer als Teenager früher, mehr Klamotten auf dem Boden herumliegen als auf der Stange hängen, dann möchte ich glatt rückwärts wieder herausgehen. Oh je, ich klinge ja schon wie mein Vater ;-) Egal. Wenn ich einkaufen gehe, suche ich ein gepflegtes Ambiente, wo die Ware im Regal liegt und der Service aufmerksam, aber weder hochnäsig noch aufdringlich ist.

In einem Laden auf der „Neuen Kräme“ ist mir nämlich tatsächlich eine Verkäuferin auf Schritt und Tritt gefolgt (verfolgte? ;-) und faltete sofort jedes Teil zurück ins Regal, als sei es ihr persönliches Eigentum. Daher versteht ihr also sicher, dass ich das Kriterium „Personal“ für meine Einkaufstipps abseits der Modeketten und Kaufhäuser berücksichtige.

Viele meiner Bekannten, die außerhalb Frankfurts leben, kennen nichts Anderes zum Shoppen als die Innenstadt. Das ist ja schön und gut. Auch macht es Spaß in den fünf Shopping-Centern zu bummeln, (Gute Gründe für das Einkaufen im Shopping-Center) deren Angebot sich sehen lassen kann. Die Gelegenheit zum Shoppen aber auf Zeil und Einkaufszentren zu beschränken, wäre doch sehr Schade.

Also habe ich die Ärmel hochgekrempelt, mich ein wenig am Kopf gekratzt, um euch meine aktuell liebsten Eckchen und Läden zum Einkaufen zu präsentieren.

STREETSTYLES SHOPPEN BEI DEN SCHWEDEN

Auf dem Weg zum Schwingungstraining fiel mir kürzlich ein super lässiger Laden auf der Kaiserstraße auf. „Weekday“. Schon mal gehört? Und was soll ich sagen? Ich gehe einmal wöchentlich zum Training und jedes Mal, wenn ich dran vorbeilief, habe ich etwas bei „Weekday“ gefunden!

Zwar ist deren Zielgruppe in der Regel halb so alt wie ich. Aber wer einfach nur ein trendiges Sweatshirt sucht oder modern geschnittene, weiße T-Shirts, wird dort schnell fündig. Die T-Shirts erinnern an die teuren Schnitte von Victoria Beckham, sind aber natürlich deutlich günstiger zu haben. Da die kluge Frau vorausplant, wie schon der Frankfurter Kaufman Mayer Amschel Rothschild einst seinen Kindern predigte, habe ich gleich drei Stück davon in verschiedenen Größen eingepackt. „Weekday“ ist eine schwedische Jeans- und Modemarke, die sich von Streetstyles und der Jugendkultur inspirieren lässt. Wie gesagt, zeitlose Basics findet dort jeder Mann und jede Frau.

VINTAGE SHOPPING UND MODEMUTIGES

Ganz großes Kino ist die Eröffnung von „Pinko“. Das italienische „It-Label“ ist jetzt nicht mehr nur am Flughafen, sondern auch am Opern-Quartier. Dass sich das Shopping-Erlebnis wirklich weg von der Zeil Richtung Alte Oper hin und jenseits der Goethestraße durch die Neubauten ausbreitet, scheint sich noch nicht rumgesprochen zu haben. Vielleicht vermuten einige auch ausschließlich teure Luxusmarken dahinter?

Dabei ist ein Rechteck um die Goethestraße entstanden, das sich wirklich sehen lassen kann, Dank der reizvollen Läden zwar im gehobenen, aber teilweise auch erschwinglichen Segment. Neben den Herrenausstattern, die natürlich zur Nähe der Banken passen wie Reinigungen für Hemden und Blusen, haben sich in der "Neuen Rothof" neben Pinko auch das Schuhgeschäft „Hogan“,  der Modeladen „0039 Italy“ sowie die Szenebar „H’ugo‘s“ niedergelassen.

Wer dagegen lieber seine ganz eigenen Trends setzt und in Vintage-Läden shoppt, für den bietet Frankfurt einiges zum Stöbern, denn die Damen aus dem Taunus brauchen regelmäßig Platz im Schrank, was bedeutet, dass sie ihre einmal getragenen Designerschuhe und –kleidung bei „Aschenputtel“ zurück in den Wertekreislauf einspeisen. Habe ich selbst beobachtet im Laden ;-) Vintage-Shopping ist eine Idee, die mir persönlich sehr gefällt. Mehr zu Vintage-Shopping lest ihr hier.

Habt ihr Tipps fürs Shopping jenseits der bekannten Wege? Welche Läden sucht ihr gern auf?

· Weekday, Kaiserstraße 8, 60311 Frankfurt

· Pinko, Neue Rothof, 60311 Frankfurt

· Aschenputtel, Kleinmarkthalle 11, 60311 Frankfurt

· Brückenviertel, Brückenstraße/Wallstraße, 60594 Frankfurt Sachsenhausen

· Berger Straße, (Ab U-Bahn Station Höhenstraße bis Merianplatz)

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