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Die Frankfurt-Tipp Autoren:

Sabina Brauner

Sabina Brauner lebt seit mehr als 15 Jahren im Rhein-Main Gebiet und davon die längste Zeit in ihrem Wunschstadtteil Bornheim „weil es Dorf, Stadt und Geselligkeit im lebenswertesten Sinn" für sie verbindet. Niemand flaniert mit so offenen Augen durch die Welt wie die gebürtige Niedersächsin, die ihre Mitmenschen am liebsten im Internet an ihren Entdeckungen teilhaben lässt. Die Amerikanistin und Politikwissenschaftlerin gründete 2007 den Blog „So nur in Frankfurt" und ist auch Frankfurts erste Über 40-Modebloggerin auf „Oceanblue Style". Hier schreibt sie vor allem über Lifestyle und Mode.

Mit QIXXIT zur Grünen Soße

11.11.2016 | 09:47 Uhr | Frankfurt
Mit QIXXIT zur Grünen Soße

Ich weiß ja nicht, wie Euch das geht, aber ich wohne nun schon fast mein ganzes Leben in Frankfurt und es gibt trotzdem etliche Orte, die ich noch nicht kenne. Und das nicht unbedingt, weil sie mich ohnehin nicht interessieren würden. Nein, ich gebe zu, dass auch ein Stück weit Bequemlichkeit bislang der Grund dafür war, dass ich mich nur dann aus meinem Viertel herausbewegt habe, wenn es wirklich sein musste. Doch dann habe ich mich mit den schönen UNORTE-Büchern beschäftigt, die mir wirklich Lust darauf gemacht haben, auch mal ein paar neue Orte und ungewöhnliche Sehenswürdigkeiten in Frankfurt zu besuchen. Und da ich im Rahmen einer Kooperation die Möglichkeit hatte, die Mobilitäts-App QIXXIT zu testen, gab es keine Ausrede mehr dafür, dieses Vorhaben nicht gleich mal in die Tat umzusetzen.

Als ersten Ort für meine Reise durch das mir bislang unbekannte Frankfurt habe ich mir aufgrund einer ganz persönlichen Vorliebe das Grüne Soße Denkmal ausgesucht. Denn eine Würdigung dieser Köstlichkeit muss ich einfach mal gesehen haben. Also ab in den App-Store und QIXXIT gesucht. Schnell heruntergeladen und einfach zu bedienen hat sie mich gleich auf Anhieb überzeugt. Beim Start am Hauptbahnhof zeigt mir die App mehrere Möglichkeiten auf, wie ich zum Denkmal für die „Grie Sooß“ kommen kann. Die Einfachste wäre, ein Taxi zu nehmen. Doch das wäre irgendwie langweilig. Ich könnte auch eine Mitfahrgelegenheit über „flinc“ nutzen. Ein gewisser Jens wäre mit seinem Auto ganz in der Nähe. Preiswert, aber auch nicht unbedingt das, was ich mir vorgestellt habe. Letztendlich entscheide ich mich für die S-Bahn, die, wie mir die App sagt, ein wenig Verspätung hat, aber in zwei Minuten ankommt. Also schnell zur S-Bahn geeilt – ich sollte unbedingt mehr Sport machen – und in der S1 zum Mühlberg gedüst.

Die Station kenne ich bislang nur so vom Vorbeifahren. Daher ist hier wieder die QIXXIT-App gefragt, die mich zielsicher zur Straßenbahnhaltestelle lotst. Mein ausgeprägter Orientierungssinn und die App sind ein wirklich gutes Team. Okay, mein fehlender Orientierungssinn und die App sind ein gutes Team – wir wollen ja bei der Wahrheit bleiben. Mit der Straßenbahn fahre ich jetzt in völlig unbekanntes Terrain an den Rand von Oberrad. Die hier lebenden Menschen mögen es mir verzeihen, aber mein erster Eindruck ist, dass es nicht unbedingt die schönste Ecke von Frankfurt ist. Doch der Blick auf die Skyline entschädigt durchaus für die etwas trostlosen Ecken, durch die mich die App von der Bahn zum Denkmal leitet. Dort angekommen ärgere ich mich erst einmal darüber, dass ich mitten am Tag hierher gekommen bin. Denn unbeleuchtet wirkt das aus sieben kleinen Gewächshäusern bestehende Denkmal nicht gerade beeindruckend. Vielleicht hätte ich mir den Weg einfach sparen sollen und lieber Grüne Soße essen sollen.

Na toll, jetzt habe ich Hunger! Also verschiebe ich meine Reise zum nächsten unbekannten Ort und lasse mich von der App zur Kleinmarkthalle lotsen. QIXXIT schlägt mir hier wieder verschiedene Varianten vor und dieses Mal wähle ich fast das Taxi, bevor mir einfällt, dass ich ja ein Tagesticket gelöst habe. Also wieder ab in die Straßenbahn, zurück zum Mühlberg und mit der S2 zur Konsti fahren. Hier kenne ich mich natürlich aus, wie in meiner Westentasche, doch rein aus Interesse schaue ich nach, welchen Weg von der S-Bahn Station mir zur Kleinmarkthalle vorgeschlagen wird. Tatsächlich ist es exakt der Fußweg, den ich ohnehin immer gehe. Nach knapp 5 Minuten stehe ich beim Gemüsehändler meiner Wahl und erzähle von meiner Enttäuschung über das Denkmal. Schnell entbrennt zwischen der netten Verkäuferin, zwei anderen Kunden und mir eine herzliche-hitzige Diskussion darüber, wo man in Frankfurt besonders gut Grüne Soße essen kann. Dabei fällt auch der Name „Ebbelwoi Unser“.

Von dem Lokal habe ich schon viel Gutes gehört, war aber selbst noch nie da! Also doch noch spontan einen weiteren unbekannten Ort besuchen und meinen Grüne-Soße-Tag schmackhaft beenden? Da gibt es nicht viel zu überlegen. Sofort wird das Handy gezückt – zuerst, um einen guten Freund anzurufen und ihn zu Grie Sooß und Apfelwein zu überreden, und dann natürlich, um mein QIXXIT-Experiment fortzusetzen. Ja, ich weiß, ich sagte vorhin, ich müsste mehr Sport machen. Deshalb sollte ich die überschaubare Strecke vielleicht besser zu Fuß gehen, bevor ich mir den Bauch mit Schnitzel und Grüner Soße vollschlage. Doch im Namen der Wissenschaft kann ich das nicht machen. Also die App gefragt und sich dann in Richtung Bus 36 bewegt, der mich vom Börneplatz in nur vier Minuten zum Affentorplatz bringt. Weitere 3 Minuten Fußweg, und ich stehe im Abtsgäßchen vor dem „Ebbelwoi unser“. Problem: Der Laden macht erst in 10 Minuten auf und mein Kumpel kommt erst in frühestens 20 Minuten. Bleibt mir also noch genügend Zeit, um ein wenig durchs Sachsenhäuser Brückenviertel zu schlendern und meinen Trip Revue passieren zu lassen.

     

Mein Fazit: Das Grüne Soße Denkmal sollte erst nach Einbruch der Dunkelheit besucht werden. Mit dem öffentlichen Nahverkehr kommt man tatsächlich auch mal aus seiner gewohnten Komfortzone heraus. Und die QIXXIT-App ist wirklich eine echte Empfehlung. Nicht nur, weil sie einem ganz generell den richtigen Weg weist. Sondern auch, weil sie einem verschiedene Alternativen aufzeigt, die sowohl Zeit, als auch Geld sparen können. Das gilt natürlich nicht nur fürs Stadtgebiet, sondern auch für weitere Strecken. Und dass sich auch Tickets bequem über die App kaufen lassen, ist ein sehr positiver Nebeneffekt.

Das Finale der Tour im „Ebbelwoi unser“ war dann zweifelsohne das Highlight des Tages. Nicht nur, dass das Schnitzel mit grüner Soße, wie auch der namensgebende Ebbelwoi einfach zu lecker waren. Auch die urige Atmosphäre und die super-nette Bedienung haben dazu beigetragen, dass dieser Abend in schmackhafter Erinnerung bleiben wird. Und beim gemütlichen Verweilen in dem sehr gut besuchten Lokal habe ich mit meinem Kumpel gleich die nächste Tour ausgemacht. Denn wir Beide waren noch nie Spazieren in den Schwanheimer Dünen, wo es ja ganz besonders schön sein soll. Wie wir dahin kommen? Kein Problem, denn ich hab ja die App ;-)

 

Was findet Ihr wo?

Das Grüne Soße Denkmal: In Oberrad, Kochstraße, Ecke Speckgasse, am Rande der Kräuterfelder

Die Kleinmarkthalle: Hasengasse 5-7, 60311 Frankfurt am Main, http://kleinmarkthalle.de/

Ebbelwoi Unser: Abtsgäßchen 8, 60594 Frankfurt am Main, Facebook

QIXXIT: https://www.qixxit.de

Die App gibt es für iOS und Android

Text von Sebastian Betzold

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