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Die Frankfurt-Tipp Autoren:

Sabina Brauner

Sabina Brauner lebt seit mehr als 15 Jahren im Rhein-Main Gebiet und davon die längste Zeit in ihrem Wunschstadtteil Bornheim „weil es Dorf, Stadt und Geselligkeit im lebenswertesten Sinn" für sie verbindet. Niemand flaniert mit so offenen Augen durch die Welt wie die gebürtige Niedersächsin, die ihre Mitmenschen am liebsten im Internet an ihren Entdeckungen teilhaben lässt. Die Amerikanistin und Politikwissenschaftlerin gründete 2007 den Blog „So nur in Frankfurt" und ist auch Frankfurts erste Über 40-Modebloggerin auf „Oceanblue Style". Hier schreibt sie vor allem über Lifestyle und Mode.

Was ist das Frankfurt-Gefühl?

06.07.2018 | 08:49 Uhr | Frankfurt
Was ist das Frankfurt-Gefühl?
Was ist das Frankfurt-Gefühl?
Was ist das Frankfurt-Gefühl?

„Aktiv-übersichtlich-echt“, so haben Freunde und Bekannte ihr Frankfurt-Gefühl beschrieben, als ich sie gefragt habe.

Immer wieder erstaunt mich die Sicht von Nicht-Frankfurtern auf unsere Stadt. Aus gegebenem Anlass – ich kann es gar nicht oft genug wiederholen – habe ich mich gefragt, was wir als Bewohner eigentlich für ein Gefühl zu Frankfurt habe? Wo und wie sich ihr Charakter für uns zeigt?

Am Ende des Posts findet ihr, welche überraschenden Antworten noch genannt wurden.

Frankfurt ist gerade auf 730.000 Einwohner gewachsen. Die Stadt boomt und die meisten Einwohner und Expatriates leben sehr gern hier. Die meisten schätzen die hohe Lebensqualität.

Doch Lebensqualität ist nur das eine. Was aber macht Frankfurt so unverwechselbar? Sind es der Stadtwald und die Skyline? Denn einen Fluss hat ja fast jede große Stadt in Deutschland. Oder sind es vielleicht die Apfelweinkneipen und die urigen Stadtteile? Und wo findet das wahre Leben statt? Auf der Fressgass oder auf der Schweizer Straße? Wobei ich mich schon manchmal frage, ob die Plätze hier schön oder hässlich sind?

Das Frankfurt-Gefühl: International, putzig und imposant?

Die Stadt Frankfurt selbst wirbt für sich ja mit dem beliebten Hinweis auf die Metropole im Kleinformat, und macht damit nicht nur aus der Not eine Tugend. Nein, ich denke, dass eng zwar manchmal herausfordert (Verkehr! Verkehr! Verkehr! Alleenring!!!!!), aber ansonsten wirklich ein Vorteil ist. Ich kann, wenn ich denn wollte, sogar zu Fuß bequem in die Stadt marschieren. Also, wenn die U-Bahn mal schlappmachen sollte, läuft es für mich trotzdem rund.

Was die Hektik angeht, können wir es vielleicht noch nicht mit Asien oder New York aufnehmen, müssen uns aber auch nicht verstecken ;-) (Verkehr!) Da muss ich der offiziellen Darstellung der Stadt leider wiedersprechen.

Wenn ich aber wie gestern Abend dann im Günthersburgpark herumliege, die Sonne scheint und ein laues Lüftchen weht (wer hier regelmäßig mitliest, - Danke übrigens dafür mal -, der hat sicher schon mitbekommen, dass ich eine Schwäche für laue Lüftchen habe. :-) ), dann ist von dieser Hektik nichts mehr zu spüren und ein anderes Frankfurt-Gefühl machte sich breit.

Es wehte also ein laues Lüftchen, die Leute hockten im Schneidersitz auf ihren Picknickdecken und verspeisten Tomatenpasta in Alubehältern. Andere turnten mit ihrem Personal Trainer, meditierten in der Yogagruppe oder dudelten ihren Reggae Musik über Zimmerlautstärke hinaus. Am Rande des Parks tollten sechs kleine Hunde auf ihrer Wiese herum. Die Leute sprachen Deutsch, oder English und Französisch. Das ist für mich wohl das herausragende: Wie viele Sprachen ich hier hören kann, wenn ich über die Zeil, die Berger Straße oder durchs Gutleutviertel laufe - den Frankfurter Dialekt eingeschlossen. (Wer sich in den Dialekt reinfuchsen will, liest meinen Post dazu: Schimpfen leicht gemacht.)

Heute muss ich etwas gestehen: Viele von euch denken bei Frankfurt zuerst an „Grüne Soße“. Asche auf mein Haupt, denn die Grüne Soße hat es in all den Jahren, die ich schon hier wohne, letzten Sonntag erst zum zweiten Mal auf meinen Teller geschafft. Ich bin kein großer Fan von Kräutern. Also Pesto etwa ist nicht so meins. Aber Sonntag wollte ich etwas Leichtes, Frisches speisen, da kam mir die Soße gerade recht. Kürzlich musste ich ein paar meiner asiatischen Schülern erklären, dass Grüne Soße durchaus etwas speziell Frankfurterisches ist und nicht deutschlandweit zu haben ist! Ich denke, künftig bestelle ich die Grüne Köstlichkeit öfter.

Grün war übrigens auch unter den Wörter, mit denen die Teilnehmer meine Umfrage, ihr Frankfurt-Gefühl beschrieben. Ansonsten vielen Begriffe wie: -leidenschaftlich-überschaubar-sachlich-weltoffen-provinziell-großstädtisch-abwechslungsreich-hässlich-souverän-dynamisch-international-grün-zentral gelegen-putzig-übersichtlich-imposant-kompakt

Wenn ich euch also frage, wie würdet ihr Frankfurt beschreiben? Was würde euch einfallen?

APFELWEINLOKALE

* Frau Rauscher, Klappergasse 8, Frankfurt

* Solzer, Berger Straße 160, Frankfurt

 PARKS

Grüneburgpark

Günthersburgpark

Bethmannpark

Wallanlagen (Obermainanlage mit Teich und Brunnen)

TYPISCH FRANKFURT

* Das Eintracht-Museum

* Buchtipp: Frankfurt wie im Film

* Der Frankfurt-Tipp Guide: Best of Frankfurt

Hier kaufe ich jetzt am liebsten: Mein Sommer-Shopping Gui ..
Lust auf den Main

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