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September 2017
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Die Frankfurt-Tipp Autoren:

Sabina Brauner

Sabina Brauner lebt seit mehr als 15 Jahren im Rhein-Main Gebiet und davon die längste Zeit in ihrem Wunschstadtteil Bornheim „weil es Dorf, Stadt und Geselligkeit im lebenswertesten Sinn" für sie verbindet. Niemand flaniert mit so offenen Augen durch die Welt wie die gebürtige Niedersächsin, die ihre Mitmenschen am liebsten im Internet an ihren Entdeckungen teilhaben lässt. Die Amerikanistin und Politikwissenschaftlerin gründete 2007 den Blog „So nur in Frankfurt" und ist auch Frankfurts erste Über 40-Modebloggerin auf „Oceanblue Style". Hier schreibt sie vor allem über Lifestyle und Mode.

Wie hip ist Frankfurt?

28.04.2017 | 06:41 Uhr | Frankfurt
Wie hip ist Frankfurt?
Wie hip ist Frankfurt?
Wie hip ist Frankfurt?

Über Frankfurt gehen die Meinung nicht auseinander. Wer die Stadt nicht kennt, pflegt seine negativen Vorurteile. Wer hier lebt, weiß es besser und will nicht mehr weg. Natürlich ist hier alles kleiner als in London und New York. Dagegen lieben viele Bewohner Frankfurt gerade wegen seiner „Kompaktheit“ und werden nicht müde von der „Internationalität auf kleinem Raum“ zu schwärmen. Und Recht haben sie. Doch mit dem Brexit erhält die Frage, wie weit es mit dem weltstädtischen Flair am Main bestellt ist, neuen Auftrieb. Zwar ist noch nichts entschieden, aber die Phantasie kennt ja bekanntlich keine Grenzen. All die weltgewandten Menschen, die es dann hier her zieht!!! :-)

 Kann Frankfurt ihre Ansprüche erfüllen? Wenn ich mir das Marketing der Stadt anschaue, dann wohl eher nicht. Skyline, Römer, Schnarch – damit sind vielleicht asiatische Klischees erfüllt, aber hip ist das nicht.

ALSO: WIE HIPP IST FRANKURT?

Gerade gestern Abend habe ich mit einer Gruppe von Seminarteilnehmern im Bahnhofsviertel eine Bar entdeckt: die Mey Weinbar in der Elbestraße. Eine dicke Weinkarte und abwechslungsreiche Vorspeisen bietet die Bedienung mit französischem Akzent an. Für den Hip-Faktor sorgt die angesagte Einrichtung aus Steinwänden mit Lampenschirmen aus Glas. Hier ist es klein, aber nicht eng. Die begrenzten Plätze sorgen für eine angenehme Atmosphäre mit entspannten Gästen. Und die Musik lässt eine Unterhaltung zu.

Natürlich ist das Bahnhofsviertel mit seinen hippen Bars das Vorzeigeargument, wenn es um schräge und ungewöhnliche Orte geht: zu Recht, denn hat es doch immerhin von der New York Times das Prädikat „Place to Go“ erhalten. Nicht zuletzt liegt das an Lokalitäten wie dem auf New Yorker Sandwiches spezialisierten „Maxie Eisen“ oder dem lässig-modernen „Stanley Diamond“ mit seinen regionalen Spezialitäten. Aber darüber hinaus:  wer hat schon die Speak-Easy Bar „The Parlour“ entdeckt? Der kann sich gern mit seinen Erfahrungen bei uns melden!

KEINE HIPNESS OHNE KÜNSTLER

Keine Hipness ohne Künstler natürlich. Jene tummeln sich im Osten der Stadt. So sorgte nicht nur der „Kunstverein Familie Montez“ im letzten Herbst für Furore mit seiner Ausstellung der Annie Leibovitz Fotos. Im Atelier Frankfurt hat etwa Handschuhdesignerin Evelyn Toomistu ihr Studio. Sie bietet Lederwaren unter anderem mit Hühnerfüßen an. Apropos Kunst: nicht vergessen - die Nacht der Museen findet dieses Wochenende statt!

Über das Ostend hinaus entwickeln aber seit einiger Zeit entwickeln sich die Straßen zwischen Kaiserdom und Mainufer zum neuen In-Viertel: Galerien finden sich dort schon seit einer Weile. Nun kommen Design Läden hinzu wie der „Tree House“ oder das „Design 70“, das schräge und schrille Kunst im Stil der 70er anbietet. Und wo coole Läden sind, dürfen die Cafés nicht fehlen: rund um das Fischerplätzchen finden sich neben „Moloko am Meer“ und „Sugar Mama“, mit ihren hausgemachten Leckereien nun auch die „Holy Cross Brewing Society“ - mehr Brooklyn gibt es nicht mal in Brooklyn.

Und Lieblingsplätze? Sind im jeden Stadtteil zu finden. Sommers treibt es die Frankfurter an den nahe- und versteckt gelegenen Schwedlersee, wenn sie sich nicht gerade mal wieder am Mainufer aalen, verträumt auf die Skyline blicken und sich dafür beglückwünschen in einer derart hippen Stadt leben zu dürfen.

Maxie Eisen, Münchner Straße 20, 60329 Frankfurt

Stanley Diamond, Ottostraße 18, 60329 Frankfurt

Mey Weinbar, Elbestraße 18, 60329 Frankfurt

Sugar Mama, Kurt-Schumacher-Straße, 60311 Frankfurt

Moloko am Meer, Kurt-Schumacher-Straße 1, 60311 Frankfurt

Tree House, Weckmarkt 7, 60311 Frankfurt

The Holy Cross Brewing Society, Fahrgasse 7, 60311 Frankfurt

Schwedlersee, 60314 Frankfurt

AtelierFrankfurt, Schwedlerstraße 1-5, 60314 Frankfurt

Kunstverein Familie Montez, Honsell-Brücke (Ostend nähe EZB)

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