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7 Tage in Havanna

7 Tage in Havanna

Spanien/Frankreich 2012 - mit Josh Hutcherson, Vladimir Cruz, Emir Kusturica, Daniel Brühl, Melvis Estevez u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:7 Dias en la Habana
Genre:Drama, Komödie, Romantik
Regie:Benicio del Toro, Gaspar Noé, Laurent Cantet, Julio Medem
Kinostart:11.07.2013
Produktionsland:Spanien/Frankreich 2012
Laufzeit:ca. 129 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:www.7tageinhavanna.de
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Ein junger Amerikaner (Josh Hutcherson) erlebt eine ganz besondere Nacht in Havanna, ein gefeierter Regisseur (Emir Kusturica) zeigt mehr Interesse am Nachtleben der Stadt, als an einem Preis für sein Lebenswerk, eine talentierte Sängerin (Melvis Estévez) träumt von einem besseren Leben in Spanien mit einem charmanten Geschäftsmann (Daniel Brühl) und eine alte Dame (Nathalia Amore) lässt nach einem Traum von ihrer Familie einen Brunnen für die Heilige Jungfrau Maria mitten in ihrer Wohnung bauen. Das sind nur einige der Ereignisse, die sich innerhalb einer Woche in der pulsierenden Metropole Havanna abspielen. In der Tradition von Filmen wie "Paris je t´aime" haben Benecio del Toro, Pablo Trapero, Julio Medem, Elia Suleiman, Gaspar Noé, Juan Carlos Tabío und Laurent Cantet der Hauptstadt Kubas in "7 Tage in Havanna" Tribut gezollt.

Das Ergebnis ist ein qualitativ unausgewogener Episodenfilm, der mal amüsant, mal verspielt, dann wieder düster, verstörend oder sehr skurril daher kommt.  Der nicht immer ganz stimmige Mix ist an sich sehr passend für ein Porträt von Havanna, treffen hier doch tagtäglich verschiedene Sprachen, Kulturen, Religionen und Ideologien aufeinander. Doch was in der Realität ein Zeugnis pulsierenden Lebens und mitreißender Vielseitigkeit ist, funktioniert im Film nur bedingt. Es fällt zwar sehr positiv auf, dass die verschiedenen Regisseure ein sehr vielseitiges Bild von Havanna zeichnen, das schöne, malerische, wie auch triste und dunkle Seiten umfasst. Es ist kein typischer Werbefilm, sondern eine facettenreiche Liebeserklärung an alle Aspekte der Metropole und ihre Bewohner.

Dennoch will sich am Ende einfach kein positiver Gesamteindruck einstellen. Zu schwankend ist die Qualität der einzelnen Kurzfilme. Auf enorme Kurzweile folgt immer wieder drückende Langeweile. Besonders dann, wenn die Beiträge zu verkrampft um Anspruch oder Skurrilität bemüht sind, geht das meist auf Kosten des Unterhaltungswerts. Die Handschrift der Regisseure, ihre künstlerischen Ambitionen, ihr visueller Stil und ihre Führung der Schauspieler sind einfach zu unterschiedlich, um ein harmonisches Ganzes zu ergeben.

"7 Tage in Havanna" ist ein ambitionierter Episodenfilm, der viele starke Aspekte zu bieten hat, aber eben auch unter etlichen zähen Momenten leidet, die nicht nur die Geduld der Zuschauer arg strapaziert. Wer aber Havanna liebt oder Filme wie "New York I Love You" schätzt, der kann sich trotz der Schwächen getrost auf diese filmische Reise nach Kuba begeben. Mit Abstrichen sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "7 Tage in Havanna (Spanien/Frankreich 2012)"
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