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Mai 2018
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Buried – Lebend begraben

Buried – Lebend begraben

USA/Spanien 2009 - mit Ryan Reynolds u.a

Filminfo

Originaltitel:Buried
Genre:Thriller, Drama
Regie:Rodrigo Cortés
Kinostart:04.11.2010
Produktionsland:USA/Spanien 2009
Laufzeit:ca. 94 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.buried-derfilm.de
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Es klingt nicht wirklich nach einem Film, den man sich ansehen sollte: ein Mann liegt 90 Minuten lang in einer Kiste und kämpft ums Überleben. Doch was Rodrigo Cortés mit seinem Minimal-Thriller "Buried – Lebend begraben" geschafft hat, ist einfach nur großartig: eine intensive Ein-Mann-Show von Ryan Reynolds, die zu den intensivsten Kinoerlebnissen des Jahres gehört.

Die Geschichte, so weit sie verraten werden darf, ist schnell erzählt: Paul Conroy (Reynolds), ein amerikanischer LKW-Fahrer, ist bei einem Auftrag im Irak entführt und in einer Holzkiste begraben worden. Nur mit einem Feuerzeug und einem Handy ausgerüstet versucht Paul herauszufinden, wem er diesen Alptraum zu verdanken hat und ob es einen Weg gibt, heil aus ihm heraus zu kommen. Doch mit jeder Minute, die vergeht, schwinden Pauls Hoffnungen, denn der Sauerstoff wird immer knapper und der Akku des Handys ist auch beinahe leer…

Mehr über "Buried – Lebend begraben" zu verraten, würde der Intensität des Seherlebnisses zwar nicht unbedingt großen Schaden anrichten. Doch es macht den Film noch um Einiges spannender, wenn Sie als Zuschauer ähnlich unwissend sind, wie Paul Conroy selbst. Nur soviel sei gesagt: Rodrigo Cortés und sein Team haben in nur 17 Tagen Drehzeit als einem Thriller auf kleinstem Raum einen ganz großen Film gemacht. Gerade weil die Inszenierung dem Zuschauer keine Verschnaufpause gönnt, indem der Fokus auf die Ermittlungen über der Erdoberfläche verlegt wird, kann die Geschichte und auch die Darstellung von Ryan Reynolds erst ihre volle Kraft entfalten. Reynolds, der zunächst durch leichte und nicht immer niveauvolle Komödienkost bekannt geworden ist und erst in den letzten Jahren auch als Action- und Charakterdarsteller von sich Reden gemacht hat, hat unter extremsten Umständen eine Leistung abgeliefert, die mehr als Oscar-würdig ist. Man spürt Pauls Verzweiflung, seine Panik, seine Wut und seinen Überlebenswillen in jeder Sekunde, was im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend sein kann.

Denn gerade wenn in den ersten Momenten des Films die Leinwand bedrückend lange schwarz bleibt und sich dann in den nächsten Minuten die Wände des Kinosaals mehr und mehr zu verengen scheinen und sich die eigene Kehle exponentiell zuschnürt, wird schnell klar, dass "Buried – Lebend begraben" kein Film wie jeder andere ist. Dieser im Geiste Hitchcocks inszenierte Thriller zeigt uns auf eindrucksvolle Weise, wie intensiv Kino jenseits von aufwendigen Special Effects und moderner 3D Optik sein kann. Aufs Minimalste reduziert ist dieser Film eine der größten Überraschungen des Filmjahres 2010! Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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