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Der Hobbit – Eine unerwartete Reise – Blu-Ray

Der Hobbit – Eine unerwartete Reise – Blu-Ray

Neuseeland/USA 2012 - mit Martin Freeman, Ian McKellen, Richard Armitage, James Nesbitt, Cate Blanchett, Andy Serkis u.a

Filminfo

Originaltitel:The Hobbit: An Unexpected Journey
Genre:Abenteuer, Fantasy, Action
Regie:Peter Jackson
Verkaufsstart:19.04.2013
Produktionsland:Neuseeland/USA 2012
Laufzeit:ca. 169 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:2
Sprachen:Deutsch, Englisch (DTS-HD Master Audio 7.1 NF), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Hebräisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Arabisch, Ungarisch
Bildformat:16:9 (2.40:1) 1080p High Definition
Extras:Neuseeland Feature, 10 Videoblogs, Trailer
Label:Warner Home Video Germany
Webseite:www.DerHobbit-eineUnerwarteteReise.d
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Amazon Link : Der Hobbit – Eine unerwartete Reise – Blu-Ray

Film: In "Der Hobbit – Eine unerwartete Reise" beginnt Bilbo Beutlin (Ian Holm) damit, für Frodo (Elijah Wood) seine Abenteuer als junger Hobbit aufzuschreiben. Seine Geschichte beginnt damit, wie ihn Gandalf der Graue (Ian McKellen) aufsucht und ihn zu einem großen Abenteuer einlädt. Zwar lehnt Bilbo (Martin Freeman) dankend ab. Trotzdem stehen am Abend plötzlich dreizehn Zwerge vor seiner Tür, die zunächst seine Vorratskammer plündern und ihm dann, unter Führung von Gandalf und dem legendären Zwergenkrieger Thorin Eichenschild (Richard Armitage), ihr eigentliches Vorhaben unterbreiten: gemeinsam wollen sie zum legendären Einsamen Berg reisen, wo sie das einstige Zwergenreich Erebor von dem Drachen Smaug zurückerobern wollen. Zunächst hat Bilbo keinerlei Interesse daran, sein Leben für die Zwerge zu riskieren, kann sich dann aber der Faszination eines möglichen Abenteuers nicht entziehen. Und so schließt er sich Thorin und den anderen Zwergen an und beginnt die Reise zum Einsamen Berg – eine Reise, auf der er sich Trollen, Orks und vielen anderen tödlichen Gefahren stellen muss. Doch die Begegnung, die sein Schicksal und das von Mittelerde nachhaltig verändern wird, steht ihm erst noch bevor…

Nach dem enormen Erfolg der "Herr der Ringe"-Trilogie lag es natürlich nahe, dass auch "Der Hobbit" den Weg auf die Leinwand finden würde. Doch der Weg dorthin war lang und sehr steinig. Rechtsstreitereien mit den Nachlassverwaltern von J.R.R. Tolkien, Probleme mit Gesetzen in Neuseeland und auch finanzielle Schwierigkeiten des produzierenden Studios zögerten den Start der Produktion immer wieder heraus. Dann aber gab es endlich gute Neuigkeiten: Guillermo Del Toro ("Pan`s Labyrinth") war als Regisseur verpflichtet worden, Peter Jackson würde die neue Reise nach Mittelerde als Produzent und Co-Autor begleiten. Die Produktion konnte nun endlich beginnen. Doch dann folgte die nächste Hiobs-Botschaft: Del Toro legte seine Arbeit als Regisseur nieder, noch bevor sie wirklich begonnen hatte. Nachdem nun die Gerüchteküche einige unheilvoll klingende Nachfolger ins Rennen schickte, beruhigten sich die Fangemüter erst, als Peter Jackson verkündete, er selbst würde jetzt doch die Regie übernehmen. Endlich waren alle Weichen gestellt und der Dreh konnte beginnen. Zwar gab es auch nachdem die erste Klappe gefallen war noch einige Rückschläge, wie das verheerende Erdbeben in Neuseeland, doch das, was viele Fans schon fast nicht mehr für möglich gehalten hatten, wurde im Dezember 2012 endlich Wirklichkeit: "Der Hobbit" kam in die Kinos!

Die negativen Aspekte: Da gibt es eigentlich nicht viel – zumindest in meinen Augen. Neben der etwas gewöhnungsbedürftigen Optik sind mir eigentlich nur zwei Dialogszenen negativ aufgefallen, da sie irgendwie nicht nach Mittelerde passen wollen. In der ersten erzählt Gandalf Bilbo eine Geschichte über Bilbos Vorfahren, die er damit endet, dass er offenbart, wie das Golfspiel erfunden worden sei. Das ist in diesem Moment zwar ein ganz netter Gag, passt aber ebenso wenig in diese Fantasiewelt, wie Zwerg Ori, der im englischen Original bei den Elben nach ein paar Chips verlangt. Auch hier gilt wieder: an sich ein ganz lustiger Moment, der aber eher vermuten lässt, dass die Zwerge aus Großbritannien und nicht aus Mittelerde stammen.

Es gibt neben diesen beiden Momenten noch ein paar weitere Aspekte, die ich persönlich überhaupt nicht als negativ werten würde, die aber bei einigen anderen Zuschauern (und Kritikern) mit Sicherheit auf Kritik stoßen werden. Dazu gehört die Tatsache, dass der Ton des Films insgesamt sehr viel leichter und weniger düster ist, als bei den "Herr der Ringe"-Filmen, was natürlich an der literarischen Vorlage liegt und an der Tatsache, dass in der Geschichte weitaus weniger auf dem Spiel steht. Zudem sind der Humor und die gesamte Inszenierung etwas kindlicher (aber nicht kindischer!) und verspielter, was in dem leicht verwirrten Zauberer Radagast mit seinem Hasenschlitten einen vorläufigen Höhepunkt findet. Von einigen kritischen Stimmen wurde Radagast sogar mit Jar Jar Binks aus dem ersten Prequel der "Star Wars" Saga verglichen. Doch diese Kritik ist vollkommen übertrieben. Auch wenn der Zauberer im Vergleich zu Gandalf und Saruman etwas albern daher kommt, so ist er doch weit davon entfernt, derart nervig und unnötig zu sein, wie Jar Jar.

Auch an dem Anfang scheiden sich ein wenig die Geister. Insbesondere solche Kritiker und Zuschauer, die das Ende von "Die Rückkehr des Königs" zu lang empfunden haben, bezeichnen das erste Drittel von "Der Hobbit – Eine unerwartete Reise" als extrem zäh. Da ich jede Minute genieße, die ich in dieser Welt verbringen darf, erging mir das nicht so. Man sollte sich aber darauf einstellen, dass sich Peter Jackson Zeit nimmt, um die Geschichte zu erzählen und dass er die erste Begegnung zwischen Bilbo und den Zwergen in eben der Ausführlichkeit schildert, die auch im Buch erkennbar ist. Wem sie dort schon zu lang vorkommt, der könnte in der Filmversion freilich auch Probleme haben.

Das Positive: Der Rest des Films ist eigentlich über jede Kritik erhaben. Ich bin da aufgrund meiner Liebe zu der Welt, die Ptere Jackson in seinen Filmen erschaffen hat, mit Sicherheit ein wenig voreingenommen. Doch da das Flair der "Herr der Ringe"-Filme nicht nur durch den für Fans wirklich schönen Anfang oder das Auftauchen von Figuren wie Elrond und Galadriel, sondern auch durch die Gestaltung der verschiedenen Teile von Mittelerde und der darin lebenden Kreaturen wieder perfekt auflebt, dürfte es für Fans der Trilogie kaum einen Grund geben, diesen ersten Teil der Vorgeschichte nicht zu mögen. Es gibt jede Menge Action, bei der es zum Teil auch schon mal etwas heftiger zur Sache geht, atemberaubende Landschaftsaufnahmen, großartige Spezialeffekte und eine ausgewogene Mischung aus Humor, Spannung und Fantasy.

Bei der Besetzung haben Peter Jackson und sein Team auch beste Arbeit geleistet. Martin Freeman ("Sherlock", "Tatsächlich…Liebe") ist der perfekte Bilbo Beutlin. Mit seiner Mimik und Gestik schafft er es perfekt, einerseits die Liebe des Hobbits zur Einsamkeit, zu seinem gemütlichen Zuhause und seine Abneigung gegen Alles, was seine Ruhe stört, andererseits aber auch seine Neugierde und die in ihm schlummernde Abenteuerlust auszudrücken. Aber auch Richard Armitage ("Robin Hood") ist als Krieger Thorin einfach nur großartig. In der letzten Szene des Films gibt es einen Moment zwischen Thorin und Bilbo, die einfach nur Gänsehaut pur ist.

Neben den Beiden treten die übrigen Zwerge ein wenig in den Hintergrund. Doch können gerade James Nesbitt als Bofur und Aidan Turner ("Being Human") als Kili auch mit wenig Dialogen zeigen, dass sie mehr sind, als nur amüsante Stichwortgeber. Man darf sich schon jetzt darauf freuen, wenn diese und die anderen Figuren in den nächsten Filmen noch etwas mehr Platz eingeräumt bekommen.

Noch ein kurzes Wort zu den Spezialeffekten. Gerade bei den am Computer generierten Figuren wird deutlich, dass die Technik nicht nur seit "Die Rückkehr des Königs", sondern auch seit "Avatar" noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht hat. Ob Gollum, der Ork-König oder Thorins Widersacher Azog, sie alle sind Dank modernster Technik und ihren Motion-Capture-Darstellern nahezu perfekt umgesetzt. Gleiches gilt auch für die Landschaften über und unter der Erde, die wieder mit einer Mischung aus echten Drehorten, Kulissen und Computereffekten erschaffen wurden.

Neben Peter Jackson, vielen kreativen Köpfen im Hintergrund und einigen Darstellern ist auch Komponist Howard Shore wieder zurück nach Mittelerde gereist. Und seine Musik für "Der Hobbit – Eine unerwartete Reise" macht deutlich, was für ein wichtiger Teil Shores Klänge für Jacksons Mittelerde ausmachen. Die Vermischung aus bekannten mit neuen Themen transportiert den Fans von der ersten Sekunde an wieder sofort in die Welt, die man mit viel Wehmut in "Die Rückkehr des Königs" verlassen hat. Das neue Hauptthema, das erstmals erklingt, wenn die Zwerge bei Bilbo ein melancholisches Lied anstimmen, und das im Abspann in Neil Finns Song "Song of the lonely Mountain" ebenfalls aufgegriffen wird, ist einfach großartig und reiht sich mühelos in die längst zu modernen Soundtrack-Klassikern avancierten Themen der "Ringe"-Trilogie ein.

Sicherlich wird es viele Zuschauer geben, die etwas an dem Film, seinem Humor, seinen Effekten oder an seiner Länge auszusetzen haben. Wer aber die "Herr der Ringe"-Filme dafür geliebt hat, wie sie es einem erlaubt haben, für ein paar Stunden in eine andere Welt einzutauchen, der wird dieses Gefühl auch hier wieder verspüren. Und das absolute Glücksgefühl, das dieser Film hervorruft, wird nach der wunderbaren Schlusseinstellung eigentlich nur durch die Erkenntnis getrübt, dass es jetzt wieder ein Jahr dauert, bis die Reise weitergeht. Der Film ist Kinomagie pur, die Spaß macht, spannend ist und es einem auch als Erwachsenen erlaubt, zu träumen. Und dafür gibt es von mir natürlich nur eine mögliche Nerd-Wertung: Absolut sehenswert!

Bild + Ton: Wie nicht anders zu erwarten war, liegen Bild- und Tonqualität der Blu-Ray auf sehr hohem Niveau. Obwohl der Film eigentlich in 3D und mit einer höheren Framerate gedreht worden ist, kann auch die "normale" 2D Fassung mit einer angenehmen Bildtiefe, einer hervorragenden Detailschärfe und wunderbaren Farben begeistern. Der Sound, der in einem sehr kraftvollen DTS-HD Master Audio 7.1 Mix vorliegt, überzeugt mit seinen klar verständlichen Dialogen, den satten Bässen und mächtigen Surround-Effekten, die es im Heimkino immer wieder richtig schön krachen lassen. Sehr gut!

Extras: Als Bonus gibt es einen als Werbefilm für Neuseeland fungierenden Blick auf die schönsten Drehorte des Films (ca. 6 Min.), einige Trailer zum Film und zu den begleitenden Games, sowie sämtliche Videoblogs (ca. 127 Min.). Diese waren zwar bereits schon im Internet zu sehen, bieten aber einen sehr schönen und oftmals auch extrem humorvollen Blick auf die verschiedenen Aspekte der Produktion, weshalb sich Fans über die Aufnahmen mit Sicherheit freuen werden. Mehr neue Extras wird es dann wohl erst auf der für Winter 2013 angekündigten Extendet Edition geben. Auch wenn die hier enthaltenen Features nicht neu sind, sind sie qualitativ so gelungen, dass es dafür am Ende trotzdem noch ein "Sehr gut" gibt!

Fazit: "Der Hobbit – Eine unerwartete Reise" kann den hohen Erwartungen der Fans im Großen und Ganzen standhalten. Sicherlich können dem Film einige Längen und andere kleine Schwachpunkte vorgeworfen werden. Doch wer die Welt von Mittelerde liebt, der wird auch hier wieder jede Sekunde genießen. Technisch liegt die 2D Blu-Ray auf sehr hohem Niveau und das über 2stündige Bonusmaterial ist, obwohl es bereits im Internet veröffentlicht worden ist, für Fans absolut sehenswert. Wer nicht auf die im Winter 2013 erscheinende Extendet Edition warten will, der kann bei dieser Disc getrost zugreifen! Absolut empfehlenswert!!!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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