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Der Husky Mann - DVD

Der Husky Mann - DVD

Österreich 2011 - mit Martin Eigentler u.a

Filminfo

Genre:Dokumentarfilm
Regie:Bernhard Eschenbach, Jonathan Martens
Verkaufsstart:17.01.2013
Produktionsland:Österreich 2011
Laufzeit:ca. 59 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Making of, Trailer
Regionalcode:2
Label:Sunfilm Entertainment
Webseite:www.sunfilm.de
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Amazon Link : Der Husky Mann - DVD

Film: Martin Eigentler hat sich ein Ziel für sein Leben gesetzt: er möchte einfach glücklich sein. Dieses Glück bringt ihm aber nicht Geld, sondern die Arbeit mit Huskys. Auf seiner Husky-Ranch in Tirol lebt Eigentler mit 24 Huskys zusammen. An mindestens fünf Tagen die Woche schläft er draußen bei den Tieren in ihrem Gehege und hat es so mit der Zeit geschafft, eine ganz besonders enge Bindung zu den Huskys aufzubauen. Wichtig ist ihm dabei, die Tiere nicht zu vermenschlichen. Er ist sich stets bewusst, dass er es hier mit nahen Verwandten der wilden Wölfe zu tun hat, deren Instinkte unbedingt respektiert werden sollten. Doch die Nähe zu den Tieren und das Leben mit ihnen macht Eigentler zu einem glücklicheren Menschen. Und damit hat er genau das gefunden, was er sich für sein Leben gewünscht hat.

Neben der ganz alltäglichen Arbeit auf der Ranch trainiert Eigentler Tag für Tag mit seinen Schlittenhunden auch für das mehrtägige Rennen "Iron Sled Dog Men", das seit sechszehn Jahren im Nationalpark Nockberge stattfindet. Die Filmemacher Bernhard Eschenbach und Jonathan Martens haben Martin Eigentler und seine Huskys bei den Vorbereitungen zu dem Rennen und während des 16. "Iron Sled Dog Men" begleitet und das Ganze in der Dokumentation "Der Husky Mann" festgehalten. Herausgekommen ist ein recht unterhaltsamer und auch interessanter Film, der gerade in den Momenten gut funktioniert, in denen die Kamera einfach nur die Interaktion zwischen Eigentler und seinen Huskys beobachtet.

Auch der Einblick in die Entstehung und Entwicklung des "Iron Sled Dog Men", von der Organisator Bernhard Moritz berichtet, ist sehr interessant. Leider verliert sich der Film mit dem Start des Rennens zu sehr in langen, nur bedingt spannenden Aufnahmen, durch die der Nachteil einer so kleinen Crew, mit der die Filmemacher hier arbeiteten, deutlich wird. So positiv auch der Effekt ist, dass durch die Zusammenarbeit von Eigentler mit dem kleinen Filmteam eine gewisse Intimität entsteht, die wahrscheinlich bei einer größeren Produktion so nicht hätte erreicht werden können, so negativ wirkt sich das bei dem Dreh des eigentlichen Rennens aus. Denn wo ein größeres Team Kameraleute an verschiedenen Stellen positionieren kann, um so das Geschehen aus verschiedenen Blickwinkeln einzufangen, bleibt die Perspektive hier immer gleich. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Schlitten für längere Zeit nur aus der Ferne beobachtet wird, während die das Geschehen untermalende Filmmusik von dem lauten Wind nahezu überdeckt wird.

Da die Dokumentation nur eine Stunde lang dauert, fällt es am Ende doch negativ aus, dass so viel Zeit auf das Rennen verwendet wird und das Ganze noch mit ein paar zu langen Einstellungen aufgebläht wurde, als dass noch intensiver auf den ganz normalen Alltag des "Husky Mann" eingegangen wird. Trotzdem: wer Huskys liebt und sich für Schlittenhunderennen interessiert, bekommt hier genügend Interessantes und Sehenswertes geboten, um diese Dokumentation empfehlenswert zu machen!

Bild + Ton: Bei der visuellen Umsetzung fallen die überzogenen Kontraste eher negativ auf, durch die das Bild bisweilen etwas zu grell wirkt. Auch einige kleine Unschärfen können vereinzelt festgestellt werden. Ansonsten hinterlässt das saubere Bild einen für eine Dokumentation durchaus positiven Eindruck. Der Ton wirkt bei einigen Interviews etwas blechern und übersteuert, zudem ist die Abstimmung von Musik und Umgebungsgeräuschen in einigen Szenen nur bedingt gelungen. Hier wird immer wieder deutlich, dass dieser Film mit einer sehr kleinen Crew und offensichtlich geringem Budget entstanden ist. Und unter diesem Gesichtspunkt ist die audiovisuelle Umsetzung unterm Strich gerade noch gut!

Extras: Als Bonus hat die DVD neben dem Trailer und weiteren Programmtipps noch ein sehenswertes Making of (ca. 17 Min.) zu bieten, in dem die Filmemacher über das Projekt und die Schwierigkeiten beim Dreh berichten. Gut!

Fazit: "Der Husky Mann" ist eine recht unterhaltsame Dokumentation, die noch etwas tiefer in den eigentlichen Alltag von Martin Eigentler hätte eindringen können, anstatt seinen Schwerpunkt auf den "Iron Sled Dog Men" zu legen. Die Veranstaltung ist zwar nicht uninteressant, doch gerät dadurch Eigentlers Arbeit und Leben mit den Huskys ein wenig in den Hintergrund, was die ohnehin schon recht kurze Dokumentation inhaltlich etwas oberflächlich erscheinen lässt. Technisch liegt die Umsetzung des Films mit kleinen Abstrichen noch auf gutem Niveau und das Bonusmaterial gefällt mit einem interessanten Making of, das gut zeigt, wie der Film mit einfachsten Mitteln und kleiner Crew entstanden ist. Für Zuschauer, die sich für Huskys und Schlittenhunderennen interessieren, trotz kleinerer Schwächen durchaus empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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