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Die Brücke – Transit in den Tod – Staffel 2 – DVD

Die Brücke – Transit in den Tod – Staffel 2 – DVD

Schweden/Dänemark 2013 - mit Kim Bodnia, Sofia Helin, Dag Malmberg, Sarah Boberg, Rafael Petterson u.a

Filminfo

Originaltitel:Bron/Broen Såsong 2
Genre:TV-Serie, Thriller, Drama
Regie:Kathrine Windfeld, Morten Arnfred, Mikael Hansson
Verkaufsstart:09.05.2014
Produktionsland:Schweden/Dänemark 2013
Laufzeit:ca. 578 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:5
Sprachen:Deutsch, Dänisch/Schwedisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9
Extras:Interviews
Label:edel:Motion
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Inhalt: Ein Jahr ist vergangen, seit der ehemalige Polizist Jens den Sohn von Kommissar Martin Rohde (Kim Bodnia) getötet hat. Seit dieser Zeit kämpft Martin gegen das Trauma an. Von seiner Familie lebt er getrennt und auch bei seiner Arbeit lässt es der einst so engagierte Ermittler ruhig angehen. Doch dann führt ihn ein neuer Fall erneut mit seiner schwedischen Kollegin Saga Norén (Sofia Helin), die er seit den tragischen Ereignissen an der Brücke nicht mehr gesehen hat, zusammen: ein Frachter ist unter der Örsesundbrücke auf Grund gelaufen. An Bord fand die Polizei vier Teenager aus Dänemark und Schweden, die seit einigen Tagen als vermisst galten. Was nach einem merkwürdigen Entführungsfall aussieht, nimmt schon bald eine tödliche Wendung. Denn die Jugendlichen wurden mit einer Form der Lungenpest infiziert, an der sie nach kurzer Zeit sterben. Doch das ist erst der Anfang, denn schon bald kommt es zu weiteren Vergiftungsmorden in Kopenhagen und Malmö. Hinter den Attentaten scheint eine Gruppe von Umweltaktivisten zu stehen, denen Martin und Saga unbedingt auf die Spur kommen müssen, bevor es weitere Opfer gibt. Doch schnell stellt sich heraus, dass hinter dem Fall sehr viel mehr steckt, als reiner Öko-Terror und dass die Drahtzieher vor nichts zurückschrecken werden, um ihren mörderischen Plan in die Tat umzusetzen. Für Martin und Saga beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sie sich auch immer wieder mit ihren ganz persönlichen Problemen auseinandersetzen müssen…

Die erste Staffel der dänisch/schwedischen Serie "Die Brücke" war ein internationaler Erfolg, der ein ebenfalls recht gelungenes US-Remake mit Diane Kruger nach sich gezogen hat. Doch so gut auch die Kopie sein mag, an das Original kommt sie einfach nicht heran, wie die zweite Staffel eindrucksvoll beweist. Das liegt nicht nur an den beiden großartigen Hauptdarstellern Kim Bodnia ("Nachtwache") und Sofia Helm ("Arn – Der Kreuzritter"), die ihre Charaktere mit all ihren Ecken und Kanten extrem stark und absolut glaubhaft verkörpern. Auch die sehr guten Drehbücher machen diese Serie so besonders. Dabei entfaltet sich das Geschehen so, wie wenn ein Stein auf eine ruhige Wasseroberfläche geworfen wird: Vom Ausgangspunkt zieht das Ganze immer weitere und größere Kreise, die aber alle direkt mit dem anfänglichen Ereignis zusammenhängen.

Der eigentliche Fall und all seine Nebenhandlungen sind extrem spannend und relativ unvorhersehbar, auch wenn sich so manche Szene doch immer wieder bekannter Klischees des Genres bedient. Was das Ganze aber noch zusätzlich fesselnd und unterhaltsam macht, sind die Entwicklungen der Hauptfiguren. Da ist auf der einen Seite Martin, gebrochen durch den Tod seines Sohnes, der den Weg zurück ins Leben sucht und hofft, das durch die direkte Konfrontation mit dem Mörder seines Jungen zu erreichen. Er pendelt irgendwo zwischen Verzweiflung, Hoffnung und Besessenheit hin und her, was seine Figur sehr unberechenbar macht. Auf der anderen Seite steht die sehr eigenwillige Saga, die ihre Umwelt aufgrund ihres leichten Asperger-Syndroms immer wieder vor den Kopf stößt. Doch Saga will etwas Normalität in ihr Leben zu bringen und versucht sich zum ersten Mal am Zusammenleben mit einem festen Partner. Was zunächst für sehr amüsante Momente sorgt, offenbart am Ende einen sehr traurigen Blick in Sagas Vergangenheit.

Diese beiden sehr ungleichen Figuren sind eben nicht nur gute Ermittler, denen man bei der Arbeit gerne zusieht, sondern auch interessante Menschen mit viel Ecken und Kanten, die sich dadurch auf sehr angenehme Art von den überstilisierten Heldenfiguren unterscheiden, die ansonsten gerne in TV-Produktionen ihre Polizeimarke zücken. "Die Brücke – Transit in den Tod" mischt auch in Staffel 2 wieder perfekt die eigentliche Krimihandlung mit persönlichen Geschichten zu einem spannenden Ganzen, das in einem dramatischen Finale gipfelt. Zum Glück wurde die dritte Staffel bereits bestätigt. Denn auch wenn das Warten auf neue Folgen (kommen voraussichtlich im Frühjahr 2016 nach Deutschland) unendlich lange sein wird, so ist doch aufgrund der letzten Szene alleine die Gewissheit, dass es weitergehen wird, in gewisser weise beruhigend. Insgesamt also eine wirklich tolle Serie, die in Sachen Story, Darsteller, Atmosphäre und Unterhaltungswert die volle Punktzahl verdient. Für Liebhaber düsterer nordischer Krimiunterhaltung absolut empfehlenswert!

Bild + Ton: Das Bild unterstreicht mit seiner sehr zurückhaltenden Farbgebung gut die düstere und triste Atmosphäre der Serie. Insgesamt hinterlassen die Schärfe und die Detaildarstellung selbst in den dunkleren Szenen einen ordentlichen Eindruck. Beim Ton überwiegen die Dialoge und der zurückhaltende Soundtrack, ab und an sorgen aber auch gut eingesetzte Soundeffekte dafür, dass nicht nur die Spannung steigt, sondern dass auch ein wenig Dynamik in den Surround-Bereich kommt. Gut!

Extras: Auf der letzten DVD befinden sich knapp 30 Minuten an Interviews mit den Darstellern. Nicht viel, aber sehenswert!

Fazit: "Die Brücke" ist auch in der zweiten Staffel skandinavisches Hochspannungs-Fernsehen vom Feinsten. Das ungleiche Ermittler-Team, der spannende Fall und das böse Finale sorgen für knapp zehn Stunden bester Unterhaltung, die schnell süchtig macht. Das Warten auf Staffel 3, deren Ausstrahlung in Deutschland für das Frühjahr 2016 (!) geplant ist, ist nach dem Ende dieser großartigen Staffel nahezu unerträglich. Die DVD-Box ist technisch gut umgesetzt, das Bonusmaterial knapp, aber sehenswert. Insgesamt gilt auch für Staffel 2: Für Liebhaber von nordischer Krimiunterhaltung der ganz besonders spannenden Art absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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