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Die Frau in Schwarz 2 – Engel des Todes - DVD

Die Frau in Schwarz 2 – Engel des Todes - DVD

Großbritannien/USA 2014 - mit Phoebe Fox, Helen McCrory, Jeremy Irvine, Oaklee Pendergast u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung - Film:
Ausstattung:

Filminfo

Originaltitel:The Woman in Black 2: Angel of Death
Genre:Mystery, Horror
Regie:Tom Harper
Verkaufsstart:16.07.2015
Produktionsland:Großbritannien/USA 2014
Laufzeit:ca. 95 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.40:1)
Extras:Featurettes, Interviews, entfallene Szenen, Trailer
Regionalcode:2
Label:Concorde Home Entertainment
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Amazon Link : Die Frau in Schwarz 2 – Engel des Todes - DVD

Inhalt: Eigentlich sollte das alte Eel Marsh Haus auf einer abgelegenen Insel nahe dem Dorf Crythin Gifford einer Gruppe von Schulkindern ein neues, sicheres Zuhause bieten. Gemeinsam mit der jungen Lehrerin Eve Parkins (Phoebe Fox) und der Direktorin Jean Hogg (Helen McCrory) sind die acht Kinder vor den Bombenangriffen der Deutschen aus London geflohen. Auf der Insel wollen sie den Schrecken des Zweiten Weltkriegs ausharren, bevor sie zu ihren Familien zurückkehren. Doch in dem alten Haus treibt das unsagbare Böse in Gestalt der Frau in Schwarz sein Unwesen. Und diese böse Macht, die vor Jahren bereits den jungen Anwalt Arthur Kipps in den Tod getrieben hat, wird alles daran setzen, dass die neuen Bewohner ihres Hauses die Insel nicht lebend verlassen werden…

Der Grusel-Thriller "Die Frau in Schwarz" markierte 2012 nicht nur einen der ersten Versuche von Daniel Radcliffe, sich von seinem Harry Potter Image zu lösen, sondern auch die Wiedergeburt der legendären Hammer Studios. Der Film bekam nicht nur respektable Kritiken, sondern war auch an den Kinokassen ein ordentlicher Erfolg. Kein Wunder also, dass eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten ließ. Unter der Regie von TV-Regisseur Tom Harper ("Peaky Blinders") entstand "Die Frau in Schwarz 2 – Engel des Todes" wiederum nach der Story von Susan Hill. Die Geschichte spielt einige Jahrzehnte nach den Ereignissen aus Teil 1, so dass es bis auf die titelgebende Frau in Schwarz keine verbindenden Elemente zwischen den beiden Filmen gibt. Das hat den Vorteil, dass man der zugegebenermaßen simpel gestrickten Geschichte auch dann folgen kann, wenn man den Vorgänger nicht kennt.

Der Grund, weshalb der erste Film so gut funktioniert hat, ist, dass er sich vieler klassischer Grusel-Effekte bedient hat. Zwar gab es einige nur bedingt wirkungsvolle Computereffekte, doch die meiste Zeit dominierte das Spiel mit sehr ursprünglichen Ängsten und der düsteren Grundatmosphäre das Geschehen. Im zweiten Film nun funktioniert das leider nicht mehr ganz so gut. Zwar sorgen auch hier die Drehorte und die Ausstattung für eine stimmungsvolle Gänsehautatmosphäre. Und gerade zu Beginn gibt es auch einige ordentliche Spannungsmomente. Diese werden aber zunehmend verwässert und verkommen irgendwann nur noch zu einem zahmen Abklatsch der wirklich guten Schockmomente des ersten Teils. Echte Spannung kommt da leider nur noch selten auf.

Es ist den Machern hoch anzurechnen, dass sie zumindest versucht haben, eine neue Geschichte zu erzählen. Doch gute Intentionen reichen leider nicht aus, um auch einen guten Film zu machen. Ein unausgereift wirkendes Drehbuch, zu wenig Spannung und lauwarme Gruseleffekte sorgen dafür, dass der Film am Ende nicht mehr ist, als eine nette, aber auch sehr konventionelle Geistermär mit einigen wenigen Höhepunkten. Wer klassische Geistergeschichten mag, keinerlei Originalität erwartet und wer sich nur marginal gruseln möchte, der könnte hier trotz aller schwächen durchaus seinen Spaß haben. Insgesamt gibt es hierfür nur ein: mit Abstrichen sehenswert!

Bild + Ton: Die technische Umsetzung des Films ist sehr atmosphärische geraten. Auch wenn es in den dunkleren Szenen einige kleinere Schwächen bei der Detaildarstellung und minimales Bildrauschen zu entdecken gibt, fangen die Farbgebung und die stimmige Kontrastmischung die düster-angespannte Grundstimmung der Geschichte doch sehr gut ein. Die gezielt eingesetzten Soundeffekte unterstreichen diesen Eindruck noch. Sie sorgen immer wieder für angenehme Dynamik auf den Surround-Kanälen in einem sonst eher zurückhaltenden Sound-Mix. Insgesamt gibt es dafür ein absolut verdientes: Gut!

Extras: Als Bonus gibt es zwei Promo-Featurettes über die Drehorte (ca. 5:04 Min.) und die Entstehung des Films (ca. 13:41 Min.), sowie vier Interviews (ca. 17:48 Min.), entfallene Szenen (ca. 2:30 Min.) und den Trailer zum Film.

Fazit: "Die Frau in Schwarz 2 – Engel des Todes" verfügt leider nicht mehr über den hohen Spannungs- und Gruselfaktor des ersten Teils. Es gibt zwar auch hier wieder einige sehr gelungene Gänsehautmomente und eine stimmungsvolle Grundatmosphäre. Doch die eher schwache Geschichte und einige wenig gelungene Computereffekte sorgen dafür, dass der Film nie mehr ist, als eine nette, aber auch arg konventionelle Geistermär. Die DVD präsentiert den Film in ansprechender Bild- und Tonqualität. Die Extras sind übersichtlich, aber zumindest die Kurzdoku über die Drehorte und das Making of sind durchaus sehenswert! Wer den ersten Teil mochte und nicht zu viel erwartet, der kann hier durchaus einen Blick riskieren!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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