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Die Unfassbaren – Now you see me Extendet Edition – DVD

Die Unfassbaren – Now you see me Extendet Edition – DVD

USA/Frankreich 2013 - mit Jesse Eisenberg, Mark Ruffalo, Woody Harrelson, Isla Fisher, Michael Caine, Mélanie Laurent u.a

Filminfo

Originaltitel:Now you see me
Genre:Abenteuer, Mystery, Komödie, Action
Regie:Louis Leterrier
Verkaufsstart:06.12.2013
Produktionsland:USA/Frankreich 2013
Laufzeit:ca. 121 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.40:1)
Extras:Making of, Featurette, Easter Egg
Regionalcode:2
Label:Concorde Home Entertainment
Webseite:www.facebook.com/DieUnfassbaren.film
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Amazon Link : Die Unfassbaren – Now you see me Extendet Edition – DVD

Film: Obwohl Film manchmal echte Magie sein kann, haben es Magier selbst im Kino nicht immer leicht. Zuletzt konnte der amüsante, aber leider nicht besonders erfolgreiche "Burt Wonderstone" davon ein Lied singen. Doch jetzt schickt Regisseur Louis Leterrier ("The Transporter") gleich eine ganze Truppe von Illusionisten ins Rennen, die das Publikum nicht nur zum Staunen bringen, sondern in erster Linie richtig gut unterhalten sollen. Und das schaffen "Die Unfassbaren" mit Bravour.

Eine mysteriöse Einladung führt die vier Magier Atlas (Jesse Eisenberg), seine ehemalige Assistentin und gefeierte Entfesselungskünstlerin Henley (Isla Fisher), den Mentalisten und Hypnotiseur Merritt (Woody Harrelson)  sowie den Nachwuchsmagier und Taschendieb Jack (Dave Franco) zusammen. Gemeinsam sollen sie als "The Four Horsemen" in Las Vegas die ultimative Show präsentieren, in der das Publikum Illusionen gezeigt bekommt, wie sie die Welt zuvor noch nicht gesehen hat. Ein Jahr später geht diese Show tatsächlich über die Bühne, wobei die Begeisterungsstürme des Publikums nach dem spektakulären Finale kaum enden wollen. Denn die Vier haben etwas Unmögliches geschafft: sie lassen einen Zuschauer verschwinden und im Tresor einer Pariser Bank wieder auftauchen. Vor den Augen des verwirrten Mannes lösen sich mehrere Millionen in Rauch auf, die dann in Las Vegas auf das Publikum niederregnen. Das Alles sieht nach einer perfekten Illusion aus. Doch als sich herausstellt, dass in besagter Pariser Bank tatsächlich Millionen von Euros verschwunden sind, ruft das den FBI-Agenten Rhodes (Mark Ruffalo) auf den Plan. Gemeinsam mit seiner Interpol-Kollegin Alma Dray (Mélanie Laurent) will er den Magiern das Handwerk legen. Doch die haben natürlich noch ein paar Tricks im Ärmel, mit denen sie die Menschen begeistern und das FBI zur Verzweiflung treiben. Nur der legendäre Bradley (Morgan Freeman), der sein Geld damit verdient, Illusionen zu entzaubern, könnte den "Four Horsemen" die Tour vermasseln…

"Die Unfassbaren" ist nicht unbedingt eine Ausgeburt an Logik. Hier steht eindeutig der Spaß im Vordergrund. Und der ist einfach nur dann möglich, wenn die Geschichte und ihre diversen Wendungen nicht zu sehr hinterfragt werden. Zugegeben, das große Finale ist ein wenig enttäuschend und wirkt schon ein wenig wie fauler Zauber. Doch der Weg dorthin ist derart unterhaltsam, clever konstruiert und gut gelaunt gespielt, dass es schwer fällt, am Ende böse darüber zu sein, dass man sich doch irgendwie hinters Licht geführt fühlt. Leterriers Inszenierung ist so temporeich, gespickt mit amüsanten Wortgefechten und einnehmend inszenierten Tricksereien, dass auch nicht eine Sekunde lang so etwas wie Langeweile aufkommt.

Rasante Verfolgungsjagden wechseln sich dabei immer wieder mit den spektakulären Tricks der vier Magier ab, die zwar im Verlauf des Films allesamt entlarvt werden, dadurch aber Nichts von ihrem Unterhaltungswert verlieren. Dass Leterrier dafür auch noch ein wirklich großartiges Darstellerensemble vor der Kamera zusammentrommeln konnte, ist das Sahnehäubchen auf einem an sich schon sehr schmackhaften Ganzen. Wenn große Nachwuchstalente wie Jesse Eisenberg oder Mélanie Laurent auf großartige Altstars wie Michael Caine und Morgan Freeman treffen, wenn Woody Harrelson wunderbar süffisant gegen einen sehr verbissenen Mark Ruffalo anspielen darf, dann macht das Zusehen einfach gleich nochmal so viel Spaß.  

Sicherlich, wirklich gehaltvoll ist "Die Unfassbaren" nicht. Aber der Film versucht auch nicht einmal, mehr zu sein, als pure Unterhaltung. Ein unbeschwerter Popcorn-Spaß, der ein wenig wie David Copperfields Version von "Ocean`s Eleven", gewürzt mit einigen knackigen Actioneinlagen anmutet. Wer nicht mehr erwartet und seinen Mitmenschen generell nicht ständig mit einem "Das ist ja komplett unlogisch"  auf die Nerven geht, der wird an diesem US-Überraschungshit bestimmt viel Vergnügen haben. Daher gilt: Absolut empfehlenswert!

Der Extendet Cut: Für die Heimkinoauswertung wurde der Film um knapp 10 Minuten verlängert. In den meisten Fällen wurden dabei bereits vorhandene Szenen minimal verlängert. Nur vier wirklich ganz neue Szenen haben es in diesen Extendet Cut geschafft. Durch sie wird die Handlung zwar nicht wirklich verändert, dennoch haben die neuen, wie auch die verlängerten Szenen allesamt einen hohen Unterhaltungswert. Der ohnehin gute Erzählfluss der Kinofassung wird auch nicht ausgebremst, weshalb dieser längeren Heimkinofassung durchaus der Vorzug gegeben werden kann. Nur am etwas verkorksten Ende wurde auch hier nichts verbessert.

Bild + Ton: Die technische Umsetzung des Films liegt auf einem für eine aktuelle Produktion dieser Größe gutem Niveau. Das Bild ist absolut sauber und weist eine hohe Bildschärfe auf, die gerade in den helleren Szenen mit einer sehr guten Detaildarstellung überzeugen kann. Die deutsche Tonspur liegt sowohl als Dolby Digital 5.1 Spur, als auch als DTS-Mix vor. Letzterer ist insgesamt ein wenig Räumlicher, als der DD 5.1 Mix, doch auch der kann mit einer guten Abstimmung der Dialoge auf diverse Soundeffekte und eine ordentliche Ausnutzung der Surround-Kanäle gefallen. Gut!

Extras: Neben drei sehr leicht zu entdeckenden Easter Eggs hat die DVD noch ein handelsübliches Making of (ca. 15:01 Min.) und einen kurzen Ausflug in die Historie der Magie (ca. 11:22 Min.) zu bieten. Wer noch mehr Extras sehen möchte, der sollte zur Blu-ray greifen, die noch etliche entfernte Szenen zu bieten hat, die nicht in der Extendet Version des Films zu sehen sind. Gut!

Fazit: "Die Unfassbaren" ist ein unbeschwerter Popcorn-Spaß, der vielleicht nicht besonders logisch, dafür aber extrem unterhaltsam ist. Die Inszenierung von Louis Leterrier ist temporeich, humorvoll und auf eine gewisse Art auch spannend, was selbst durch das etwas enttäuschende Ende nicht weiter getrübt wird. Für die Heimkinoauswertung wurde der Film um knapp zehn sehenswerte Minuten verlängert, die zwar nicht die Dramaturgie, dafür aber den Unterhaltungswert bereichern. Die gute technische Umsetzung sorgt dann ebenfalls dafür, dass am Ende ein deutliches "Empfehlenswert" steht!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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