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Die wilde Farm

Die wilde Farm

Frankreich/Deutschland 2010 - mit Erzählerin: Luise Bähr ...

Filminfo

Originaltitel:La vie sauvage des animaux domestiques
Genre:Dokumentarfilm, Kinderfilm
Regie:Dominique Garing
Kinostart:09.09.2010
Produktionsland:Frankreich/Deutschland 2010
Laufzeit:ca. 90 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:www.diewildefarm-derfilm.de
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Was passiert, wenn die Tiere auf einem Bauernhof von einem Tag auf den anderen alleine gelassen werden und sich selbst um ihr Futter und ihren Schutz kümmern müssen? Die Tierdokumentation "Die wilde Farm" will dieser Frage nachgehen.

In mehr als 12 Wochen haben Dominique Garingund Frédérique Goupil im französischen Dampierre-en-Bresse 200 Tiere beobachtet und um die faszinierenden, schönen, lustigen und bewegenden Bilder, die ihre Kameras eingefangen haben, eine fiktive Geschichte gesponnen. Darin müssen sich die Tiere einer Farm, deren Bauer plötzlich ins Krankenhaus muss, zehn Tage lang selbst um ihr Leben auf der "wilden Farm" kümmern müssen. Sie sind auf der Suche nach Futter, müssen die Farm und ihre Bewohner vor Feinden von Außen verteidigen und sich selbst um den Nachwuchs kümmern.

Sicherlich, die Bilder, die gerade den kleinen Zuschauern hier geboten werden, haben einen hohen Schauwert und großen Niedlichkeits-Wert. Doch es wäre ratsam gewesen, die Bilder mehr für sich sprechen zu lassen. Statt dessen kommentiert Sprecherin Luise Bähr wirklich jede noch so kleine Szene, was auf Dauer etwas nervig wirkt. Im eindeutig an kleine Kinder gerichteten Tonfall wird zum Teil einfach nur gesagt, was gerade auf der Leinwand zu sehen ist, was nicht nur völlig unnötig, sondern auch auf Dauer störend ist – zumindest für ältere Zuschauer. Und es soll ja durchaus auch den ein oder anderen erwachsenen Kinobesucher geben, der sich für schön gemachte Tierdokumentationen – auch wenn diese sich in Form einer fiktiven Geschichte präsentieren – interessieren. Hier wäre weniger eindeutig mehr gewesen.

Dennoch: für Kinder ist "Die wilde Farm" durchaus sehenswert, auch wenn hier, wie so oft, vor eher unschönen Wahrheiten wieder einmal die Augen verschlossen werden. Aber die wirklich niedlichen Tieraufnahmen trösten über derartige Schwächen hinweg – und im Kino darf die Welt ja auch noch in Ordnung sein!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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