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Everest

Everest

USA/Großbritannien 2015 - mit Jason Clarke, Jake Gyllenhaal, Michael Kelly, Sam Worthington, Keira Knightley, Josh Brolin ...

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Everest
Genre:Drama, Abenteuer
Regie:Baltasar Kormákur
Kinostart:17.09.2015
Produktionsland:USA/Großbritannien 2015
Laufzeit:ca. 122 Min
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.facebook.com/Everest.DE
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Für viele Bergsteiger und Abenteurer ist der Mount Everest ein Mythos und eine Herausforderung, der sie sich irgendwann in ihrem Leben einmal stellen möchten. Obwohl schon viele Menschen bei dem Versuch, den 8.848m über den Meeresspiegel liegenden Gipfel zu erklimmen, ums Leben gekommen sind, gibt es immer wieder Versuche, den Everest zu bezwingen. Im Mai 1996 versuchen gleich zwei Teams, den Gipfel zu erreichen. Unter der Leitung der erfahrenen Bergsteiger Rob Hall (Jason Clarke) und Scott Fischer (Jake Gyllenhaal) wagen sich insgesamt über 30 Alpinisten auf die gefährliche Expedition. Ob der Pathologe Beck Weathers (Josh Brolin), der Postbote Doug Hansen (John Hawkes) oder der Journalist Jon Krakauer (Michael Kelly) – so unterschiedlich diese Menschen auch sein mögen, sie alle verbindet ein Traum. Und der lässt sie dann auch die Gefahren in Kauf nehmen, die ihnen drohen. Doch sowohl Hall als auch Fischer sind wie immer darum bemüht, eben diese Gefahren so minimal wie möglich zu halten. Als sie am Morgen des 10. Mai bei strahlendem Sonnenschein aus dem Basislager aufbrechen, sieht alles nach perfekten Umständen für ein Erreichen des Gipfels aus. Doch als sie diesen erreicht haben, schlägt das Wetter schlagartig um und nun beginnt ein lebensbedrohlicher Abstieg, der ganz schnell in einer Katastrophe enden könnte…

Basierend auf wahren Ereignissen ist "Everest" ein wirklich packendes Drama vor imposanter Naturkulisse geworden. Gedreht wurde im Hochgebirge auf dem Trek zum Mount Everest in Nepal, in den italienischen Alpen sowie in den legendären Cinecitta Studios in Rom und den Pinewood Studios in London. Der Unterschied zwischen den vor Ort und den im Studio gedrehten Szenen sind zwar bei genauerem Hinsehen durchaus auszumachen. Doch die guten visuellen Effekte, die spektakuläre 3D Umsetzung und die packende Story sorgen dafür, dass diese kleine Schwäche kaum ins Gewicht fällt.

Regisseur Baltasar Kormákur ("2 Guns") hat sich bei seinem Film eng an die Fakten des Unglücks vom Mai 1996 gehalten. Doch selbst wer den Ausgang der Geschichte noch nicht kennt, wird ihn schnell erahnen können. Denn bei aller dramaturgischen Realitätsnähe greift Kormákur immer wieder tief in die Klischeekiste gängiger Katastrophenfilme, so dass schon kleine Dialogfetzen ausreichen, um das Schicksal einzelner Charaktere von Anfang an zu besiegeln. Subtilität ist nicht gerade die Stärke der Inszenierung. Das führt letztendlich dazu, dass die Figuren insgesamt etwas zu eindimensional bleiben und ihr Schicksal die Zuschauer nicht so bewegt, wie es eigentlich der Fall sein sollte.

Das ändert freilich nichts daran, dass "Everest" dem Zuschauer gerade in der zweiten Stunde wirklich nervenzerreißende Spannung bietet. Nach einem etwas zähen Einstieg in die Story nehmen die Ereignisse mit dem Aufstieg zum Gipfel und dem nahenden Unwetter extrem dramatische und mitreißende Züge an. Auch wenn der Handlungsverlauf hier keine echten Überraschungen bietet, wird man doch als Zuschauer die ganze Zeit über vor Spannung in den Kinosessel gedrückt. Die Bildtiefe, die durch die guten 3D Effekte erreicht wird, intensiviert dies noch deutlich.

"Everest" ist dramaturgisch kein Meisterwerk. Doch das großartige Darstellerensemble, die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und die atmosphärisch dichte Inszenierung machen die meisten Schwächen ganz locker wieder wett. So bekommt man hier unterm Strich erstklassiges Spannungskino und ein mitreißendes Drama vor imposanter Kulisse geboten, das wieder einmal deutlich macht, dass der Mensch niemals den Respekt vor der Natur verlieren sollte. Dafür gibt es ganz klar ein: Absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Everest (USA/Großbritannien 2015)"
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