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Headhunters

Headhunters

Norwegen/Dänemark 2011 - mit Aksel Hennie, Nikolaj Coster-Waldau, Synnøve Macody Lund, Eivind Sander ...

Filminfo

Originaltitel:Hodejegerne
Genre:Thriller
Regie:Morten Tyldum
Kinostart:15.03.2012
Produktionsland:Norwegen/Dänemark 2011
Laufzeit:ca. 100 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.headhunters-derfilm.de
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Jo Nesbø gehört nicht nur in seiner Heimat Norwegen zu den erfolgreichsten Thrillerautoren überhaupt. Besonders seine Bücher um den Hauptkommissar Harry Hole sind weltweit Bestseller. Verfilmt wurde nun aber keiner der Harry Hole Romane, sondern Nesbøs 2008er Roman "Headhunter", den Regisseur Morten Tyldum ("Buddy") in einen bösen kleinen Thriller verwandelt hat, der zahm beginnt, in der zweiten Hälfte dann aber ganz kräftig zuschlägt.

Im Mittelpunkt von "Headhunters" steht Roger Brown (Aksel Hennie), der vielleicht nicht der größte oder schönste Mann ist. Doch Roger versteht es perfekt, seine Unzulänglichkeiten zu kompensieren, sein Umfeld zu beeindrucken und – wenn es sein muss – auch einzuschüchtern. Dass Roger mit seiner Art richtig liegt, zeigt nicht nur seine Beziehung zur schönen Galeristin Diana (Synnøve Macody Lund) oder sein schmuckes Designerhaus, sondern in erster Linie seine Erfolge als Headhunter für renommierte Unternehmen. Was Niemand ahnt: Roger lebt weit über seine Verhältnisse und braucht daher ein Nebenverdienst, um seine perfekte Fassade aufrechterhalten zu können. Und so hat er sich nebenbei auch auf Kunstdiebstähle spezialisiert, wobei seine Opfer eben jene Menschen sind, die er als Headhunter für die Firmen anwirbt. Auch der Geschäftsmann Clas Greve (Nikolaj Coster-Waldau) scheint ein perfekter Kandidat zu sein, ist er doch angeblich im Besitz eines besonders wertvollen Gemäldes. Zu dumm nur, dass Clas ein ehemaliger Elite-Soldat ist, der sich so leicht nicht an den Karren fahren lässt. Und so verliert Roger bald schon die Kontrolle und wird zur Zielscheibe eines mehr als ebenbürtigen Gegners…

Durch seinen Eingangsmonolog und seine arg überhebliche Art seinen Kunden/Opfern gegenüber, ist Roger zu Beginn nicht wirklich ein Sympathieträger. Clas dagegen scheint anfänglich sehr charmant und charismatisch zu sein. Regisseur Morten Tyldum schafft das Kunststück, diesen Eindruck im Lauf des Films komplett umzudrehen. Immer mehr wandern die Sympathien auf Rogers Seite, man fiebert mit ihm mit und hofft, dass er Clas gewachsen ist. Doch das ist nicht der einzige Geniestreich, den "Headhunters" vollführen kann.

Auch die Art und Weise, wie sich der Film von einem beinahe schon amüsanten Gaunerkrimi zu einem handfesten Adrenalin-Thriller mit recht blutigen Szenen wandelt, ist einfach genial umgesetzt. Der Zuschauer wird von dem Wandel völlig unvorbereitet überrascht (auch wenn Sie nach dieser Rezension wissen, was auf Sie zukommt), was den ersten etwas drastischeren Moment umso wirkungsvoller macht. Dass das Duell zwischen Roger und Clas perfekt funktioniert, liegt aber nicht nur an der hervorragenden Inszenierung, sondern auch an den beiden Hauptdarstellern, die ihre zwielichtigen Charaktere hervorragend mit Leben füllen. Aksel Hennie ("Max Manus", "Ein Mann von Welt"), der mit Tyldum schon an dessen Debüt "Buddy" mitgearbeitet hat, vollzieht die Wandlung vom schmierigen Gauner zum Sympathieträger perfekt, während Nikolaj Coster-Waldau ("Nachtwache"), der zur Zeit in der Erfolgsserie "Game of Thrones" zu sehen ist, als eiskalter Profi für so manchen Gänsehautmoment sorgt.

Spannung, Humor, Drama - "Headhunters" hat all das in einer derart packenden Mischung zu bieten, dass die 100 Filmminuten wie im Flug vergehen. Wer über einen allzu sensiblen Magen verfügt, für den sind einige Szenen im letzten Drittel des Films vielleicht nicht ganz so leicht zu verdauen. Doch ansonsten kann die Romanverfilmung wirklich jedem Thrillerfan wärmstens ans Herz gelegt werden. Absolut sehenswert!!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Headhunters (Norwegen/Dänemark 2011)"
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