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Jack Taylor – Vol. 1 - DVD

Jack Taylor – Vol. 1 - DVD

Irland/Deutschland 2010-2013 - mit Iain Glen, Nora-Jane Noone, Killian Scott, Nick Lee u.a

Filminfo

Originaltitel:Jack Taylor
Genre:TV-Serie, Thriller
Regie:Stuart Orme
Verkaufsstart:16.01.2014
Produktionsland:Irland/Deutschland 2010-2013
Laufzeit:ca. 540 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:6
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Keine
Bildformat:16:9
Extras:Interviews
Label:edel:Motion
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Amazon Link : Jack Taylor – Vol. 1 - DVD

Inhalt: Für den Gardo-Offizier Jack Taylor (Iain Glen) gibt es nichts Wichtigeres als Gerechtigkeit. Sie ist für ihn wichtiger, als seine Vorschriften und sie macht auch nicht vor hohen Tieren halt. Doch diese Einstellung wird Taylor zum Verhängnis, als er bei einer Verkehrskontrolle mit dem irischen Innenminister aneinander gerät und ihm eine verpasst. Sofort wird er aus dem Polizeidienst entlassen. Fortan verdient sich der trinkfeste Taylor als Privatdetektiv seinen Lebensunterhalt und sorgt so weiterhin dafür, dass die Straßen in und um Galway herum ein wenig sicherer werden.

Dies ist die Ausgangssituation der bislang 10 Romane umfassenden "Jack Taylor"-Reihe des irischen Schriftstellers Ken Bruen. Angesiedelt in seiner Geburtsstadt Galway, versucht Bruen in den Romanen nicht nur klassische Noir-Elemente zu verarbeiten, sondern auch ein möglichst reales Bild der sozialen und politischen Situation in Irland nachzuzeichnen. Für die Verfilmung konnte Iain Glen, bekannt aus "Game of Thrones" oder "Downton Abbey", für die Titelrolle gewonnen werden. Und der markante Schotte macht sich richtig gut als raubeiniger Einzelgänger. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in der Stadt Galway und anderen Orten der gleichnamigen Grafschaft. Dabei setzten die Macher dem Ton der Romanvorlagen entsprechend nicht auf die typische Postkartenromantik, mit der die malerischen Landschaften Irlands gerne verkauft werden, sondern eher auf Tristesse und düsteren Realismus. Dabei ist ihnen das Kunststück gelungen, dass die Serie dennoch oft über eine faszinierend schöne und intensive Bildsprache verfügt, die perfekt zur Atmosphäre der Geschichten passt.

Die Fälle, die Taylor zu lösen hat, sind mitunter sehr düster und von einer enormen emotionalen Schwere. Durch den sehr dezenten, aber effektiven Einsatz von trockenem Humor wird das Ganze aber immer wieder ein wenig aufgelockert, wodurch der Unterhaltungswert der Serie deutlich angehoben wird. Dennoch ist "Jack Taylor" keine leichte Krimikost, die man mal so eben nebenher schauen kann. Die ersten sechs Filme sind mitreißend und mitunter auch sehr komplex aufgebaut, so dass man als Zuschauer durchaus gefordert wird. Dramaturgisch ist die Serie zwar eher gewöhnlich aufgebaut und folgt klar den typischen Krimi-Regeln. Und auch, wenn dadurch der ein oder andere Überraschungsmoment fehlt, so sind die sechs Filme nie wirklich langweilig oder zu konstruiert. "Jack Taylor" ist solides Spannungs-TV mit einem tollen Hauptdarsteller und einer sehr einnehmenden Atmosphäre und dadurch auch absolut sehenswert. Und darum geht es in den ersten sechs Fällen des Privatdetektivs: 

DVD 1: Der Ex-Bulle

Jack Taylor (Iain Glen) ist ein exzellenter Ermittler, ein grandioser Polizist. Wenn er nicht so viel trinken und sich nicht in alles einmischen würde, stünde einer Karriere eigentlich nichts im Weg. Aber Jack kann es nicht lassen und schlägt einem bestechlichen Minister während einer Verkehrskontrolle brutal ins Gesicht. Das hat Konsequenzen: Jack wird umgehend gefeuert und geht damit in die Geschichte Galways ein, denn die irische Polizei gilt als so korrupt, dass einem eigentlich nicht gekündigt werden kann. Jack ermittelt fortan als Privatdetektiv. Ein eher zweifelhafter Beruf in Irland, zu nah am „Informer“, an der irischen Terroristenszene. Sein Büro eröffnet er im Hinterzimmer seiner Stammkneipe. Dort stöbert ihn Anne Hennessy (Tara Breathnach) auf, eine attraktive Frau, die sich Sorgen um ihre spurlos verschwundene Teenager-Tochter macht. Als er sie fragt, warum sie ausgerechnet einen Trinker wie ihn beauftrage, das Mädchen ausfindig zu machen, ist die Antwort, dass er ja nichts zu verlieren habe. Damit ist Jacks Neugierde geweckt, und zwar nicht nur an dem Fall. Er beginnt zu recherchieren. Der scheinbar private Auftrag bringt Jack bald auf die Spur eines monströsen Verbrechens: Insgesamt vier junge Mädchen im Teenager-Alter haben in den vergangenen Monaten den Tod im reißenden Fluss Corribh gefunden und sind immer an derselben Stelle angespült worden. Jack findet eindeutige Hinweise auf Mord, die seine ehemaligen Polizei-Kollegen offensichtlich bewusst nicht weiterverfolgen wollten. Mithilfe der jungen Polizistin Kate Noonan (Nora Jane Noone), die erkennt, dass auf ihrem Revier Dinge unter den Teppich gekehrt wurden, findet Jack den früheren Arbeitgeber der Mädchen, Planter, einen hochangesehenen Kunstmäzen. Sie erfahren, dass Planter auch Sutton (Ralph Brown), Jacks Saufkumpan, finanziell unterstützt. Sutton ist zwar ein genialer Maler, aber er ist auch unberechenbar, denn er diente als Einzelkämpfer und Fallschirmjäger im Kosovo-Krieg und ist mit dem Handwerk des Tötens vertraut. Während Jack sich hoffnungslos in Anne Hennessy verliebt, stellt Sutton auf eigene Faust den vermeintlichen Mörder der Mädchen. Er drapiert dessen Leichnam in seinem Atelier als eine Art Kunst-Installation. Für Jack, der nun selbst unter Mordverdacht gerät, ist damit eine Grenze überschritten. Er stellt Sutton zur Rede. Auch was seine attraktive Auftraggeberin Anne Hennessy angeht, erlebt Jack eine Enttäuschung. Als Jack langsam klar wird, wie die Karten in diesem Fall gemischt sind und worauf er sich da eingelassen hat, ist es beinahe schon zu spät. Denn nun steht nicht nur seine Reputation als Privatdetektiv, sondern auch sein Leben auf dem Spiel. (Text: ZDF)

DVD 2: Auge um Auge

Nach einem Jahr in London kehrt Jack Taylor (Iain Glen) nach Galway zurück, erholt und erstaunlich nüchtern. Er hat den Sauftouren und der schmutzigen Detektivarbeit abgeschworen, die ihn in einen düsteren Strudel aus Tod und Gewalt gezogen hatten. Doch er wird auf eine harte Probe gestellt, als der Vater eines Freundes aus Kindertagen ihn um Hilfe bittet. Dessen Sohn Niall sei unter mysteriösen Umständen gestorben. Die Polizei geht von Suizid aus, aber der Vater zweifelt und spricht von Mord. Jack nimmt den Fall an. Jede Straße Galways hält für Jack Erinnerungen parat, er trifft auch seine große Liebe Anne (Tara Breathnach) wieder. Sie fasziniert ihn immer noch, ist aber inzwischen mit dem ebenso erfolgreichen wie dubiosen Bauunternehmer Tim Caffrey (Stuart Graham) liiert. Jack entdeckt, dass Anne von Caffrey geschlagen wird und legt sich mit seinem Nebenbuhler an. Auf einer Party in Caffreys noblem Haus droht Jack dem Hausherrn an, ihm im unerwarteten Moment aufzulauern. Für diese recht eindeutige Ankündigung gibt es viele Zeugen, unter anderem Superintendent Clancy (Frank O’Sullivan). Jack wird von einem etwas aufdringlichen, jungen Mann namens Cody (Killian Scott) verfolgt, der Jack seit Langem als Idol verehrt. Cody will unbedingt als Partner in die Detektei einsteigen, Jack nimmt ihn aber nicht ernst. Doch Cody lässt nicht locker und mischt sich nicht ungeschickt in die Ermittlungen ein. Dabei kommt Jack einer Bürgerwehr auf die Spur, die als Reaktion auf die rapide steigende Verbrechensrate in Galway offenbar Selbstjustiz übt. Vieles spricht dafür, dass auch Niall ihr Opfer geworden sein könnte. Deren Mitglieder nennen sich „Pikemen“ und beziehen sich auf bäuerliche Freiheitskämpfer aus Zeiten der britischen Herrschaft. Von den kämpfenden Bauern haben sie nicht nur den Namen, sondern auch die spezielle Waffe, die Pikes, eine Art Speer, übernommen. Die „Pikemen“ haben nichts gegen Jack, sie sehen ihn als unabhängigen Kämpfer für Recht und Ordnung, der sich über die Justiz hinwegsetzt und für ein sicheres Galway einsteht. Jack lehnt eine Mitgliedschaft dankend ab. Dann wird Tim Caffrey erschlagen auf einer seiner Baustellen gefunden. Jack ist Hauptverdächtiger und wird von Superintendent Clancy festgenommen. Niemand glaubt mehr an Jacks Unschuld, nicht einmal seine beste Freundin, die Polizistin Kate (Nora Jane Noone). Jack gelingt die Flucht aus der Haft, und er findet einen einzigen, treuen Verbündeten: Cody. Es ist ein Kampf gegen die Zeit, sie müssen den wahren Mörder finden, bevor Jack geschnappt wird. Und wieder steht Jack am Abgrund. Er begreift, dass die richtige Spur über die „Pikemen“ führt. Zum Schein lässt er sich auf einen lebensgefährlichen Deal ein. (Text: ZDF)

DVD 3: Gefallene Mädchen

Jack Taylor (Iain Glen) wird von der Tochter einer früheren Insassin der dubiosen Magdalenen-Wäschereien beauftragt, die Identität einer ehemaligen Nonne herauszufinden. Jeder nannte sie damals nur „Lucifer“. Jack erhält das Tagebuch der verstorbenen Mutter seiner Auftraggeberin und beginnt, sich auf die Suche nach der so geheimnisvollen wie grausamen Lucifer zu machen. Magdalenen-Wäschereien waren – bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hinein – Heime für „gefallene Mädchen“. Die jungen Frauen waren stigmatisiert als Sünderinnen, mussten unter strenger Führung katholischer Nonnen Buße tun und ohne Lohn in der Wäscherei arbeiten. Die Magdalenen-Heime waren aber auch Schauplätze schlimmster Misshandlungen und Demütigungen durch die Nonnen. Lucifer soll die böseste Nonne von allen gewesen sein und quälte die Mädchen auf sadistische Weise. Im Tagebuch liest Jack über brutale Missstände und Erniedrigungen. Kaum hat Jack mit den Ermittlungen begonnen, wird er von Bill Cassell (Liam Carney), dem Unterweltboss Galways, unmissverständlich gewarnt: Er soll den Fall niederlegen, das Tagebuch aushändigen – oder er stirbt. Cassell meint es ernst und spielt russisches Roulette mit Jack. Der entgeht dabei nur knapp dem Tod. Cody schleicht sich währenddessen heimlich ins Kirchenarchiv und findet heraus, dass alle Unterlagen, die auf Lucifers Identität hinweisen könnten, verschwunden sind. Alles sieht nach einer bewussten Verschleierung aus, an der Father Malachy (Paraic Breathnach), der engste Vertraute von Jacks Mutter, wesentlich beteiligt ist. Und dann macht Jack in dem alten Tagebuch eine Entdeckung, die ihn mehr als alles andere beunruhigt. Offenbar zählte auch seine eigene Mutter, zu der er seit jeher ein eher gespanntes Verhältnis unterhält, damals als Heiminsassin zu den „Gefallenen Mädchen“. Jacks Recherche wird so ungewollt zu einer Reise in die Vergangenheit der eigenen Familie. Was als scheinbar simple Personenrecherche begonnen hat, entwickelt sich, ohne dass sich zunächst ein Zusammenhang dazu herstellen lässt, zu einer blutigen Mordserie. Zwei junge Männer wurden kaltblütig und auf offener Straße hingerichtet. Sie waren Brüder. Ein dritter Bruder steht danach unter Polizeischutz. Als Jack einen Schergen von Bill Cassel, der ihm das Tagebuch stehlen will, in Notwehr zu Tode bringt, spitzt sich die Situation weiter zu. Jack ahnt, dass die beiden Morde an den jungen Männern mit dem Tagebuch und der geheimnisvollen Lucifer zusammenhängen. Und er ahnt auch, dass es noch mindestens einen weiteren Toten geben könnte, wenn es ihm nicht bald gelingen sollte, hinter Lucifers Geheimnis zu kommen. (Text: ZDF)

DVD 4: Königin der Schmerzen

Jack Taylor ist seit Wochen trocken und in guter Verfassung. Er kümmert sich um seine kranke Mutter, die, gezeichnet von einem Schlaganfall, im Pflegeheim lebt. Jack liest Bücher, während sich sein junger Kollege Cody ernsthaft Sorgen um die wirtschaftliche Existenz des Ermittlerduos macht. Da stürzt eines Nachts die Studentin Sarah Bradley vom Dach der Universität und stirbt. Gekleidet in ein Theater-Kostüm, an der Hand einen Ring aus Papier, darauf eine Textzeile aus dem Synge-Stück „Deirdre, Königin der Schmerzen“. Im Blut der jungen Frau werden Drogen festgestellt, daher ist der Fall für die Polizei klar: Unfall oder Freitod. Jedenfalls besteht kein Handlungsbedarf. Literaturprofessor Gorman aber geht von einem Mord aus und beauftragt Jack mit der Untersuchung des Falles. Cody schleust sich derweil, als Student getarnt, in die Literaturkurse der Universität ein. Dort lernt er schnell die dunklen Geheimnisse der Universitätsszene kennen, erfährt von Drogeneskapaden und Affären. Immer wieder taucht dabei ein Name auf: Professor Doyle, der recht enge Beziehungen zu seinen Studentinnen zu pflegen scheint. Jack nimmt ihn sich zur Brust. Kate Noonan, Jacks engste Vertraute und Freundin bei der Polizei, steht unter Druck. Ihr neuer Vorgesetzter Griffin macht ihr unmissverständlich klar, dass sie alle Beziehungen zu Jack Taylor abbrechen muss, wenn sie jemals befördert werden will. Griffin ist heimlich verliebt in Kate, damit wird Jack noch mehr zur Persona non grata. Dann stirbt eine weitere Studentin, wieder in einem Kostüm aus dem Theaterstück des irischen Dramatikers Synge, doch Inspektor Griffin hält unbeirrt an der Suizid-Theorie fest. Cody entdeckt im Archiv alte Videotapes von Synge-Aufführungen in Galway. Als „Königin der Schmerzen“ war im Stück die junge Frau des ergrauten Professor Gorman ein Star. Jack ist schockiert, als er die alten Filme sieht. Vor vielen Jahren hatte er selbst eine kurze Affäre mit Gormans Frau, die inzwischen an Krebs gestorben ist. Auch anderen Männern hatte sie den Kopf verdreht. Sie fügte ihren Liebhabern seelische Schmerzen zu, weil sie immer wieder zum Professor zurückkehrte, Jack erkennt Parallelen zu Deirdre bei Synge. Kate befolgt Griffins Rat und hält sich von Jack fern. Aber sie ermittelt auf eigene Faust. Dabei gerät sie ins Visier des Mörders, der offensichtlich ein fatales Spiel spielt – unter eigener Dramaturgie. Wer zieht hier die Fäden? Und wer wird möglicherweise den letzten Akt nicht überleben? (Text: ZDF)

DVD 5: Tag der Vergeltung

Unter dem Altar einer Kirche findet man die enthauptete Leiche des alten Priesters Father Royce (John Kavanagh). Ausgerechnet Jack Taylors (Iain Glen) ewiger Widersacher Father Malachy (Paraic Breathnach) bittet ihn um Hilfe. Er fürchtet um sein Leben, denn er hütet ein düsteres Geheimnis: Vor vielen Jahren hatte Malachy beobachten müssen, wie sich Father Royce an Ministranten verging. Royce wurde daraufhin ins Ausland versetzt, das Verbrechen seitens der Kirche vertuscht. Die Jungen, zwei Zwölfjährige, blieben sich selbst überlassen. Und nun ist Father Royce, kurz nach seiner späten Rückkehr aus den USA, grausam ermordet worden. Jack und Cody (Killian Scott) machen sich auf die Suche nach den beiden Opfern von damals, Michael Clare (Ronan Leahy) und Tom Reed (Aaron Monaghan). Beide haben Galway nie verlassen. Michael Clare ist ein fürsorglicher Familienvater und höchst erfolgreicher Geschäftsmann. Tom Reed, vor zehn Jahren für die Vergewaltigung des minderjährigen Christian Treacy (Gavin Drea) verurteilt, fristet heute als drogensüchtiger Klein-Dealer in einer heruntergekommenen Wohnung sein trauriges Dasein. Jack und Cody graben in der düsteren Vergangenheit Michael Clares und finden Hinweise darauf, dass nicht Reed sich damals an dem Jungen vergangen hatte, sondern Clare. Reed hatte die Tat auf sich genommen – gegen eine satte Abfindung, damit der andere seine vielversprechende Karriere fortsetzen konnte. Immer wieder durchkreuzt werden die Ermittlungen von Nuala (Valerie O’Connor), der undurchsichtigen, attraktiven Schwester Michael Clares. Sie arbeitet als Journalistin, und unter diesem Deckmantel wendet sie sich auch an Cody und Jack. Sie flirtet erst mit dem einen und holt sich dann den anderen unter die Bettdecke. Dann wird der drogensüchtige Reed tot in seiner Absteige gefunden, gestorben an einer Überdosis. Für die Polizei ist der Fall damit abgeschlossen, der Priestermörder ist tot. Nur Jack und Cody haben Zweifel an dieser Theorie und rühren weiter im Sumpf der kirchlichen Vergangenheit. Und jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Father Malachy überlebt einen Mordanschlag nur um Haaresbreite. Und sehr viel spricht dafür, dass der Tag der Vergeltung noch lange nicht zu Ende ist. (Text: ZDF)

DVD 6: Das schweigende Kind

Jack Taylor hat Galway verlassen und ist nach Dublin gegangen, um über den Schock hinwegzukommen, dass auf seinen jungen Assistenten Cody geschossen wurde. Cody liegt seither im Koma, und niemand kann sagen, ob er je wieder daraus erwachen wird. Jack verdingt sich mehr schlecht als recht als Privatdetektiv, beschattet untreue Ehefrauen und trinkt wieder heftig. Er lebt praktisch auf der Straße. In der Nacht läuft aus einem Waldstück ein Blut überströmtes, elfjähriges Mädchen, Rosie, auf ihn zu und bricht in seinen Armen zusammen. Das Kind lebt mit ihrer Traveller-Familie in einem Caravan-Park. Offensichtlich wurde Rosie Zeuge, wie ihre Mutter Sinead in einer Ruine ermordet wurde. Die Polizei in Irland ist voller Vorurteile, wenn es um Traveller geht. Die vorherrschende Meinung ist, dass sich die verschiedenen Clans gegenseitig umbringen. Jack, der auch wie ein Traveller unstet ist, nimmt sich des Falles an. Er überzeugt Sweeper Mangan, den Chef des Clans und Schwager der Ermordeten, dass er den Mörder finden wird. Rosies Vater Eddie Mangan der unter Mordverdacht steht und Verbindung zur Drogen- und Unterweltszene haben soll, ist gegen Jacks Einmischung. Jack erkennt eine tiefe Kluft zwischen den Brüdern: Eddie ist davon überzeugt, dass Sweeper eine Affäre mit seiner Frau Sinead hatte. Die Lösung des Falles führt nur über Rosie. Doch das Mädchen ist traumatisiert, sagt nichts. Sie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Mutter. Jack, ebenfalls voller Schuldgefühle wegen Cody, findet nach und nach Zugang zu ihr. Davon profitieren sie in ihrer Trauer beide. Dann aber geschieht neues Unheil: Der Caravan von Rosies Vater geht in Flammen auf. Eddie verbrennt, Rosie kann entkommen. Sweeper wird verhaftet, nur Jack glaubt an seine Unschuld. Was aber, wenn der Anschlag gar nicht Eddie gegolten haben sollte? Dann wäre Rosie in Lebensgefahr. Wollte der Mörder sie töten? Hat sie ihn doch gesehen und möglicherweise erkannt? Was verheimlicht Rosie? Rosies Mutter stammte aus einer anderen Sippe. Ihr Tod lässt die alte Blutfehde zwischen den Familien Kelly und Mangan wieder aufleben. Mithilfe der Polizistin Kate, Jacks guter Freundin, bringen sie Rosie in Sicherheit. Doch Jack ahnt noch nicht, dass er den falschen Leuten vertraut hat und dass Rosie auch in ihrem scheinbar sicheren Versteck in akuter Lebensgefahr ist. (Text: ZDF)

Bild + Ton: An der technischen Umsetzung gibt es eigentlich nichts zu beanstanden. Das Bild ist sehr sauber, die Schärfe liegt auch bei der Detaildarstellung auf einem für eine solche TV-Produktion gutem Niveau und die kleinen Mängel, die in den dunkleren Momenten sichtbar werden, fallen kaum negativ ins Gewicht. Die Farbgebung ist stimmig und wirkt gerade bei den Außenaufnahmen sehr atmosphärisch. Der Ton liegt lediglich als deutschsprachiger Dolby Digital 5.1 Mix vor. Die Dialoge sind sehr kraftvoll, allerdings auch ein wenig zu frontal abgemischt. Soundeffekte, Umgebungsgeräusche und Musik sorgen dann aber dafür, dass auch die Surround-Kanäle ab und an hörbar genutzt werden. Gut!

Extras: Als Bonus haben die DVDs kurze Interviews u.a. mit den Drehbuchautoren zu bieten.

Fazit: "Jack Taylor" ist eine unterhaltsame und spannende Krimi-Reihe, die das Genre zwar nicht neu erfindet, aber dank spannend erzählter Geschichten, ein wenig raubeinigem Humor und einem kernigen Hauptdarsteller richtig gute Unterhaltung bietet. Die Box enthält die ersten sechs Filme, die qualitativ allesamt auf gutem Niveau liegen. Die technische Umsetzung hinterlässt ebenfalls einen guten Eindruck und kurze Interviews geben zudem noch einen sehenswerten Einblick in die Entstehung der Verfilmungen und Ken Bruens beliebter Romanreihe. Wer solide Krimiunterhaltung mag, der kann hier getrost zugreifen. Empfehlenswert!

Quelle: Sebastian Betzold, Inhaltsangaben: ZDF

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