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Juni 2019
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Niemandsland - The Aftermath

Niemandsland - The Aftermath

USA/Großbritannien/Deutschland 2018 - mit Keira Knightley, Jason Clarke, Alexander Skarsgård, Kate Phillips u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The Aftermath
Genre:Drama, Romantik
Regie:James Kent
Kinostart:11.04.2019
Produktionsland:USA/Großbritannien/Deutschland 2018
Laufzeit:ca. 108 Min
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.fox.de/
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Hamburg im Jahr 1946: Der britische Oberstleutnant Lewis Morgan (Jason Clarke) wird nach Deutschland versetzt, um beim Wiederaufbau der zerbombten Stadt zu helfen. Er und seine Frau Rachael (Keira Knightley) werden in dem herrschaftlichen Anwesen des deutschen Witwers Stephan Lubert (Alexander Skarsgård) untergebracht. Lewis gestattet dem Mann und dessen Tochter, im Dachgeschoss seines enteigneten Hauses wohnen zu bleiben. Er sieht keinen Sinn darin, noch mehr Menschen in dem kalten Winter obdachlos auf die Straße zu schicken. Rachael ist davon wenig begeistert, sieht sie in den Deutschen doch in erster Linie trotz des Ende des Krieges den Feind, der so viel Leid verursacht hat – auch ganz persönlich für sie und ihren Mann. Doch als sie Stephan etwas besser kennenlernt, verwandeln sich ihre Feinseligkeit und Trauer in ungeahnte Leidenschaft… 

"Niemandsland - The Aftermath" ist der zweite Kinofilm von Regisseur James Kent, der bisher hauptsächlich diverse TV-Serienepisoden und Fernsehfilme inszeniert hat. Nachdem sein erster Kinofilm im Ersten Weltkrieg gespielt hat, geht es nun um eine dramatische Liebesgeschichte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Basierend auf dem Roman "Niemandsland" von Rhidian Brook erzählt der Film eine Geschichte mit viel emotionalem Potential. Doch irgendwie gelingt es Kent nie so recht, dies sich voll entfalten zu lassen. Zugegeben, es knistert durchaus zwischen Keira Knightley und Alexander Skarsgård, doch trotz einiger wirklich bewegender Momente bleiben die Figuren zu eindimensional, als dass man als Zuschauer wirklich mit ihnen mitfühlen kann. 

Das Problem des Films ist, dass er zu vorhersehbar ist. Es gibt zwar eine gewisse Fallhöhe für die Figuren, doch es fühlt sich nie so an, als ob es je eine echte Gefahr für sie geben würde. Obgleich die Geschichte diese bietet, vermeidet Kents Inszenierung alle Ecken und Kanten. So ist der Film zu brav und zu konventionell, um sein Publikum tatsächlich mitten ins Herz treffen zu können. Das nimmt dem Drama natürlich viel von seiner Kraft. Wirklich schlecht wird der film dadurch allerdings nicht. Er hat immer noch ein paar sehr starke Momente und gute Darsteller zu bieten, die am Ende noch einiges rausreißen können. 

Aber es ist eben schade, dass "Niemandsland - The Aftermath" nie zur vollen Größe aufblühen kann, sondern immer auf Sparflamme läuft. Atmosphärisch gut umgesetzt, überzeugend gespielt, aber dramaturgisch zu konventionell ist dieses romantische Nachkriegsdrama unterm Strich noch: Sehenswert!   

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Niemandsland - The Aftermath (USA/Großbritannien/Deutschland 2018)"
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