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Nothing left to fear - DVD

Nothing left to fear - DVD

USA 2013 - mit James Tupper, Anne Heche, Rebekah Brandes, Clancy Brown, Ethan Peck u.a

Filminfo

Originaltitel:Nothing left to fear
Genre:Horror, Mystery, Thriller
Regie:Anthony Leonardi III
Verkaufsstart:31.01.2014
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 97 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Niederländisch
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Trailer
Regionalcode:2
Label:Splendid Film
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Amazon Link : Nothing left to fear - DVD

Inhalt: Als Dan (James Tupper) die Stelle des Pastors in der Kleinstadt Stull im ländlichen Kansas übernehmen soll, freut sich insbesondere seine Frau Wendy (Anne Heche) über den Neuanfang. Das idyllische neue Haus und die extreme Freundlichkeit, die ihnen von dem alten Pastor (Clancy Brown) entgegen gebracht wird, lässt auf eine glückliche Zukunft hoffen. Nur Tochter Rebecca (Rebekah Brandes) kann die Begeisterung ihrer Eltern und ihrer beiden Geschwister Christopher (Carter Cabessa) und Mary (Jennifer Stone) nicht so recht teilen. Nicht nur, dass es hier für ein Mädchen in ihrem Alter kaum etwas zu unternehmen gibt. Rebecca hat zudem das sehr ungute Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. Doch diese Vorbehalte sind schnell vergessen, als sie den charismatischen Noah (Ethan Peck) kennenlernt. Schnell ist das Mädchen Feuer und Flamme für den geheimnisvollen Jungen und achtet so nicht auf die merkwürdigen Vorkommnisse, die ihre erste Befürchtung bestätigen. Denn hinter der idyllischen Fassade von Stull liegt eines der sieben Tore zur Hölle. Und Rebecca und Mary spielen eine zentrale Rolle in einem tödlichen Ritual, das dieses Tor für immer öffnen soll…

"Nothing left to fear"  ist gleich für mehrere Beteiligte das Spielfilmdebüt. Regisseur Anthony Leonardi III gibt hier seinen Einstand und auch für Autor Jonathan W.C. Mills ist es das erste verfilmte Drehbuch. Kameramann Martin Coppen, der zuvor in erster Linie Musikvideos (u.a. für Metallica) inszeniert hat, versucht sich bei dem Horror-Thriller ebenfalls zum ersten Mal an einem Spielfilm. Davon ausgehen ist der von Guns N´Roses Gitarrist Slash produzierte Streifen wirklich gelungen. Der Film sieht sehr gut aus und lässt gerade in der ersten Hälfte nie das Gefühl auskommen, dass man hier ein billiges B-Movie sehen würde. Das Drehbuch etabliert die trügerische Kleinstadtidylle perfekt und die Regie baut eine düstere Grundstimmung auf, die einige gelungene Gänsehautmomente hervorbringt.

Es ist gerade die schleichende Bedrohung, die den Film zu Beginn so effektiv macht. Das Ganze ist für Kenner des Genres zwar nicht gerade neu, funktioniert hier aber richtig gut. Die ordentlichen Darsteller wie Clancy Brown oder auch Anne Heche und James Tupper, die bereits in der Serie "Men in Trees" zusammen gearbeitet haben, unterstützen diesen positiven Eindruck noch zusätzlich. Leider bleibt es nicht bei dem eher subtilen Grusel. Zum Ende hin übernehmen nur bedingt überzeugende Spezialeffekte und ein dramaturgisches Chaos das Geschehen. Dass die letzten zwanzig Minuten zudem äußerst dunkel daher kommen, trägt nicht gerade dazu bei, dass die Verwirrung beim Zuschauer in Grenzen gehalten wird.

Es ist den Machern eigentlich hoch anzurechnen, dass die finale Szene etwas zweideutig bleibt. Dem Zuschauer wird die Auflösung der Geschichte nicht zu offensichtlich auf dem Tablett serviert, was an sich eine positive Sache ist. Denn gerade im Horror-Genre hat man als Zuschauer oft das Gefühl, dass man für dumm gehalten wird. Doch leider ist das Finale, das zu dieser letzten Sequenz führt, derart chaotisch und verwirrend inszeniert, dass ein wenig mehr Klarheit dann doch wünschenswert gewesen wäre. So aber entsteht der Eindruck, dass die Macher nicht so recht gewusst haben, wie sie den guten Anfang auflösen sollen. Schade eigentlich, denn "Nothing left to fear" hätte zweifelsohne das Potential für ein besseres und gruseligeres Ende gehabt.

Nichtsdestotrotz bietet der Film über weite Strecken gute Genre-Unterhaltung. Die Atmosphäre ist bedrohlich genug und die kleineren Gänsehautmomente zu gelungen, um von dem eher missglückten Ende nachhaltig zerstört zu werden. Wer soliden Okkult-Horror mit einigen starken Momenten sucht und wer sich an dem Qualitätsverlust in den letzten zwanzig Minuten nicht großartig stört, dem kann diese Heimkino-Premiere getrost ans Herz gelegt werden. Und daher gilt: mit kleinen Abstrichen sehenswert!

Bild + Ton: Ganz gleich, was man von "Nothing left to fear" halten mag, eines kann man dem Film nicht absprechen: er sieht definitiv nicht nach einem billigen B-Movie aus. Die zum Teil wirklich tolle und stimmungsvolle Kameraarbeit kommt auf der DVD gut zur Geltung. Das Bild ist sauber, die Gesamtschärfe überzeugt und auch die atmosphärische Farbgebung gefällt. Auch wenn einige Szenen zum Ende hin sehr dunkel abgemischt sind, überwiegt am Ende ein positives Gesamtbild. Der Ton ist ebenfalls sehr atmosphärisch, wobei es insbesondere kleine Soundeffekte sind, die in der ersten Hälfte für eine angenehme Gänsehaut sorgen. Gegen Ende hin werden die Effekte deutlicher, was zwar zu mehr Dynamik führt, insgesamt aber nicht mehr so wirkungsvoll ist, wie die subtileren Sound-Effekte. Unterm Strich gibt es dafür ein zufriedenes: Gut!

Extras: Als Bonus gibt es nur den Trailer zum Film.

Fazit: "Nothing left to fear" ist ein ordentlicher Horror-Thriller, der gerade in der ersten Hälfte visuell und atmosphärisch über dramaturgische Klischees triumphiert und in manchen Momenten sogar eine richtig ordentliche Gänsehaut erzeugen kann. Das Ende ist etwas überfrachtet und verwirrend, was den ansonsten positiven Gesamteindruck ein wenig trübt. Doch wer übernatürliche, eher ruhige Horror-Thriller mag, der wird zumindest zu Beginn richtig gut bedient. Und deshalb gibt es trotz des eher enttäuschenden Finales unterm Strich noch ein: Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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