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Operation Avalance – Blu-ray

Operation Avalance – Blu-ray

Kanada/USA 2016 - mit Matt Johnson, Owen Williams, Josh Boles u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung - Film:
Ausstattung:

Filminfo

Originaltitel:Operation Avalance
Genre:Thriller
Regie:Matt Johnson
Verkaufsstart:13.01.2017
Produktionsland:Kanada/USA 2016
Laufzeit:ca. 95 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (5.1 DTS-HD Master Audio)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.85:1) 1080/24FPS
Extras:Interview, Trailer
Regionalcode:B
Label:Ascot Elite Home Entertainment
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Amazon Link : Operation Avalance – Blu-ray

Film: Matt Johnson (Matt Johnson) und Owen Williams (Owen Williams) kamen in den 1960ern über das sogenannte "Bright Recruits" Programm zur CIA, wo sie zusammen mit einem Kameramann das AV-Team leiten. Sie werden mit unspektakulären Missionen wie der Überprüfung von Filmemacher Stanley Kubrick beauftragt. Doch Matt möchte viel lieber herausfinden, wird der angebliche Maulwurf bei der NASA ist, der Geheimnisse an die Russen weitergibt. Mit einer verrückten Idee schafft er es, seine Vorgesetzten davon zu überzeugen, sein Team mit diesem Auftrag zu betreuen: sie wollen sich als Dokumentarfilm-Crew ausgeben, die bei der NASA einen Film über die bevorstehende Mondlandung drehen will. Der Plan scheint aufzugehen, bis sie ein brisantes Gespräch belauschen: Anscheinend ist die NASA doch noch nicht soweit, tatsächlich auf dem Mond landen zu kennen. Nach dieser Info sollen Matt und der Rest des Teams von der Mission abgezogen werden. Doch dann hat der passionierte Filmfreak eine Idee – eine Idee, die nicht nur die Geschichte verändern könnte, sondern die ihn und die anderen auch in große Gefahr bringen könnte…

Nach seinem Festival-Liebling "The Dirtes", der sich mit dem Thema Mobbing an Schulen beschäftigt hat, bleibt Regisseur Matt Johnson auch bei "Operation Avalance" dem Mockumentary- bzw. Found Footage Stil treu. Auch wenn dieses Stilmittel mittlerweile gerade durch den zu häufigen Einsatz im Horror-Sujet arg abgenutzt ist, kann Johnson ihm doch noch ein paar sehenswerte und originelle Seiten abgewinnen – auch wenn er zum Ende hin den gängigen Schwächen, die diese Filme zu oft mit sich bringen, verfällt. Zunächst einmal zu den Stärken: Die Idee, als Dokumentarfilm-Crew getarnt bei der NASA die Vorbereitungen für die Mondlandung zu filmen, sorgt gerade im ersten Drittel des Films für einige wirklich unterhaltsame Momente.

Und auch wenn Johnson sich und seine Schauspielerkollegen in Archivmaterial hineinkopiert, so dass man den Eindruck bekommt, sie hätten wirklich Stanley Kubrick beim Dreh zu "2001 – Odyssee im Weltraum" besucht oder dass sie in entscheidenden Momenten im NASA-Kontrollzentrum dabei gewesen wären, verfügt der sich zum Ende hin zum Verschwörungsthriller wandelnde Film durchaus über einen hohen Schau- und Unterhaltungswert. Der lockere Ton der ersten zwanzig Minuten, die fast schon komödiantische Züge annehmen, macht zudem richtig viel Spaß.

Zum Ende hin allerdings fallen die Schwächen der Inszenierung stärker ins Gewicht. Zu oft tappt die Inszenierung in die üblichen Found Footage-Fallen, bei denen man sich als Zuschauer fragt, warum in solchen Situationen noch weiter gefilmt wird – etwa wenn man beschossen wird oder in der Garage eines Bekannten eine grausame Entdeckung macht. Zudem ist Johnson als Schauspieler einfach nicht überzeugend genug, um die stetig wachsende Paranoia glaubhaft darzustellen.

Trotzdem: Das clevere Spiel mit den üblichen Mondlandungs-Verschwörungstheorien und das Ende machen solche Schwächen dann doch noch verzeihbar. Wer unterhaltsame Verschwörungs-Thriller mag und sich von dem Found Footage Stil nicht abschrecken lässt, der sollte hier auf jeden Fall einen Blick riskieren. Sehenswert!

Bild + Ton: Da das Material dieses Found Footage Films aus den 60ern stammen soll, wurde es auch dementsprechend bearbeitet. Unschärfen, Bildgrieseln und Verschmutzungen sind feststellbar – sind aber auch gewollt. Daher kann die Bildqualität nur dahingehend bewertet werden, ob sie authentisch wirkt. Und da gibt es ein klares: Ja! Der Ton dagegen wirkt etwas zu kraftvoll, um tatsächlich aus den 60ern zu stammen. Die Dialoge erklingen sehr gut verständlich aus den Boxen und an einigen wenigen Stellen kommen auch kleinere Soundeffekte zum Einsatz, die den Surroundbereich hörbar in Anspruch nehmen. Gut!

Extras: Neben dem Trailer und weiteren Programmtipps gibt es noch ein exklusiv für die deutschsprachige Veröffentlichung aufgenommenes Interview mit Matt Johnson (ca. 14:20 Min.).

Fazit: "Operation Avalance" ist ein unterhaltsamer Found Footage Thriller, der zwar gerade zum Finale hin einige Schwächen und unlogische Momente aufweist, insgesamt aber mit einer spannenden und recht cleveren Geschichte und einer stimmungsvollen Umsetzung aufwarten kann. Die audiovisuelle Umsetzung ist überzeugend und gerade der Look fängt das 60er Jahre Feeling gut ein. Das Bonusmaterial besteht aus einem Interview mit dem Regisseur, das einige interessante Infos bereit hält. Insgesamt gibt es dafür ein klares: Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

  • Operation Avalance – Blu-ray
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