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Silent Night - DVD

Silent Night - DVD

Kanada/USA 2012 - mit Malcom McDowell, Jamie King, Donal Louge, Brendan Fehr, Ellen Wong u.a

Filminfo

Originaltitel:Silent Night
Genre:Horror
Regie:Steven C. Miller
Verkaufsstart:05.12.2014
Produktionsland:Kanada/USA 2012
Laufzeit:ca. 89 Min. (Cut) / ca. 90 Min. (Uncut)
FSK:ab 18 Jahren (Cut) / Spio/JK (Uncut)
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Englisch, Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Making of, Deleted Scenes, Kurzfilm, Audiokommentar
Regionalcode:2
Label:Pierrot Le Fou
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Amazon Link : Silent Night - DVD

Film: Die Kleinstadtpolizisten Aubrey Bradimore (Jamie King) und Sherriff James Cooper (Malcolm McDowell) sind auf den üblichen Weihnachtsstress mit betrunkenen Randalierern und häuslichen Streitereien vorbereitet. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben, ist, dass ein als der Weihnachtsmann verkleideter Serienkiller ihr kleines Städtchen heimsucht und die Bevölkerungsdichte immer weiter reduziert. Doch da sich während der traditionellen Weihnachtsparade unzählige Weihnachtsmänner auf den Straßen tummeln, ist es nahezu unmöglich, unter ihnen den Killer auszumachen. Doch Aubrey, die gerade erst ihren geliebten Mann verloren hat, will nicht zulassen, dass es noch mehr Tote gibt. Bevor sich der Schnee in dem Städtchen endgültig blutrot gefärbt hat, will sie den Killer zur Strecke bringen – nicht ahnend, dass er sie schon längst ins Visier genommen hat…

Mit "Silent Night" hat Regisseur Steven C. Miller ein sehr freies Remake des 1984er Slashers "Stille Nacht – Horror Nacht" inszeniert. Dabei geht er so blutig zur Sache, dass seinem schwarzhumorigen Treiben in ungeschnittener Fassung eine Freigabe der FSK verweigert wurde. Für die 18er Fassung mussten knapp 38 Sekunden Material entfernt werden – darunter die wohl originellste, aber eben auch unappetitlichste Mordsequenz des Films. Natürlich ist für wahre Slasher-Fans jede geschnittene Sekunde eine Sekunde zu viel. Dennoch muss den Verantwortlichen zugestanden werden, dass die Schnitte verhältnismäßig gut vorgenommen wurden, so dass auch die gekürzte Fassung noch genügend Schauwerte zu bieten hat.

Denn trotz einer sehr konventionellen Handlung und der sehr eindimensionalen Charakterzeichnung sorgt Millers herrlich überzogene Inszenierung nicht nur dafür, dass der Film richtig viel Spaß macht. Es gelingt ihm auch, eine richtig gute Atmosphäre aufzubauen, bei der neben dem Humor tatsächlich auch ein wenig Spannung Platz hat. Sicherlich, die ganz großen Überraschungen bleiben aus. Und auch echte Gänsehaut kommt nur sehr bedingt auf. Dennoch artet das Ganze nie in sinnloses und damit ermüdendes Gemetzel aus, sondern kann eben auf seine Art auch dramaturgisch und atmosphärisch richtig gut unterhalten.

Preisverdächtig ist das natürlich immer noch nicht. Aber darum geht es Miller auch nicht. Er will dem Zielpublikum in erster Linie Spaß bieten – und diesen Intentionen wird seine Inszenierung voll und ganz gerecht. Das ist nichts für zarte Gemüter und auch nichts für Genre-Fans, die eher düsteren, ernsthaften Horror bevorzugen. Wer aber klassische Slasher-Unterhaltung, die sich selber nicht ganz so ernst nimmt, schätzt, der bekommt sowohl in der ungekürzten, als auch in der leicht geschnittenen Fassung all das geboten, was man von einem Film mit dem Untertitel "Leise rieselt das Blut" erwarten darf. Und dafür gibt es ein ganz klares: Sehenswert!

Bild + Ton: Da zum Test nur ein Presse-Stream zur Verfügung stand, kann eine Bewertung der finale Bild- und Tonqualität an dieser Stelle keine Wertung abgegeben werden.

Extras: Auch das Bonusmaterial konnte nicht getestet werden. Angekündigt sind Interviews, Deleted Scenes und der Trailer.

Fazit: "Silent Night" ist ein gelungenes Remake des 1984er Slashers "Stille Nacht – Horror Nacht". Regisseur Steven C. Miller serviert seine festliche Schlachtplatte mit viel blutigem Humor, einigen deftigen Splattereinlagen und sogar einer ordentlichen Portion Spannung. Preisverdächtig mag das nicht sein, doch Genre-Fans kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten. Die FSK 18-Fassung ist um knapp 38 Sekunden gekürzt, wobei die Schnitte recht gut vorgenommen wurden. Trotzdem greifen Fans natürlich zur ungeschnittenen Spio/JK Fassung. Insgesamt gibt es ein kräftiges Ho! Ho! Ho! und ein zufriedenes: Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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