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Sister - DVD

Sister - DVD

USA 2011 - mit Dylan Horne, Grace Powell, Krystn Caldwell, Larry Wade Carrell, Michael Biehn u.a

Filminfo

Originaltitel:Jacob
Genre:Horror, Drama, Thriller
Regie:Larry Wade Carrell
Verkaufsstart:06.02.2014
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 88 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Extras:Audiokommentar, Trailer
Regionalcode:2
Label:Tiberius Film
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Inhalt: Viele glauben, es sei nur eine Legende, dass der Geist von Jacob (Dylan Horne) in dem alten Haus am Rande der Stadt spukt. Doch Polizist Billy (Larry Wade Carrell) kennt die Wahrheit. Er hat die grausame Geschichte selbst miterlebt, war sein Zwillingsbruder Otis (auch Larry Wade Carrell) direkt in die Ereignisse verwickelt. Otis war mit Edith (Krystn Caldwell) liiert. Aus ihrer früheren Ehe mit Lawrence Kell (Michael Biehn), der eines Tages den Verstand verloren hatte und zum Killer geworden ist, hat Edith den geistig zurückgebliebenen Jacob mit in die Beziehung gebracht. Für den gibt es nur eines: seine kleine Schwester Sissy (Grace Powell). Das Mädchen ist auch die Einzige, die Jacob beruhigen kann, wenn er auf Otis loszugehen droht, nachdem dieser im Suff mal wieder die Hand gegen Edith erhoben hat. Die ganze Stadt weiß, dass die Situation bei dieser Familie nicht mehr lange gut gehen wird. Aber welches grausame Ende der Geschichte bevorsteht, das kann sich da noch Niemand ausmalen…

"Sister" spielt sich gleich auf drei Zeitebenen ab: so erinnert sich Polizist Billy in der Gegenwart an die Ereignisse aus dem Jahr 1979, in deren Verlauf wiederum auf die Geschichte um Lawrence Kell, die sich etliche Jahre zuvor abgespielt hat, eingegangen wird. Doch diese verschachtelte Erzählweise ist dann auch schon das Komplexeste an einer eher konventionellen Geschichte, deren Inszenierung ihr geringes Budget nie wirklich verbergen kann. Die Gore-Effekte, die gegen Ende zum Einsatz kommen, das Make-Up, mit den Regisseur Larry Wade Carrell auf alt getrimmt wird und die etwas hölzern agierenden Darsteller – das alles schreit geradezu heraus, dass es sich bei diesem Horror-Drama um ein astreines B-Movie handelt.

Dennoch schafft es Carrell sehr gut, aus den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln das Beste herauszuholen. Auch wenn die Dialoge bisweilen wirklich unterirdisch sind und die Inszenierung ein wenig amateurhaft wirkt, ist die Geschichte durchaus packend erzählt. Die dreckige Atmosphäre wirkt ebenso beklemmend wie der Irrsinn, der sowohl Michael Biehns Charakter Lawrence Kell, als auch den brutalen Otis befällt. Ohne einen Hoffnungsschimmer auf eine bessere Zukunft werden Edith und ihre Kinder in eine Spirale der Gewalt hineingezogen, die nur in einer Katastrophe enden kann. Die aus dieser Situation entstehende düstere Grundstimmung reichert Carrell mit ein wenig Humor und in einer Szene sogar mit einer psychedelisch anmutenden Sequenz an, wodurch ein durchaus mitreißendes Gesamtbild entsteht.

Man sollte durchaus ein Faible für dreckige B-Movies mit leichtem Grindhouse-Einschlag haben, um Gefallen an "Sister" finden zu können. Wer aber genau solche Filme mag und das Ganze auch nicht immer zu bierernst nimmt, der wird mit Sicherheit über so manche budgetbedingte Schwäche hinwegsehen können. Und in diesem Fall gilt dann auch – mit kleinen Einschränkungen – ein zufriedenes: Sehenswert! 

Bild + Ton: Das Bild weist leicht überhöhte Kontraste auf, die gerade in den dunkleren Sequenzen ein paar kleinere Unschärfen offenbaren. Die Farbgebung wirkt mitunter stark verfremdet, wodurch der Film seinen ganz besonderen Look erhält. Für einen Film mit einem doch recht niedrigen Budget von unter 1 Million Dollar ist das völlig in Ordnung. Das gilt auch für den eher unspektakulären Ton, der vornehmlich von den Dialogen bestimmt wird. Die Umgebungsgeräusche sind sehr dezent abgemischt und auch die vereinzelten Soundeffekte wirken etwas dumpf. Da aber ohnehin in den meisten Szenen die Dialoge tonangebend sind, reicht es unterm Strich gerade noch für ein "Gut"!

Extras: Neben dem Trailer zum Film und weiteren Programmtipps des Anbieters hat die DVD noch einen (leider nicht untertitelten) Audiokommentar von Regisseur Larry Wade Carrell und dem Produzenten Stacy Davidson zu bieten. Das Gespräch zwischen den beiden Männern ist sehr kurzweilig und informativ, ist hier und da aber auch etwas schwer verständlich, weshalb Untertitel durchaus wünschenswert gewesen wären.

Fazit: "Sister" ist ein ordentlicher Horror-Thriller, der seinen B-Movie Charakter zwar in keiner Sekunde verleugnen kann, dessen Geschichte und Gore-Effekte aber überzeugend genug sind, um Freunde von Low Budget Genrefilmen zufriedenstellen zu können. Die DVD ist technisch ordentlich umgesetzt. Als Bonus gibt es nur einen Audiokommentar, der ist aber trotz fehlender Untertitel durchaus hörenswert.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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