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Slasher in the Woods – Blu-Ray

Slasher in the Woods – Blu-Ray

USA 2013 - mit Jen Dance, Shaun Paul Costello, Chelsey Garner, Matthew Nadu, Nikki Bell u.a

Filminfo

Originaltitel:Down the Road
Genre:Horror, Thriller
Regie:Jason Christopher
Verkaufsstart:07.11.2013
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 76 Min
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (DTS-HD Master Audio 7.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.85:1) 1080p/24 High Definition
Extras:Trailer, Programmtipps
Regionalcode:B
Label:Sunfilm Entertainment
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Amazon Link : Slasher in the Woods – Blu-Ray

Inhalt: Jenn (Jen Dance) kehrt nach einem dreiwöchigen Krankenhausaufenthalt nach Hause zurück. Obwohl das Mädchen überzeugt ist, dass die Behandlung gegen ihre Depressionen erfolgreich war, drängt sie ihre Mutter dazu, sich nicht einzuigeln und lieber Zeit mit ihren Freunden zu verbringen. Und so lässt sich Jenn zu einem Campingwochenende in Braiden Woods mit ihrer Freundin Michelle (Chelsey Garner), ihrem Freund Mike (Shaun Paul Costello) und dessen Kumpels Danny (Matthew Nadu) und Jared (Chris Ready) überreden. Auf dem Weg in die Wälder wird die Gruppe noch von einem aufgeregten Hinterwäldler gewarnt, soll doch der verrückte Hunter Isth (Brian Gallagher) hier sein Unwesen treiben, der nach dem Unfalltot seiner Tochter partywütigem Jungvolk nach dem Leben trachtet. Doch Jenn und ihre Freunde geben nichts auf die Warnung eines alten Mannes. Sie wollen einfach nur ein Wochenende lang ihren Spaß haben. Doch schnell wird ihnen klar, dass sie gut daran getan hätten, wenn sie der legende um Hunter Isth Glauben geschenkt hätten…

Mit seinem zweiten Spielfilm "Slasher in the Woods" hat Filmemacher Jason Christopher eine Hommage an die Slasher-Filme der 1980er inszeniert. Dabei hält sich gerade die Ausgangssituation (eine Gruppe junger Menschen verbringt ein Party-Wochenende irgendwo im amerikanischen Nirgendwo) und die Charakterzeichnung stark an die Klischees dieses Genres hält. Beim Killer dagegen bringt Christopher ein wenig frischen Wind in die Sache, verpasst er dem Täter nicht nur ein nachvollziehbares Motiv, sondern auch eine gewisse charakterliche Tiefe – womit er das absolute Gegenteil zu seinen oftmals maskierten Kollegen aus den 80ern darstellt.

Der Film hat seine Momente, leidet aber darunter, dass sich das geringe Budget genauso offensichtlich bemerkbar macht, wie das nur marginal vorhandene Talent der Schauspieler und die extrem kurze Drehzeit (12 Tage), die eine häufige Wiederholung einzelner Takes unmöglich gemacht hat. Der Regisseur musste hier nehmen, was er bekommen hat. Und auch das von Christopher selbst im Alter von gerade einmal 17 Jahren verfasste Drehbuch strotzt nicht gerade vor intelligenten Dialogen und dramaturgischer Tiefe. Das Ganze wirkt mitunter doch etwas Laienhaft, was nur anfänglich aber noch über einen gewissen Charme verfügt. Womit der Film aber dennoch punkten könnte, wären seine eher klassisch umgesetzten Slasher-Elemente. Doch da der Film in Deutschland ungekürzt keine Freigabe von der FSK bekommen hat, wurde er gleich derart zusammengekürzt, dass es für den Film an sich eine 16er Freigabe gab. Die 18er Freigabe für die Disc gab es dann nur aufgrund eines Trailers. Die Schnitte sind leider sehr offensichtlich. Man merkt als Zuschauer, dass hier etwas fehlt – und so etwas trübt das Vergnügen dann doch deutlich.

Und da "Slasher in the Woods" ohnehin kein Meilenstein des Genres ist und auch ungekürzt mit etlichen Schwächen zu kämpfen hat, wirken sich die Schnitte hier umso negativer auf den Unterhaltungswert insgesamt aus. So ist das Ganze für eine kleine Independent-Produktion immerhin noch durchschnittlich gute Horror-Ware, die aber zumindest in dieser gekürzten Fassung mehr Schwächen als Stärken aufzuweisen hat. Dafür gibt es leider nur ein: Bedingt sehenswert!

Bild + Ton: Das Mini-Budget, mit dem Jason Christopher seinen Film umgesetzt hat, macht sich bei den technischen Aspekten durchaus bemerkbar. Das Bild ist zwar sehr sauber, verfügt aber weder über besonders kraftvolle Farben, noch über eine berauschende Detailschärfe. Die Kontraste wirken hier und da etwas überhöht und in den dunklen Szenen lässt sich leichtes Bildgrieseln ausmachen. Der Ton verbringt dann auch keine großen Klangwunder. Die Dialoge sind sehr zentral abgemischt, Umgebungsgeräusche oder Soundeffekte, die eine stimmungsvolle Surround-Atmosphäre aufbauen könnten, gibt es nur selten. Das passt zwar insgesamt alles ganz gut zur ohnehin etwas trashigen Gesamteindruck des Films, doch unter rein technischen Gesichtspunkten reicht es eben nur für ein "zufriedenstellend"!

Extras: Als Bonus hält die Disc lediglich den Trailer und weitere Programmtipps des Anbieters parat.

Fazit: "Slasher in the Woods" ist eine Low Budget Hommage an die Horror-B-Movies der 70er und 80er. Große Überraschungen, hochwertige Schauspielkunst oder ausgefeilte Dialoge sollten nicht erwartet werden. Immerhin hat Regisseur Jason Christopher versucht, einen tiefgründigen Killer zu erschaffen, dessen Motive klar nachvollziehbar offengelegt werden. Dennoch bietet der Film nie mehr als durchschnittliche Slasher-Kost, deren Unterhaltungswert durch einige Schnitte noch zusätzlich geschmälert wird. Dafür gibt es leider nur ein: Bedingt sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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