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Sweetwater - DVD

Sweetwater - DVD

USA 2013 - mit January Jones, Ed Harris, Jason Isaacs, Eduardo Noriega, Jason Aldean u.a

Filminfo

Originaltitel:Sweetwater
Genre:Thriller, Abenteuer
Regie:Logan Miller
Verkaufsstart:16.01.2014
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 91 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.40:1)
Extras:Making of, Trailer
Regionalcode:2
Label:STUDIOCANAL / Planet Media
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Amazon Link : Sweetwater - DVD

Inhalt: Eigentlich wollten Sarah (January Jones) und Miguel Ramirez (Eduardo Noriega) auf ihrer kleinen Farm in New Mexico ein neues Leben beginnen, das ihnen Frieden und familiäres Glück bringt. Doch schnell wird ihnen klar, dass die Umsiedlung ihnen stattdessen sehr viel Leid bringen wird. Zunächst werden sie von ihrer Bank über den Tisch gezogen und dann macht ihnen auch noch der Sektenführer Josiah (Jason Isaacs) das Leben schwer. Als sich Miguel dem selbsternannten Propheten in den Weg stellt, hat das tödliche Folgen für ihn. Obwohl Josiah Miguels Leiche vergraben lässt, wird der schwangeren Sarah schnell klar, dass der Sektenführer ihren Mann getötet hat. Und jetzt gibt es für sie nur noch ein Ziel: sie will Rache – und die soll so blutig wie möglich sein. Hilfe erhält sie von dem exzentrischen Sheriff Jackson (Ed Harris), der selber noch eine Rechnung mit Josiah offen hat…

Die Brüder Logan und Noah Miller haben mit "Sweetwater" einen über weite Strecke sehr gelungenen Rache-Western geschrieben. Der Film, bei dem Logan Miller die Regie geführt hat, hat einige tolle Bilder, einen schön fiesen Bösewicht und ein paar erstaunlich amüsante Einlagen zu bieten. Darin liegt allerdings auch eines seiner Probleme begründet. Denn während die Geschichte eigentlich eher düster daher kommt und einige Szenen äußerst intensiv wirken, kommen der gelegentlich eingestreute Humor und die sehr skurrilen Nebenfiguren mitunter etwas bemüht daher. Wo Quentin Tarantino etwa in "Django Unchained" die richtige Mischung gefunden hat, fehlt es dem Drehbuch der Millers einfach an handwerklicher Finesse. Bei ihnen entsteht ein etwas unausgeglichenes Gesamtbild, das ohne den zu exzentrischen Einschlag garantiert positiver ausgefallen wäre.

Davon abgesehen kann "Sweetwater" aber in vielen Aspekten auch auf ganzer Linie überzeugen. Einer dieser Aspekte ist Hauptdarstellerin January Jones, die sich hier fernab der Rolle aus der Serie "Mad Men" bewegt, durch die sie richtig bekannt geworden ist. Gerade in der zweiten Filmhälfte, wenn Jones als eiskalter Racheengel eine blutige Spur hinterlässt, liefert die Schauspielerin eine richtig gute Performance ab. Diese wird vom etwas abgedrehten Spiel, das Ed Harris abliefert, perfekt ergänzt. Den Beiden zuzusehen, wie sie versuchen, den von Jason Isaacs sehr eindringlich verkörperten Sektenführer zur Strecke zu bringen, hat einen hohen Schau- und Unterhaltungswert.

Ein etwas besser ausgefeiltes Drehbuch und der Verzicht auf einige der zu exzentrischen Momente hätte "Sweetwater" mit Sicherheit gut getan. So bietet der Film aber immer noch solide, von überzeugenden Darstellern getragene Unterhaltung, die sich Liebhaber von blutigen Rache-Western getrost zu Gemüte führen können. Und dafür gibt es dann auch unterm Strich noch immer ein: mit kleinen Abstrichen sehenswert!

Bild + Ton: Der sehr dreckige Look des Films kommt auf der DVD dank der erdigen Farbgebung und der gut abgestimmten Kontraste stimmig zur Geltung. Die Bildschärfe liegt auf gutem Niveau und kann besonders in den helleren Szenen auch bei der Darstellung kleinerer Details überzeugen. Der Ton wird in erster Linie von Dialogen und dezenten Umgebungsgeräuschen bestimmt. Hin und wieder sorgen aber auch Soundeffekte wie Schusswechsel dafür, dass etwas Bewegung in den Surround-Bereich kommt. Gut!

Extras: Als Bonus gibt es ein kurzes, aber nicht uninteressantes Making of (ca. 10 Min.), sowie den Trailer zum Film.

Fazit: "Sweetwater" ist ein düsterer Rache-Western, der mit sehr exzentrischen Charakteren und mitunter schrägem Humor gegen den Mainstream schwimmt. Das funktioniert gerade in den Szenen, in denen Ed Harris zu sehen ist, wirklich gut. In anderen Szenen dagegen scheint es eher so, als würde sich der Film selbst im Weg stehen. Denn die Intensität, die im Kern der Story enthalten ist, wird durch die extravagante Inszenierung gerade zum Ende hin deutlich abgeschwächt. Dennoch gibt es aufgrund der visuellen Umsetzung und der guten Darsteller am Ende immer noch ein zufriedenes: Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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