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The Art of Steal – Der Kunstraub - DVD

The Art of Steal – Der Kunstraub - DVD

USA/Kanada 2013 - mit Kurt Russell, Jay Baruchel, Matt Dillon, Katheryn Winnick, Terence Stamp, Chris Diamantopoulos u.a

Filminfo

Originaltitel:The Art of Steal
Genre:Komödie
Regie:Jonathan Sobol
Verkaufsstart:31.07.2014
Produktionsland:USA/Kanada 2013
Laufzeit:ca. 86 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch, Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch, Französisch, Holländisch, Türkisch
Bildformat:16:9 (2.40:1)
Extras:Audiokommentar, Making of, Featurettes
Regionalcode:2
Label:Sony Pictures Home Entertainment
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Amazon Link : The Art of Steal – Der Kunstraub - DVD

Film: Es sollte eigentlich ein Routinedeal werden, den der Motorrad-Stuntman Crunch Calhoun (Kurt Russell) gemeinsam mit dem Gauner-Team um seinen Bruder Nicky (Matt Dillon) in Warschau abgezogen hat. Doch der Plan misslingt und Nicky wird von der Polizei geschnappt. Um nicht für Ewig weggesperrt zu werden, geht er einen Deal mit den Cops ein, was dazu führt, dass Crunch für sieben Jahre in Polen in den Knast wandern muss. Nachdem er seine Strafe abgesessen hat, will er von Raubzügen nichts mehr wissen – schon gar nicht, wenn sie sein Bruder ausgeheckt hat. Mit einer neuen Frau (Katheryn Winnick) an seiner Seite verdient sich Crunch jetzt sein Geld in zweitklassigen Stunt-Shows, in denen er dafür bezahlt wird, extra Unfälle zu bauen. Doch dann tritt Nicky wieder in sein Leben. Nachdem sich dieser mal wieder mit den Falschen angelegt hat, muss Crunch einen letzten Coup über die Bühne bringen: den Raub eines unvorstellbar wertvollen historischen Buches. Doch mit einem Agenten von Interpol im Nacken und dem unzuverlässigen Nicky im Schlepptau, erweist sich diese Aufgabe als äußerst schwierig. Doch Crunch kennt das perfekte Team, das ihm bei diesem lukrativen Kunstraub helfen könnte…

Jonathan Sobol, Regisseur der schwarzhumorigen Familiengeschichte "A Beginner`s Guide to Endings", hat mit "The Art of Steal – Der Kunstraub" eine extrem kurzweilige Gauner-Komödie inszeniert, die mit einigen geschickt konstruierten Wendungen und einem angenehm rasanten Tempo für 90 sehr unterhaltsame Minuten sorgt. Sicherlich, das Genre wird hier nicht neu erfunden und es gelingt Sobol nur selten, sich von den gängigen Klischees des beliebten Sujets zu lösen. Dennoch funktioniert der Film hervorragend, insbesondere weil er nicht, wie viele andere Gaunerkomödien vor ihm, versucht, cleverer zu sein, als er ist.

Ein weiterer Grund, weshalb "The Art of Steal – Der Kunstraub" so sehenswert ist, ist das sehr gute Darstellerensemble, dem man eine ansteckende Spielfreude durchaus anmerkt. Dabei ist Kurt Russell als abgehalfterter Stuntman ebenso treffend besetzt, wie Matt Dillon als sein hinterhältiger Bruder, der sogar seine Mutter verkaufen würde, nur um seine eigene Haut zu retten. Aber auch Terence Stamp als alternder Gauner Sam, der gezwungen ist, mit Interpol zusammen zu arbeiten, Kenneth Walsh ("Twin Peaks") als väterlicher Paddy und Jay Baruchel als Crunchs treuer Begleiter Francie, der noch nicht die richtigen Nerven für Raubzüge zu haben scheint, sind hervorragend besetzt. Es ist einfach ein großes Vergnügen, dieser Truppe dabei zuzusehen, wie sie sich durch die immer verzwickter werdende Geschichte gaunern.

Dass diese trotz einiger kleiner Logiklöcher sehr gut funktioniert, mag daran liegen, dass Sobol für sein Drehbuch zunächst die finale Szene geschrieben hat und die Handlung dann darauf aufgebaut hat. Das Ganze hat er dann noch mit zwei vergnüglichen Sequenzen gewürzt, die große historische Raubzüge wie den Raub der Mona Lisa zeigen. Das Ergebnis ist ein leichtfüßiges Vergnügen, das fehlende dramaturgische Tiefe mit einem sehr hohen Unterhaltungswert ausgleicht.

Es gäbe sicherlich viele Aspekte an dem Film, die man als wenig originell, etwas oberflächlich oder unlogisch kritisieren könnte. Doch wenn das Endergebnis derart unterhaltsam, charmant und amüsant ist, wie das hier der Fall ist, dann wird solche aufkommende Kritik eben ganz leicht im Keim erstickt. Und deshalb gibt es auch unterm Strich, obwohl "The Art of Steal – Der Kunstraub" vielleicht selbst kein ganz großes Kunstwerk sein mag, ein mehr als verdientes: Absolut sehenswert!

Bild + Ton: Das Bild der DVD hinterlässt im Großen und Ganzen einen sehr positiven Gesamteindruck. Zwar gibt es bei schnelleren Kameraschwenks einen leichten Nachzieheffekt und in den dunkleren Sequenzen sind ein paar kleine Schwächen bei der Detaildarstellung erkennbar. Doch dieses Manko wird durch die kraftvolle Farbgebung, die hohe Gesamtschärfe und die stimmigen Kontraste wieder ausgeglichen. Der Ton liegt in einem lebhaften Dolby Digital 5.1 Mix vor, der gerade in actionreicheren Szenen ein paar ordentliche Surround-Momente zu bieten hat. Gut!

Extras: Als Bonus bietet die DVD einen untertitelten Audiokommentar von Regisseur Jonathan Sobol und Produzent Nicholas Tabarrok, die sich sehr angeregt über den ursprünglichen Anfang, die Verwendung eines alten Kraftwerks für gleich mehrere Szenen oder über die Besetzung unterhalten. Ergänzend dazu gibt es noch ein gutes Making of (ca. 28:27 Min.), eine kürzere Promo-Featurette (ca. 6:30 Min.), sowie ein Making of der Sequenz, die den Raub der Mona Lisa zeigt (ca. 4:55 Min.). Insgesamt ein gutes und zum Teil wirklich interessantes Bonusangebot!

Fazit: "The Art of Steal" ist eine launige Gangsterkomödie, die mit guten Darstellern, überraschenden Wendungen und einer angenehm temporeichen Inszenierung punkten kann. Sicherlich wird hier das Rad nicht neu erfunden. Spaß macht diese Heimkinopremiere aber allemal. Die DVD präsentiert den Film in guter Bild- und Tonqualität und auch die Extras können sich hören und sehen lassen. Dafür gibt es ein ganz klares: Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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