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The Borderlands – Blu-ray

The Borderlands – Blu-ray

Großbritannien 2013 - mit Gordon Kennedy, Aidan McArdle, Robin Hill, Luke Neal u.a

Filminfo

Originaltitel:The Borderlands
Genre:Mystery, Horror
Regie:Elliot Goldner
Verkaufsstart:15.04.2014
Produktionsland:Großbritannien 2013
Laufzeit:ca. 93 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (DTS HD Master Audio 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch, Niederländisch
Bildformat:16:9 (1.78:1) 1080p/24
Extras:Trailer, Programmtipps
Regionalcode:B
Label:Pandastorm Pictures
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Amazon Link : The Borderlands – Blu-ray

Inhalt: Der Londoner Technik-Freak Gray ist davon überzeugt, dass es ein leichter und recht unterhaltsamer Auftrag werden wird, die mysteriösen Vorkommnisse in einer Kirche in der englischen Provinz als Betrug zu entlarven. Für seine Auftraggeber, die Kongregation, soll Gray sicherstellen, dass jeder Schritt der Ermittlungen auf Video festgehalten wird. Dafür muss Gary sich selbst, den Teamleiter Mark und seinen verschlossenen Kollegen Deacon mit Kameras ausstatten, die während der gesamten Zeit der Untersuchungen aktiviert sein müssen. Für Gray ist das Ganze ein riesiger Spaß, der auch noch gut bezahlt wird. Doch schon bald kommt es in der Kirche von Pater Amidon zu merkwürdigen Ereignissen, die sich nur schwer noch erklären lassen. Und obwohl der erfahrene Deacon dem Frischling Gray versichert, dass es für jede angeblich übernatürliche Erscheinung eine logische Erklärung gibt, scheint in der Kirche tatsächlich eine Kraft am Werk zu sein, die weder etwas mit moderner Technik, noch etwas mit Gott zu tun hat. Denn das, was hier auf die Ermittler wartet, ist etwas so unvorstellbar Böses, dass es nur aus der Hölle kommen kann…

Das Horror-Subgenre der Found Footage Filme ist nach dem enormen Erfolg der "Paranormal Activity"- Reihe und ihren zahllosen Kopien arg abgenutzt. Was seinerzeit beim "Blair Witch Project" noch revolutionär und frisch war, ist heute völlig überstrapaziert und erzeugt meist keine Gänsehaut mehr, sondern nur noch gepflegte Langeweile. Doch ab und an gibt es doch noch kleine Highlights, die es schaffen, auch auf recht ausgetretenen Pfaden noch Spannung zu erzeugen und ein klein wenig zu überraschen. Der britische Found Footage Thriller "The Borderlands" ist so ein Fall.

Der Film folgt zwar ganz eindeutig den Regeln dieses Subgenres. So geschieht auch hier im ersten Drittel relativ wenig und man beobachtet eigentlich nur die Protagonisten bei ihrem eher langweiligen Treiben. Hier bricht dann irgendwann langsam aber sicher der Horror ein, und im Fall von "The Borderlands" funktioniert das richtig gut. Das liegt daran, dass es Regisseur Elliot Goldner sehr gut schafft, eine sehr einnehmende Grundatmosphäre aufzubauen, in der sich das übernatürliche Grauen sehr gut entfalten kann. Schon kleine Anzeichen von unheimlichen Vorkommnissen haben in dieser Atmosphäre einen ordentlichen Gänsehauteffekt, wodurch der Zuschauer auch in den ruhigeren Momenten von dem Geschehen durchaus gefesselt ist.

Das letzte Drittel ist dann Horror vom Feinsten. Auch wenn das Finale eventuell ein paar Fragen offen lässt, hat es doch eine sehr intensive und nachhaltige Wirkung. Was dem Film auch zu Gute kommt, ist, dass hier weitgehend auf die mittlerweile wirklich nervige Wackel-Kamera Optik verzichtet wird. Viele der Kameras, mit denen das Geschehen eingefangen wird, sind fest installiert, weshalb das Bild in vielen Szenen auch angenehm ruhig ist. Und selbst dann, wenn Handkameras zum Einsatz kommen, hält sich das Gewackel in erträglichen Grenzen.

"The Borderlands" erfindet das Found Footage Genre freilich nicht neu. Der Film ist aber in der Masse an unzähligen Langeweilern eine gelungene Erinnerung daran, was dieses Subgenre so erfolgreich gemacht hat. Und auch daran, dass nicht nur der Found Footage Look ausreicht, um Spannung zu erzeugen, sondern dass dafür auch noch eine fesselnde Geschichte, gespickt mit einigen guten Schockeffekten, notwendig ist. Und genau das hat diese kleine aber feine Horror-Perle auch zu bieten, weshalb es am Ende auch ein angenehm gegruseltes "Sehenswert" gibt!

Bild + Ton: Wie bei vielen anderen Found Footage Filmen gibt es auch hier wieder einige Bildstörungen und Unschärfen, die aber bewusst eingesetzte Stilmittel sind und daher nicht als Schwachpunkt bei der audiovisuellen Umsetzung bewertet werden können. Da Regisseur Golder Wege gefunden hat, um bei vielen Szenen eine recht ruhige Kameraführung einzusetzen, können sich auch oft eine gute Bildschärfe und eine authentisch wirkende Farbgebung entfalten. Der Sound ist eher dezent abgemischt, kann aber gerade in der zweiten Filmhälfte mit einigen sehr atmosphärischen Surround-Effekten für eine wohlige Gänsehaut sorgen. Die Dialoge sind gut verständlich abgemischt. Gut!

Extras: Als Bonus hat die Blu-ray lediglich ein paar Programmtipps zu bieten.

Fazit: "The Borderlands" ist ein weiterer Beitrag zum mittlerweile arg abgenutzten Sub-Genre des Found Footage Horrors. Doch Elliot Goldner hat nicht nur stilistisch Wege gefunden, um sich aus der Masse ähnlich gearteter Werke hervorzuheben. Der Verzicht auf allzu verwackelte Szenen und die mit einigen sehr effektiven Schockmomenten angereicherte Story machen aus "The Borderlands" einen handfesten Gänsehaut-Thriller mit einem verstörenden Finale. Die Blu-ray ist technisch stimmig umgesetzt, einzig das völlige Fehlen von Extras fällt negativ aus. Dennoch: wer Found Footage Horror schätzt und übernatürliche Mystery-Kost mag, der sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

  • The Borderlands – Blu-ray
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