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Juni 2018
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The Girl with all the Gifts

The Girl with all the Gifts

Großbritannien/USA 2016 - mit Gemma Arterton, Paddy Considine, Glenn Close, Sennia Nanua u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The Girl with all the Gifts
Genre:Horror, Drama, Mystery
Regie:Colm McCarthy
Kinostart:09.02.2017
Produktionsland:Großbritannien/USA 2016
Laufzeit:ca. 112 Min
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.facebook.com/thegirlwithallthegi
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England in einer nicht allzu fernen Zukunft: Durch aggressive Pilzsporen sind die meisten Menschen in wilde, fleischfressende Zombies verwandelt worden. Es gibt allerdings einen kleinen Hoffnungsschimmer: Eine Gruppe von infizierten Kindern können noch normal kommunizieren und haben ihren Hunger auf Menschenfleisch weitgehend unter Kontrolle. Sie sind es, mit deren Hilfe die Wissenschaftlerin Dr. Caldwell (Glenn Close) auf einer Militärbasis ein Heilmittel gegen die Infektion gewinnen möchte. Als die Basis von den Zombies überrannt wird, gelingt Caldwell gemeinsam mit der jungen Lehrerin Helen Justineau (Gemma Arterton), Sergeant Parks (Paddy Considine) und dem Mädchen Melanie (Sennia Nanua) die Flucht. Als einzige Überlebende der Kindergruppe ist nun Melanie die letzte Hoffnung für die Menschheit – sofern die kleine Gruppe die Suche nach einem sicheren Zufluchtsort überstehen wird…

Wenn es ein Horror-Genre gibt, das derzeit etwas überstrapaziert ist, dann sind das zweifelsohne die Untoten. Zombies beherrschen derzeit das Kino, das Fernsehen, Graphic Novels und Videogames. Und auch wenn es hin und wieder ein paar wirklich originelle Ideen gibt, so scheint doch eigentlich schon alles über Zombies erzählt worden zu sein. "The Girl with all the Gifts" gelingt das Kunststück, dem Ganzen doch noch etwas Überraschendes abgewinnen zu können. Regisseur Colm McCarthy ("Peaky Blinders", "Sherlock") verwendet viele bekannte Versatzstücke, um daraus etwas erfrischend Unverbrauchtes zu schaffen.

Mit recht einfachen Mitteln erzeugt er eine packende Endzeit-Stimmung, in der sich auch in ruhigeren Momenten echte Spannung entwickeln kann. Mit einer Mischung aus "The Walking Dead" und "Blumen des Schreckens" entwirft McCarthy ein düsteres Zukunftsszenario, das auf den ersten Blick Kennern des Genres nur allzu vertraut vorkommen mag. Doch durch einige geschickt eingesetzte Wendungen gelingt es ihm sehr gut, das Interesse der Zuschauer auch abseits der gut inszenierten Zombie-Attacken bei der Geschichte und ihren Figuren zu halten.

Dadurch funktioniert auch das Ende so hervorragend. Im Nachhinein betrachtet mag es nicht wirklich überraschend sein – aber dennoch sieht man es einfach nicht kommen. So hinterlässt der Film auch nachhaltig Eindruck und gerät nicht im Wust der unzähligen Zombiefilme der letzten Jahre schnell wieder in Vergessenheit. Wer Non-Stop Horror erwartet, wird vielleicht enttäuscht werden. Wer aber hintergründige Zombie-Kost mit guten Darstellern und einem überraschenden Ende sehen möchte, sollte sich diese kleine Genre-Perle nicht entgehen lassen! Absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "The Girl with all the Gifts (Großbritannien/USA 2016)"
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