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Dezember 2018
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The House that Jack built

The House that Jack built

Dänemark/Frankreich/Deutschland/Schweden 2018 - mit Matt Dillon, Bruno Ganz, Uma Thurman, Riley Keough, Siobhan Fallon Hogan u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The House that Jack built
Genre:Thriller, Drama
Regie:Lars von Trier
Kinostart:29.11.2018
Produktionsland:Dänemark/Frankreich/Deutschland/Schweden 2018
Laufzeit:ca. 152 Min
FSK:ab 18 Jahren
Webseite:www.thehousethatjackbuilt-film.de/
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Jack (Matt Dillon) ist ein Killer. Eiskalt, hochintelligent, gnadenlos. Einem mysteriösen Gegenüber (Bruno Ganz) erzählt er von fünf Morden, die er in einem Zeitraum von zwölf Jahren begangen hat. Wahrlich nicht seine einzigen Morde, aber welche, die exemplarisch für seine Entwicklung als Serienkiller stehen. Morde, die sein ultimatives Ziel offenbaren: Eine Kollektion all seiner Morde, manifestiert in einem von ihm selbst gebauten Haus. Doch Jack wird dabei immer leichtsinniger, hinterlässt Spuren – und so könnte das anfangs noch so sorgfältig errichtete Fundament schnell in sich zusammenfällt…

Lars von Trier ist bekannt dafür, dass er gerne provoziert. Da macht auch sein neustes Machwerk "The House that Jack built" keine Ausnahme. Der Film verlangt seinem Publikum sehr viel ab. Neben Vorkenntnissen in Kunstgeschichte auch richtig gutes Sitzfleisch und einen stabilen Magen. Denn in Sachen Gewaltdarstellung schießt von Trier mindestens in einer Szene wirklich übers Ziel hinaus. Man muss dem Filmemacher attestieren, dass seine Filme (fast) immer etwas Faszinierendes haben, auch wenn sie mitunter abstoßend sein mögen. Doch Jemand, der auf Subtilität verzichtet, alleine um zu provozieren, ist in meinen Augen kein guter Regisseur.

Dieser Film ist der perfekte Beleg dafür. Er wäre sehr viel effektiver gewesen, hätte von Trier weniger gezeigt. Das bezieht sich nicht nur auf die Gewaltdarstellung, sondern auf den kompletten letzten Akt. Man weiß als Zuschauer schnell, mit wem sich Jack unterhält. Man muss das nicht noch erklärt bekommen und in einer überlangen, völlig unnötigen Sequenz gezeigt bekommen. Denn an sich hat der Film schon einen gewissen Reiz. Matt Dillon ist als Serienkiller mit Zwangsneurosen, der nach und nach immer skrupelloser und fahrlässiger wird, erschreckend gut. Und die Momente, in denen sich auch etwas skurriler Humor in das Ganze einschleicht, sind richtig gut.

Doch dann muss von Trier ja unbedingt zeigen, wovor sich andere Filmemacher scheuen. Er darf das, denn er ist ja ein Künstler. Das glauben zumindest noch genügend Menschen. Aber sind wir doch mal ehrlich: Wirklich ganz sauber im Kopf kann dieser "Künstler", der auch immer wieder mit sehr fragwürdigen Äußerungen Schlagzeilen macht, wirklich nicht sein. Denn sonst hätte auch er erkannt, dass dieser Film einige Szenen hat, die er nicht bräuchte, um zu funktionieren, und die einfach jenseits des guten Geschmacks angesiedelt sind. Und deshalb gibt es für dieses Machwerk auch ein: Wirklich nur für hartgesottene Lars von Trier Verehrer sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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