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The Incident – DVD

The Incident – DVD

USA/Frankreich/Belgien 2011 - mit Rupert Evans, Kenny Doughty, Dave Legeno, Joseph Kennedy, Marcus Garvey, Richard Brake ...

Filminfo

Originaltitel:The Incident
Genre:Thriller, Horror
Regie:Alexandre Courtès
Verkaufsstart:24.08.2012
Produktionsland:USA/Frankreich/Belgien 2011
Laufzeit:ca. 81 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Interview, Weltpremiere, Q&A, Trailer
Regionalcode:2
Label:Koch Media
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Amazon Link : The Incident – DVD

Film: Washington State im November 1989: Der Musiker George (Rupert Evans) arbeitet zusammen mit seinen Kumpels Max (Kenny Doughty) und Ricky (Joseph Kennedy) in der Küche der Nervenheilanstalt Sans Asylum. Die Arbeit ist nicht immer angenehm, doch gefährlich werden die Insassen für das Küchenpersonal eigentlich nie. Das ändert sich drastisch, als während eines Sturms der Strom ausfällt und die elektronischen Türsicherungen nicht mehr funktionieren. Mit Hilfe des bulligen Sicherheitsmannes J.B. (Dave Legeno) sollen nun ausgerechnet George, Max, Ricky und ihr Kollege William (Marcus Garvey) dabei helfen, die frei umherirrenden Insassen wieder einzusperren. Doch schnell wird dieses Unterfangen zu einem blutigen Kampf ums Überleben…

Der französische Regisseur Alexandre Courtès, der bislang in erster Linie Musikvideos für Künstler wie U2, die White Stripes oder Air gedreht hat, liefert mit "The Incident" ein sehr intensives Spielfilmdebüt ab. Mit einem knappen Budget von knapp 500.000 Dollar hat er in Brüssel und Los Angeles die beklemmende Atmosphäre der Nervenheilanstalt mit stimmigem 80er Jahre Look umgesetzt. Die von der Außenwelt abgeschnittenen Protagonisten, die sich in einer räumlich begrenzten Location einer blutigen Bedrohung stellen müssen, erinnern dabei ebenso an die frühen Filme von John Carpenter, wie die zum Teil sehr stimmungsvolle Filmmusik. Doch Courtès hat hier nicht nur einfach einen weiteren Carpenter-Klon inszeniert.

Vielmehr ist ihm ein packender Thriller gelungen, der mit einigen verstörenden Momenten und einer durch Kameraarbeit, Ausstattung, Beleuchtung und Musik perfekt aufgebauten Atmosphäre düsterer Beklemmung über kleinere dramaturgische Schwächen hinwegtrösten kann. So ist die etwas angespannte Beziehung zwischen George und Max etwas zu forciert umgesetzt, die Dialoge oftmals doch eher flach gehalten und einige der gestörten Insassen agieren doch etwas zu übertrieben verrückt, um noch als bedrohlich angesehen werden zu können. Es sind dann auch Momente, wie etwa der, in dem George an einer Tür vorbei geht und dahinter ganz grauenhafte Geräusche hört, oftmals effektiver als solche, in denen dem Zuschauer Alles gezeigt wird.

Das soll freilich nicht heißen, dass die blutigen Schockeffekte nicht auch effektiv umgesetzt wären. Was sich da besonders im letzten Drittel abspielt, ist mitunter schon recht starker Tobak, der aber Fans des Genres recht gut gefallen dürfte. Ein Meisterwerk des modernen Horror-Thrillers ist "The Incident" freilich trotzdem nicht, dafür macht sich dann doch in vielerlei Hinsicht bemerkbar, dass Courtès hier seinen ersten Spielfilm gedreht hat. Doch trotz kleiner dramaturgischer Hänger zeugt der Film von einem viel versprechenden Talent – und bietet nebenbei auch noch verdammt spannende Unterhaltung bis zum Schluss. Empfehlenswert!

Bild + Ton: Obwohl sich das Geschehen in vielen Szenen im Dunkeln abspielt, kann die Bildschärfe über weite Strecken voll und ganz überzeugen. Von einigen kleinen Schwachpunkten abgesehen, kann sich auch die Detaildarstellung durchaus sehen lassen. Die Farbgebung und die gute Abstimmung der Schwarzwerte unterstreichen die düstere Atmosphäre des Films. Der Ton ist über weite Strecken eher zurückhaltend, wird von Dialogen, kleinen atmosphärischen Umgebungsgeräuschen und dem stimmungsvollen Soundtrack dominiert. Gut!

Extras: Neben einem ausführlichen Interview mit dem Regisseur (ca. 30 Min, Französisch mit dt. UT), hat die DVD noch einen kurzen Blick auf die Weltpremiere bei dem Filmfestival in Toronto, sowie eine knapp 9minütige Q&A Session nach der Vorführung beim Festival zu bieten. Dazu kommen noch der Trailer und weitere Programmtipps des Anbieters. Gut!

Fazit: "The Incident" ist ein harter Horror-Thriller, der mit seiner beklemmenden Atmosphäre und einigen effektiven Schockmomenten über kleine Drehbuchhänger hinweg trösten kann. Was Alexandre Courtès hier bei seinem Spielfilmdebüt mit vergleichsweise minimalem Budget auf die Beine gestellt hat, ist zwar keine Genrerevolution, ein viel versprechender Thriller mit hohem Spannungsniveau ist dem Filmemacher aber allemal gelungen. Auf der DVD präsentiert sich der Film in guter Bild- und Tonqualität und auch die Extras können sich, obwohl sie nicht besonders umfangreich sind, durchaus sehen lassen. Daher gilt: wer es gerne spannend und blutig mag, der kann hier getrost zugreifen!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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