Veranstaltungen
Dein Event-Kalender für Frankfurt und Rhein-Main
Entdecke was heute in Frankfurt und in der Rhein-Main Region los ist - finde hier die besten Veranstaltungen!
Dezember 2018
  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So

Dieses Exemplar kaufen

  • DVD
  • Blu-Ray
Titanic: Blood & Steel – DVD

Titanic: Blood & Steel – DVD

Irland/Italien/Frankreich/Kanada/Großbritannien 2011 - mit Kevin Zegers, Alessandra Mastronardi, Derek Jacobi, Billy Carter, Chris Noth, Neve Campbell u.a

Filminfo

Originaltitel:Titanic: Blood & Steel
Genre:TV-Serie, Drama
Regie:Ciaran Donnelly
Verkaufsstart:20.09.2012
Produktionsland:Irland/Italien/Frankreich/Kanada/Großbritannien 2011
Laufzeit:ca. 540 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:4
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Keine
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Making of, Booklet
Regionalcode:2
Label:STUDIOCANAL
Webseite:www.studiocanal.de
  • whatsapp
  • whatsapp
  • whatsapp
  • whatsapp
Amazon Link : Titanic: Blood & Steel – DVD

Inhalt: Sie war das "Schiff der Träume", ein Symbol für Freiheit und Aufbruch, doch die Jungfernfahrt der TITANIC endete in einer der größten Schiffskatastrophen aller Zeiten. Legendär ist die Geschichte um den Untergang des Luxusliners, der in zahlreichen Filmen nacherzählt worden ist und der natürlich ganz besonders durch James Camerons Oscar-Gewinner zum unsterblichen Leinwandmythos geworden ist, allemal. Doch über die Entstehung des Schiffs, die gerade in Büchern auch sehr gut dokumentiert ist, ist wesentlich weniger bekannt, obgleich auch diese Geschichte höchst interessant, spannend und bewegend ist, wie die 12teilige Serie "Titanic: Blood & Steel" beweist. 

Die Geschichte beginnt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA. Dort hat sich mit dem reichen Tycoon J.P. Morgan (Chris Noth) ein Finanzier für den Bau des Luxusliners TITANIC gefunden. Der ambitionierte Metallurg Dr. Mark Muir (Kevin Zegers) kann Morgan überzeugen, ihn für eine Mitarbeit an dem ambitionierten Projekt zu engagieren. Und so reist Muir nach Belfast, wo er seine Stelle an der Harland & Wolff Werft unter den Fittichen von Lord William Pirrie (Derek Jacobi) antritt. Schnell muss er feststellen, dass Belfast von extremen Klassenunterschieden und Konflikten zwischen der vorwiegend katholischen Arbeiterklasse und der protestantischen Oberklasse zerrissen ist. Es sind Konflikte, die nicht nur Marks Privatleben aufgrund seiner eigentlichen Herkunft und durch seine Begegnung mit der italienischen Einwanderin Sofia (Alessandra Mastronardi) stark beeinflussen. Auch der Bau der TITANIC wird durch die aufkommende Arbeiterbewegung, Fehler bei der Konstruktion und Einsparungen beim Material immer wieder gestört. Doch je mehr das Land in Hass und Dunkelheit versinkt, desto mehr wird die TITANIC zum Sinnbild der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Ein Traum, der in einer Katastrophe enden wird... 

Regisseur Ciaran Donnelly, der bereits bei "Die Tudors" oder "Camelot" Erfahrungen bei hochwertigen TV-Produktionen gesammelt hat, hat die Geschichte über den Bau der TITANIC in zwölf unterhaltsamen Episoden erzählt, die allerdings in der ersten Folge noch etwas zu sperrig und nüchtern daher kommt. Emotionen kommen erst in den späteren Folgen wirklich auf, zu Beginn dominierten politische und wirtschaftliche Aspekte das Geschehen. Ohne den ordentlichen Schauwert, über den die Serie von Beginn an verfügt, würde das Ganze zu nüchtern, zu unterkühlt wirken, um die Zuschauer wirklich an sich binden zu können. 

Doch sobald die Charaktere vorgestellt sind und ihr Platz innerhalb der Geschichte etabliert ist, bekommt die Serie auch die notwendige emotionale Spannung, die den Unterhaltungswert deutlich steigert. Zwar gibt es hier einige etwas abgegriffene Soap-Elemente, doch im Gesamtbild wiegen diese kaum negativ. Vielmehr werden durch sie die eher düsteren Momente, die durch die sozialen und politischen Handlungsstränge entstehen, aufgelockert. Was am Anfang der Serie noch etwas anstrengend erscheint, da man sich als Zuschauer hier nur schwer entspannt zurücklehnen kann, ohne sich in der Masse an Charakteren und der eher trockenen geschichtlichen Abhandlung zu verlieren, wird so wesentlich zugänglicher. 

Am Ende kann als Kritikpunkt eigentlich nur angebracht werden, dass gerne intensiver auf den eigentlichen Bau des Luxusliners hätte eingegangen werden können. Die Bilder, die in der Serie von der Werft gezeigt werden, sind wirklich hervorragend umgesetzt, auch wenn hier und da ihre Computer-Herkunft nicht zu übersehen ist. Davon hätte es am Ende aber gerne noch etwas mehr geben können. Auch am Finale könnten sich einige Zuschauer stören, da zwar das Schicksal des Schiffes wirklich Jedem bekannt sein dürfte, das Schicksal einiger Figuren aber eher offen gelassen wird. Das ist zwar im ersten Moment extrem effektiv und emotional, nach genauerer Überlegung aber dann doch etwas enttäuschend. 

Das sehr gute Darstellerensemble, das bis in kleinere Nebenrollen überzeugen und mit prominenten Namen wie Chris Noth ("Sex and the City"), Neve Campbell ("Scream"), Derek Jacobi ("Gladiator") oder Liam Cunningham ("Game of Thrones") aufwarten kann, trägt die interessante, spannende und mitunter bewegende Geschichte auf mitreißende Art. Die Ausstattung, Kostüme und die bereits erwähnten visuellen Effekte geben den zwölf Episoden ebenfalls eine ganz besondere Note. Mit erstklassigen TV-Produktionen wie "Downton Abbey" kann die Serie gerade dramaturgisch nicht ganz mithalten. Sehenswert ist diese aufwendige Reise zu den Anfängen der TITANIC aber allemal!! 

Bild + Ton: Das recht hohe Budget von 28 Millionen Dollar ist der internationalen Co-Produktion anzusehen. Gerade die Bildqualität liegt auf einem für eine TV-Produktion sehr hohem Niveau. Das Bild ist sehr sauber und die Farbgebung stimmig (bei den Arbeitern dominieren vorwiegend triste, erdige Farbtöne, während das Geschehen in der wohlhabenden Klasse in warme Farben getaucht ist). Der Dolby Digital 5.1 Mix ist weitgehend zurückhaltend abgemischt, wobei Dialoge und die Musik von Maurizio De Angelis den Ton angeben. Doch immer wieder sorgen auch gut platzierte Umgebungsgeräusche und kleinere Soundeffekte dafür, dass auch die Surround-Kanäle ordentlich zum Einsatz kommen. Gut! 

Extras: Auf der vierten DVD gibt es als Bonus ein Making of, das auf die Figuren, die Hintergründe, die Sets und die Kostüme eingeht. Allerdings ist das Ganze mit 8 Minuten viel zu kurz, um wirklich in die Tiefe gehen zu können. Daher haftet der Kurzdokumentation auch ein starker Promo-Charakter an, der das Ganze etwas oberflächlich erscheinen lässt. Trotzdem: das, was der Zuschauer hier erfährt, ist durchaus interessant und daher auch sehenswert! Positiv zu erwähnen ist auch noch das schön gestaltete Booklet mit einem Episodenführer zur Serie, das der DVD beiliegt und das durchaus auch als Bonus gewertet werden kann. 

Fazit: "Titanic: Blood & Steel" ist eine aufwendig produzierte Serie, die mit guten Darstellern und hohen Schauwerten aufwarten kann und so eine Seite der Geschichte um das legendäre Schiff erzählt, die Vielen noch unbekannt sein dürfte. Auch wenn es gerade zu Beginn etwas schwierig ist, eine echte Bindung zu den Charakteren aufzubauen, so kann die Serie am Ende doch über weite Strecken hin überzeugen und sehr gut unterhalten. Die technische Umsetzung der zwölf Episoden liegt auf gutem Niveau, das Bonusmaterial ist allerdings etwas mager ausgefallen. Trotzdem gilt unterm Strich: Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

  • Titanic: Blood & Steel – DVD
  • Titanic: Blood & Steel – DVD
  • Titanic: Blood & Steel – DVD
  • Titanic: Blood & Steel – DVD
  • Titanic: Blood & Steel – DVD
  • Titanic: Blood & Steel – DVD

Partner-Tipps für Frankfurt & Umgebung

Empfehlungen von Partnern und Firmen aus oder für die Region.