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Transit – DVD

Transit – DVD

USA 2011 - mit Jim Caviezel, James Frain, Diora Baird, Elisabeth Röhm, Harold Perrineau ...

Filminfo

Originaltitel:Transit
Genre:Thriller
Regie:Antonio Negret
Verkaufsstart:07.06.2012
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 84 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2,35:1)
Extras:Trailer, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:Studiocanal / Planet Media Home Entertainment
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Film: Eigentlich sollte es ein entspanntes Campingwochenende werden, bei dem der gerade aus einer 18monatigen Haft entlassene Nate (Jim Caviezel) seiner Frau (Elisabeth Röhm) und seinen beiden Kindern wieder näher kommen wollte. Doch nicht nur die extremen Spannungen, die sich während der Autofahrt aufbauen, verhindern einen entspannten Ausflug. Auch eine Gruppe von Gangstern, angeführt von dem skrupellosen Marek (James Frain), macht Nate und seiner Familie das Leben schwer. Denn nachdem sie einen Geldtransporter überfallen haben, müssen sich die Diebe etwas einfallen lassen, um sicher durch die Straßensperren zu kommen. Das voll beladene Auto einer unauffällig erscheinenden Familie scheint der perfekte Ort zu sein, um die Beute dort vorläufig zu deponieren und später wieder einzukassieren, ohne dass dabei Jemand zu Schaden kommt. Zu dumm nur, dass Nates Temperament dazu führt, dass er sich mit einem Highway-Polizisten anlegt und kurzerhand im Gefängnis landet. Das hält die Gangster freilich nicht davon ab, zu versuchen, das versteckte Geld zurück zu bekommen. Als ihnen das nicht gelingt, beschließt Marek, dass es Zeit wird, härtere Geschütze aufzufahren…

Regisseur Antonie Negret liefert den Zuschauern mit "Transit" exakt das, was die Geschichte und der Trailer versprechen – einen spannenden Thriller mit einigen sehr blutigen Szenen und effektiven Spannungsmomenten. Dass die Charaktere etwas eindimensional gehalten sind und die Dramaturgie nicht gerade viele Überraschungen parat hält, kann aufgrund der guten Darsteller und der guten Inszenierung absolut verschmerzt werden. So gibt es natürlich bei den Gangstern neben dem skrupellosen Anführer, großartig gespielt von James Frain ("True Blood"), auch die attraktive, aber leicht naive Freundin (Diora Baird) und den hitzigen Komplizen (Harold Perrineau), dessen Temperament immer wieder für gehörigen Ärger sorgen könnte. Auch Nates Familie ist mit der gekränkten Ehefrau, die jedes Vertrauen in ihren Gatten verloren hat, und mit dem aufmüpfigen Teenager-Sohn, der seinem Vater seinen Gefängnisaufenthalt nicht verzeihen kann, recht klischeehaft gezeichnet.

Doch auch wenn man bei den anfänglichen Streitgesprächen im Auto der Familie und dem der Gangster so manches Mal leicht genervt die Augen verdrehen möchte, so gelingt es Negret doch sehr gut, schnell die Spannungsschraube derart anzuziehen, dass die dramaturgischen Schwächen schnell in den Hintergrund rücken. Jim Caviezel gibt den verzweifelten Vater, der nicht nur um seinen Ruf, sondern auch um das Leben seiner Familie kämpfen muss, absolut überzeugend, wobei er gegen das intensive Spiel von James Frain kaum ankommt.

Genre-Kenner werden sich hier und da an andere blutige Road Movies wie "Duell" oder "Joy Ride" erinnert fühlen. Doch gerade im letzten Drittel schafft es Negret dann sehr gut, eigene Wege zu gehen, die in die düstere Sumpfwelt Louisianas führt. Hier bekommt der Film einen ganz besonders atmosphärischen Look, der durch den Einsatz einiger recht blutiger Gewaltmomente noch intensiviert wird. So wird "Transit" vielleicht keinen Preis für das originellste Drehbuch bekommen. Die guten Darsteller, besonders aber die dichte und extrem spannende Inszenierung sorgen dafür, dass diese Heimkino-Premiere für Freunde von solider Thriller-Kost der etwas brutaleren Sorte absolut sehenswert geworden ist.

Bild + Ton: Das insgesamt recht saubere Bild hat einen recht schmutzigen Look, der sehr gut zur düsteren und dreckigen Atmosphäre des Thrillers passt. Die Bildschärfe liegt auf gutem Niveau, lediglich in einigen etwas dunkleren Szenen offenbaren sich leichtes Bildrauschen und kleinere Unschärfen. Der Ton wird gerade in der ersten Hälfte vornehmlich von Dialogen und kleineren Soundeffekten dominiert, später wird dann auch vermehrt der Surround-Bereich bemüht. Insgesamt fällt auf, dass die Dialoge bei der deutschen Tonspur kräftiger, aber auch deutlich frontaler abgemischt sind, während sie bei der englischen Tonspur etwas harmonischer ins Geschehen eingebettet sind. Insgesamt gibt es für die technische Umsetzung aber ein verdientes: Gut!

Extras: Bis auf den Trailer zum Film und weitere Programmtipps des Anbieters hat die DVD leider keinerlei Bonusmaterial zu bieten.

Fazit: "Transit" ist ein spannender Thriller, der den Zuschauern genau das bietet, was die Geschichte verspricht. Obwohl die ganz großen Überraschungen ausbleiben, gelingt es dem Film, seine Zuschauer bis zum vorhersehbaren Finale zu packen, so dass in den knackigen 84 Minuten keine Sekunde Langeweile aufkommt. Die DVD präsentiert den Thriller in ordentlicher technischer Umsetzung, lediglich das Fehlen von nennenswerten Extras fällt negativ auf. Dennoch gilt für alle Genre-Fans, die es gerne auch mal etwas blutiger mögen: durchaus sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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