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UV – Tödliche Verführung – DVD

UV – Tödliche Verführung – DVD

Frankreich 2007 - mit Jacques Dutronc, Marthe Keller, Nicolas Cazalé, Laura Smet, Anne Caillon ...

Filminfo

Originaltitel:UV
Genre:Thriller, Drama
Regie:Gilles Paquet-Brenner
Verkaufsstart:27.05.2011
Produktionsland:Frankreich 2007
Laufzeit:ca. 93 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Französisch (Dolby Digital 5.1, DTS)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Making of, Trailer
Regionalcode:2
Label:Koch Media
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Amazon Link : UV – Tödliche Verführung – DVD

Film: Auf dem luxuriösen Anwesen einer französischen Unternehmensfamilie dominiert gepflegte Langeweile das Tagesgeschehen. Die beiden Töchter (Laura Smet und Anne Caillon) aalen ihre Luxuskörper in der gleißenden Sonne, während sich die Eltern (Jacques Dutronc und Marthe Keller) anschweigen. Dann taucht Boris (Nicolas Cazalé) auf, der behauptet, ein Freund des Filius Philip zu sein und von ihm auf das Anwesen eingeladen worden zu sein. Schnell sind Alle hingerissen vom Charme des Fremden, der gehörig Schwung in die schmucke Eintönigkeit bringt. Lediglich Philips Schwager André-Pierre (Pascal Elbé) traut dem Neuankömmling nicht, zumal von Philip, mit dem sich Boris angeblich treffen wollte, weit und breit Nichts zu sehen ist. Doch wann immer André-Pierre glaubt, Boris auf die Schliche gekommen zu sein, ist ihm dieser einen Schritt voraus. Doch dem designierten Firmenerben ist klar: dieser heiße Sommer wird kein gutes Ende nehmen...

Mit einer Geschichte, die ein wenig an den "Talentierten Mr. Ripley" erinnert, mit malerischen Drehorten und einer feinen Prise Erotik hat "UV – Tödliche Verführung" eigentlich das Zeug zu einem fesselnden und prickelnden Thriller mit hohem Schau- und Unterhaltungswert. Leider scheitert dieses Potential an der unausgegorenen Inszenierung. Zwar weiß Regisseur Gilles Paquet-Brenner, seine Darsteller gut aussehen zu lassen. An sich legt er in der auf dem Bestseller von Serge Joncour basierenden Geschichte die (falschen) Fährten sehr geschickt. Doch es gibt zu viele Elemente, die das Vergnügen deutlich trüben.

Da wäre zum einen der Soundtrack, der in einigen sehr wichtigen Szenen sehr penetrant eingesetzt wird und einfach nur anstrengend wirkt. Das Motiv der gleißenden Sonne, die bei den Protagonisten eine gewisse Trägheit auslöst, hat anscheinend auch auf die Inszenierung eine sehr ähnliche Wirkung. Es wäre empfehlenswert gewesen, wenn Gilles Paquet-Brenner einfach ab und an aus der Trägheit ausgebrochen wäre und etwas an Tempo zugelegt hätte, um so auch die Spannungsschraube ein wenig anzuziehen.

Dazu kommt noch, dass keine der Figuren wirklich sympathisch wirkt. So wird zum Zuschauer eine erhebliche Distanz aufgebaut, die dem Gesamteindruck nicht wirklich dienlich ist. So ist "UV – Tödliche Verführung" zwar visuell gelungen und kann auch in gewisser Hinsicht unterhalten. Doch die anstrengend eingesetzt Filmmusik und die arg getragene Inszenierung machen die an sich einnehmende Stimmung und die trotz glühender Sonne unterkühlte Atmosphäre in vielen Momenten zunichte.

Bild + Ton: Da zum Test nur eine datenreduzierte Presse-DVD vorlag, kann an dieser Stelle kein Urteil über die technische Umsetzung des Films abgegeben werden.

Extras: Auch das Bonusmaterial konnte auf der Presse-DVD leider nicht gesichtet werden. Angekündigt ist der Trailer und ein mit 63 Minuten erfreulich ausführliches Making of.

Fazit: "UV – Tödliche Verführung" ist ein stylischer Thriller, dessen visuelle und inhaltliche Stärken durch eine etwas anstrengende und angestrengte Inszenierung geschwächt werden. Wer französische Thriller der etwas langsameren Gangart mag, wird hier sicherlich ein paar gute Momente entdecken können. Insgesamt aber bleibt der Film zu weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, um wirklich überzeugen zu können.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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