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V/H/S – DVD

V/H/S – DVD

USA 2012 - mit Calvin Reeder, Lane Hughes, Adam Wingard, Hannah Fierman, Joe Sykes u.a

Filminfo

Originaltitel:V/H/S
Genre:Horror
Regie:Chad Villella, Tyler Gillett, Ti West u.a.
Verkaufsstart:26.10.2012
Produktionsland:USA 2012
Laufzeit:ca. 112 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Niederländisch
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Behind the Scenes, Interviews, Outtakes, alternatives Ende, Trailer
Regionalcode:2
Label:Splendid Film
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Amazon Link : V/H/S – DVD

Film: Eine Gruppe von Kleinkriminellen bekommt einen Auftrag, der an sich ganz einfach klingt: aus einem vermeintlich verlassenen Haus sollen sie eine ganz besondere VHS-Casette herausholen. Doch als die Männer in dem Haus ankommen, erleben sie gleich die erste unschöne Überraschung: in dem Wohnzimmer finden sie die vor dem Fernseher sitzende Leiche eines Mannes. Dieser hat sich vor seinem Tod anscheinend einige VHS-Casetten angesehen, die nun einer der Einbrecher anschauen soll, während seine Komplizen den Rest des Hauses nach der gesuchten Videocasette durchforsten. Als sie zurück ins Wohnzimmer kommen, ist der Mann ebenso verschwunden, wie die Leiche. Hat das irgendetwas mit den merkwürdigen Filmen zu tun, die auf den Videocasetten enthalten sind?

"V/H/S" nutzt diese Rahmenhandlung, um eine Ansammlung von Found-Footage-Kurzfilmen zu präsentieren. Insgesamt zehn Regisseure (wobei vier von ihnen das gemeinsame Regie-Kollektiv Radio Silence ausmachen) haben die fünf Kurzfilme und die Rahmenhandlung inszeniert und dabei nicht an Blut, Sex und Gore gespart. Qualitativ gibt es zwischen den einzelnen Filmen große Unterschiede. Es gibt eher schwache Momente, dann wieder sehr viel stärkere und effektive Beiträge. Auch können nicht alle der Darsteller überzeugen. Manches Spiel wirkt etwas überzogen oder arg hölzern. Auch wird es mit dem verwackelten Handkamerastil mitunter ein wenig übertrieben, was auf Dauer an den Nerven zerren kann.

Doch auch wenn "V/H/S" in nahezu jeder Hinsicht eine offensichtliche Low Budget Produktion ist, funktioniert das ganze als Horror-Schocker doch recht gut. So ist die Episode "Second Honeymoon" etwa zunächst nicht viel mehr als ein eher langweiliges Video zweier Verheirateter, die sich eine zweite Hochzeitsreise gönnen. In der Mitte des Videos gibt es zwar einen recht unheimlichen Einschub, aber ansonsten bleibt das Ganze völlig unspektakulär. Bis zur letzten Minute, die extrem verstörend ist und wirklich nachhaltig Eindruck hinterlässt. Gleiches gilt auch für "Amateur Night". Zunächst nicht viel mehr, als ein privates Filmchen von drei nicht gerade sympathischen Freunden, die sich in einem Hotelzimmer beim Sex mit Frauen, die sie in der Disco aufgerissen haben, filmen wollen. Während die dummen Sprüche der Jungs und ihr pubertierendes Gehabe zu Beginn arg nervig anmuten, funktioniert der Kurzfilm aufgrund des ordentlichen Endes dann doch sehr gut.

Zugegeben, nicht Alles ist besonders originell ("Tuesday 17th") oder logisch, aber irgendwie schaffen es die Regisseure doch immer wieder, einige sehr gute Schockeffekte zu präsentieren, die auch die ansonsten eher belanglosen Momente aufwerten. Wer Found-Footage-Horror mag und sich an einigen dramaturgischen Hängern und eher amateurhaft gespielten Szenen nicht stört, der kann sich diese Kurzfilmsammlung getrost zu Gemüte führen!

Bild + Ton: Das Konzept des Films wirkt sich natürlich auch auf die visuelle Umsetzung aus. Unschärfen, Bildausfälle, Störungen, all das sind bewusst eingesetzte Stilmittel, die es schwer machen, die tatsächliche Bildqualität des Films zu bewerten. So bleibt eigentlich nur zu sagen, dass das Bild der DVD über eine atmosphärisch stimmige Qualität verfügt. Gleiches gilt auch für den Sound, der vornehmlich von Dialogen bestimmt wird, aber ab und an auch durch Musik, Soundeffekte und Umgebungsgeräusche etwas Bewegung auf den Surround-Kanälen zu bieten hat. Gut!

Extras: Als Bonus gibt es einen knapp 3 Minuten langen Blick hinter die Kulissen des Segments "Amateur Night", Interviews mit den Darstellern Simon Barrett (ca. 5 Min.) und Helen Rodgers (ca. 7 Min.), die Regisseur Joe Swanberg via Skype führt, sowie Outtakes aus dem Segment "Tuesday the 17th" (ca. 2 Min.), sowie ein alternatives Ende (ca. 1:27 Min.). Der deutsche und der englische Trailer runden das Zusatzangebot ab.

Fazit: "V/H/S" ist ein weiterer Vertreter des "Found Footage" Subgenres, der dieses Konzept auf interessante, aber nicht immer effektive Art zu nutzen weiß. Die einzelnen Episoden dieses Horrorfilms variieren deutlich in ihrer Qualität, doch in seinen besten Momenten versteht es der Film recht gut, eine ganz eigene Spannung zu erzeugen und auf blutige Art zu unterhalten. Das ist nicht immer logisch, gut gespielt oder handwerklich ausgefeilt, doch etliche effektive Schockeffekte machen das Ganze dann unterm Strich für Genre-Fans durchaus sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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