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Mai 2018
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Winchester – Das Haus der Verdammten

Winchester – Das Haus der Verdammten

USA/Australien 2017 - mit Helen Mirren, Jason Clarke, Sarah Snook, Emma Wiseman, Eamon Farren u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Winchester
Genre:Mystery, Horror
Regie:Michael Spierig, Peter Spierig
Kinostart:15.03.2018
Produktionsland:USA/Australien 2017
Laufzeit:ca. 99 Min
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:splendid-film.de/winchester-das-haus
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Dem Vorstand von Winchester ist das exzentrische Treiben der Witwe Sarah Winchester (Helen Mirren) ein Dorn im Auge. Schließlich behauptet die Erbin des Waffen-Imperiums, dass es in der Villa, die sie sich seit Jahrzehnten errichten lässt, spukt. Der Psychologe Dr. Eric Price (Jason Clarke) wird damit beauftragt, Zeit auf dem Anwesen zu verbringen und den Geisteszustand von Sarah zu untersuchen – in der Hoffnung, ihr die geschäftliche Leitung entziehen zu können. Zunächst glaubt der Arzt natürlich kein Wort von dem, was ihm die Witwe erzählt. Doch je mehr Zeit er in dem gigantischen Anwesen verbringt, desto mehr muss er sich eingestehen, dass hier wirklich nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Aber sind hier wirklich die gequälten Seelen Verstorbener am Werk?

Nach "Jigsaw" wechseln die Spierig Brüder Michael und Peter vom blutigen Horror mit "Winchester – Das Haus der Verdammten" zum eher gediegenen Grusel. Mit der tollen Ausstattung in dem wohl bekanntesten Haus aller Fans des Übernatürlichen wollte das Regie-Duo ganz offensichtlich den Klassikern des Gruselfilms Tribut zollen. Hier und da gelingt es ihnen auch tatsächlich ganz ordentlich, mit traditionellen Mitteln ein klein wenig Gänsehaut zu erzeugen. Und mit Helen Mirren konnte eine tolle Hauptdarstellerin gewonnen werden, die dafür bekannt ist, auch in schwächeren Filmen gute Leistungen abzuliefern.

Davon abgesehen ist die sehr lose auf wahren Ereignissen basierende Geschichte aber ziemlicher Murks. Nicht nur das Drehbuch, sondern die gesamte Inszenierung wirken arg uninspiriert und strotzt nur so vor Klischees, dünnen Dialogen und langweiliger Vorhersehbarkeit. Anders als etwa bei den wirklich gelungenen "Conjuring"-Filmen gelingt es hier kaum, echte Spannung aufkommen zu lassen. Ja, ab und an ist das Ganze sehr atmosphärisch und ein, zwei gute Schreckmomente hat die Geistermär dann durchaus zu bieten. Aber der Rest ist eben nicht mehr, als 08/15-Ware ohne irgendeine Form von Überraschungseffekten.

Das Schlimmste daran ist, dass der Film nicht wirklich schlecht ist, sondern einfach nur Durchschnitt – und damit ist er in der Masse ähnlich gearteter Genrefilme sehr belanglos. Bis auf die visuelle Umsetzung des Hauses gibt es nicht einen Aspekt, der den Kauf einer Kinokarte rechtfertigen würde – und das sagt euch jemand, der wirklich einen Faible für dieses Genre hat. Wem altbackener Grusel von der Stange reicht, der kann sich gerne eine Karte für "Winchester – Das Haus der Verdammten" lösen. Allen anderen Horror- und Gruselfilm-Fans rate ich tunlichst davon ab, Zeit und Geld für dieses schwache Filmchen zu verschwenden. Nur sehr bedingt sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Winchester – Das Haus der Verdammten (USA/Australien 2017)"
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