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Wolfcop – Blu-ray

Wolfcop – Blu-ray

Kanada 2014 - mit Leo Fafard, Amy Matysio, Jonathan Cherry, Sarah Lind, Aiden Devine u.a

Filminfo

Originaltitel:Wolfcop
Genre:Horror, Komödie
Regie:Lowell Dean
Verkaufsstart:18.11.2014
Produktionsland:Kanada 2014
Laufzeit:ca. 79 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.78:1) 1080 / 24p High Definition
Extras:Audiokommentar, Making of, Cinecoup Videos, Comedy Videos, Mission Videos, Musikvideo, Trailer
Regionalcode:B
Label:Ascot Elite Home Entertainment
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Amazon Link : Wolfcop – Blu-ray

Film: Dass ihm seine Vorliebe für Hochprozentiges irgendwann zum Verhängnis werden würde, war abzusehen. Doch damit hat der unangepasste Cop Lou (Leo Fafard) nicht gerechnet: Volltrunken wird er von einer okkulten Sekte in einen Werwolf verwandelt. Von nun an wird er immer bei Vollmond zu einer reißenden Bestie. Doch eines kann dieser Fluch nicht vernichten: Lous Sinn für Gerechtigkeit – und seine Vorliebe für Alkohol, Donuts und schöne Frauen. Und so sorgt er fortan als Wolfcop für Gerechtigkeit. Da müssen sich die bösen Jungs fortan ganz schön warm anziehen…

"Wolfcop" entstand in gerade einmal 17 Tagen für ein Mini-Budget, dass Regisseur Lowell Dean mit Hilfe des Projekts CineCoup auf die Beine gestellt hat. Angesichts der kurzen Drehzeit, des kleinen Budgets und vor allem des Titels sollte auf keinen Fall etwas anderes als amüsanter Trash erwartet werden. Man muss sich schon auf die völlig absurde Grundidee und den mitunter leicht billig wirkenden Stil des Films einlassen, damit sich der volle Spaßfaktor entfalten kann. Doch wenn das gelingt, dann erweist sich dieser etwas andere Werwolf-Film als ganz großes Vergnügen. Der Streifen kann auf jeden Fall den ersten Platz für die wohl schrägste Sexszene des Jahres für sich verbuchen.

Das Werwolf-Makeup mag nicht unbedingt dem neusten Stand des Möglichen entsprechen, weckt aber nostalgische Erinnerungen an die frühen Werwölfe der Ära der Hammer-Studios. Alleine die Tatsache, dass hier noch mit handgefertigten Effekten gearbeitet und auf CGI-Effekte verzichtet wurde, sorgt für einen gewissen Charme. Dieser wird durch wunderbar absurde Einfälle wie einem traditionellen "Drink ´n` Shoot"-Festival noch intensiviert. Zudem spielt Dean gekonnt mit unzähligen Klischees der Horror-Genres und des Cop-Films, wobei gerade durch die Vermischung solcher Klischees extrem amüsante Momente entstehen.

Auch die Tatsache, dass Leo Fafard seine Figur mit einer gewissen Ernsthaftigkeit spielt, steigt noch den komödiantischen Effekt des Ganzen. Einige ordentliche Actionsequenzen und leichte Horror-Elemente sorgen da als perfektes Gegengewicht zum Humor und machen "Wolfcop" zu einem perfekten Partyfilm. Lowell Dean hat es sehr gut verstanden, eine kurzweilige B-Movie Persiflage zu inszenieren, bei der seine Liebe zu den Sujets, die hier auf die Schippe genommen werden, mehr als deutlich spürbar wird. Die beste Werwolf-Copmovie-Komödien-Mischung seit es Filme gibt – und dafür gibt es – zumindest für Liebhaber von charmant-trashiger Horrorkost - ein sehr haariges: Absolut sehenswert!

Bild + Ton: An der audiovisuellen Umsetzung des Films gibt es eigentlich kaum etwas auszusetzen. Das Bild gefällt mit seinen kraftvollen Farben, seinem etwas trashigen Look und seiner guten Gesamtschärfe. Der als DTS-HD Master Audio 5.1 Mix vorliegende Ton hat einige gute Surround-Momente zu bieten, die Dialoge dagegen sind in der deutschen Sprachfassung etwas sehr zentral abgemischt, während sie im Original etwas harmonischer ins Geschehen integriert klingen. Insgesamt aber entspricht die technische Umsetzung voll und ganz dem, was man von einer kleinen Independent-Produktion erwarten darf. Gut!

Extras: Die Blu-ray hat jede Menge guter Extras zu bieten. Los geht es mit einem hörenswerten Audiokommentar, in dem man viel über den Dreh mit Mini-Budget, die Zusammenarbeit mit CineCoup und die Herstellung der Effekte erfährt. Ein wirklich unterhaltsamer Kommentar, der allerdings keine Untertiteloption zu bieten hat. Das gilt leider auch für das sehenswerte Making of (ca. 45:52 Min.), das angenehm ausführlich auf verschiedene Aspekte der Produktion eingeht. Weiter geht es mit einem Musikvideo, sowie drei Comedy-Clips (Die etwas anderen Outtakes, Fallschirmspringen bei Vollmond, Wolfcock) mit einer Gesamtlaufzeit von knapp 5 Minuten.

Drei weitere Clips sind dem Projekt CineCoup (ca. 4:06 Min.) gewidmet, mit dessen Hilfe "Wolfcop" inszeniert und vermarktet werden konnte. Und abschließend gibt es noch sechs Mission Videos (ca. 12 Min.), die auch auf jeden Fall einen Blick wert sind.

Fazit: Schräg – schräger - "Wolfcop"! Diese Indie-Horrorkomödie ist der wohl abgedrehteste Werwolf-Film der letzten Jahre. Auch wenn einige Effekte etwas trashig sind und nicht jeder Gag sitzt, macht es einfach Spaß, dem Werwolf-Cop bei seiner Arbeit zuzusehen. Auf der Blu-ray präsentiert sich der Film in guter Bild- und Tonqualität und hat zudem noch einige richtig gute Extras zu bieten. Für Horror-Fans, die es gerne schräg und haarig mögen, ist diese Disc dann auch: Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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