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November 2018
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August-Programm im Deutschen Filmmuseum

August-Programm im Deutschen Filmmuseum

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MODE IM FILM - Filmreihe im August

Special: Barbara Baum zu Gast
Sonntag, 30. August, um 20 Uhr

Nicht nur Modeschöpfer, auch das Kino und der Film machen Mode: Filmkostüme prägen Look, Atmosphäre und Charakter eines Films ganz entscheidend mit und setzen neue, eigene Trends. Kostümbildner machen Karriere in der Modeindustrie, und bekannte Modemacher arbeiten für den Film – wie etwa die Modedesignerin Erika Segel-Reinhardt, die in den 1940er Jahren für die TOBIS Filmkunst GmbH als Kostümbildnerin tätig war und in den 1950er Jahren ein Modeatelier in Offenbach eröffnete. Ihre Arbeiten sind noch bis zum 4. Oktober im Historischen Museum Frankfurt zu sehen, in der Ausstellung „Seidenroben und Lederjacken. Das Modeatelier von Erika Segel-Reinhardt“.

Das Kino des Deutschen Filmmuseums zeigt im August eine Auswahl an Spiel- und Dokumentarfilmen, die in der Welt der Mode spielen, Mode thematisieren oder Kostüme gekonnt in Szene setzen. Eine Sonderveranstaltung ist der Arbeit von Barbara Baum gewidmet, die im Juni mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde und am Sonntag, 30. August, im Kino des Deutschen Filmmuseums zu Gast sein wird.

Mittwoch, 5. August, 20:30 Uhr
Sonntag, 9. August, 18 Uhr
THE DEVIL WEARS PRADA Der Teufel trägt Prada
USA 2006. R: David Frankel
D: Meryl Streep, Anne Hathaway, Stanley Tucci, Simon Baker. 110 Min. 35mm. OF
Die Runway ist die einflussreichste Modezeitschrift New Yorks, ihre eisige und anspruchsvolle Chefredakteurin Miranda Priestley die mächtigste Frau der Modewelt. Keine Assistentin hält es lange bei ihr aus, und doch ist der Job heiß begehrt. Als Andy Sachs, mehr graue Maus als Haute-Couture-Lady, eine Stelle als zweite Assistentin antritt, merkt sie bald, dass sie sich grundlegend ändern muss, um im Dschungel der Modewelt bestehen zu können. THE DEVIL WEARS PRADA, eine bissige Satire auf die Modewelt, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lauren Weisberger, einer ehemaligen Assistentin von Anna Wintour, Chefredakteurin der Vogue.

Dienstag, 11. August, 20:30 Uhr
Sonntag, 16. August, 18 Uhr
PRÊT-À-PORTER Ready to Wear
USA 1994. R: Robert Altman
D: Marcello Mastroianni, Kim Basinger, Sophia Loren, Tim Robbins. 132 Min. Blu-ray. OmU
Auf der Pariser Frühjahrsmodenschau 1995 versammeln sich Gäste aus aller Welt: Modeschöpfer, Modejournalisten, Models und andere Prominente. In PRÊT-À-PORTER wirft Robert Altman einen entlarvenden Blick auf die Modebranche mit ihren glamourösen Shows, den Ateliers, in denen bis zum Umfallen geschuftet wird, und den Laufstegen, auf denen sich Supermodels tummeln. Ein genau recherchierter Film, der mit Kostümen von Vivienne Westwood und einem einmaligen Schauspielerensemble glänzt: Selbst die kleinsten Nebenrollen sind mit Film- oder Modestars besetzt.

Donnerstag, 13. August, 18 Uhr
Freitag, 14. August, 20:45 Uhr
AUFZEICHNUNGEN ZU KLEIDERN UND STÄDTEN
BRD/Frankreich 1988. R: Wim Wenders
Dokumentarfilm. 81 Min. DCP. OmU
Wim Wenders untersucht in diesem „Tagebuchfilm“ die Gemeinsamkeiten seines Handwerks, des Filmemachens, mit dem Handwerk des Modedesigners Yohji Yamamoto. Dieser schockierte und revolutionierte zu Beginn der 1980er Jahre die Modewelt: Er kombinierte traditionelle Bekleidung mit zeitgenössischer Mode, um einen postmodernen Streetwear-Chic zu generieren. Entstanden ist eine überaus kluge Reflexion über das Wesen der Mode und des Films.
Anlässlich des 70. Geburtstags von Wim Wenders

Dienstag, 18. August, 20:30 Uhr
Donnerstag, 20. August, 18 Uhr
YVES SAINT LAURENT
Frankreich 2013. R: Jalil Lespert. D: Pierre Niney, Guillaume Gallienne,
Charlotte Le Bon, Nikolai Kinski. 104 Min. DCP. OmU
Nur fünf Jahre nach dem Tod des Modeschöpfers Yves Saint Laurent erzählt Jalil Lespert die Geschichte des hochtalentierten Nachwuchsdesigners, der 1953 nach Paris kommt, schon bald zur rechten Hand Christian Diors aufsteigt und nach dessen Tod zum künstlerischen Leiter des Hauses Dior wird. Nur wenige Jahre später gründet er sein Modelabel YSL und gilt bald als Modezar. Seine wegweisenden Schöpfungen setzten gesellschaftliche Debatten in Gang und trugen zu einer Demokratisierung der Mode bei.

Freitag, 21. August, 20:30 Uhr
Sonntag, 23. August, 18 Uhr
COCO AVANT CHANEL Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft
Frankreich 2009. R: Anne Fontaine
D. Audrey Tautou, Alessandro Nivola, Marie Gillain, Benoît Poelvoorde. 110 Min. 35mm. OmU
COCO AVANT CHANEL erzählt die Geschichte einer aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Frau auf ihrem Weg von der einfachen Schneiderin zur bedeutendsten Modeschöpferin des 20. Jahrhunderts: Ohne finanzielle Mittel, ohne Beziehungen und ohne Schulbildung, aber mit einem natürlichen Talent für Mode, nimmt die junge Gabrielle Chanel – später weltberühmt unter ihrem Spitznamen Coco – ihr Schicksal in die eigenen Hände. Vor allem die Leistung von Audrey Tautou in der Titelrolle und die eigens für den Film entworfenen, an den Stil von Chanel angelehnten Kostüme von Catherine Leterrier sind sehenswert.

Dienstag, 25. August, 20:30 Uhr
Freitag, 28. August, 20:30 Uhr
KORA TERRY
Deutschland 1940. R: Georg Jacoby
D: Marika Rökk, Will Quadflieg, Josef Sieber. 109 Min. 35mm
Die ungleichen Zwillingsschwestern Kora und Mara treten gemeinsam als Artistinnen auf – bis Mara bei einem Auftritt stürzt und zunächst ans Bett gefesselt bleibt. Als sich ihr Geliebter Michael ihrer Schwester zuwendet, setzt sich Mara nach Algier ab, wo es zum tödlichen Streit zwischen den beiden Schwestern kommt. Der Revuefilm KORA TERRY bedeutete für Marika Rökk den Durchbruch zum Schauspielstar des deutschen Musikfilms. Die Entwürfe für die aufwändigen Revuekleider stammen von der Modedesignerin Erika Segel-Reinhardt.

Donnerstag, 27. August, 18 Uhr
Sonntag, 30. August, 18 Uhr
DIOR AND I Dior und ich
Frankreich 2014. R: Frédéric Tcheng
Dokumentarfilm. 89 Min. DCP. OmU
Der Dokumentarfilm DIOR AND I gewährt nie gesehene Einblicke in die Welt des Modehauses Dior und zeigt die zweimonatige Entstehung der ersten Haute-Couture- Kollektion des neuen Chefdesigners Raf Simons. Nach der spontanen Ernennung des belgischen Modedesigners zum Kreativdirektor steht das gesamte Team vor einer großen Herausforderung. In opulenten Bildern, unterlegt mit Statements der Beteiligten, gelingt Regisseur Frédéric Tcheng die Verbindung zwischen ehrfürchtigem Staunen und
journalistischer Beobachtung.

Special: Barbara Baum zu Gast
Sonntag, 30. August, 20 Uhr

DIE EHE DER MARIA BRAUN
BRD 1979. R: Rainer Werner Fassbinder
D: Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch, Ivan Desny, Gisela Uhlen. 115 Min. DCP
Nur eine gemeinsame Nacht bleibt Maria und Hermann Braun nach ihrer Hochzeit mitten im Zweiten Weltkrieg, ehe Hermann an die Ostfront zurück muss. Bei Kriegsende gilt er als vermisst, und so meistert Maria mit Ehrgeiz, Klugheit und skrupellosem Charme ihren gesellschaftlichen Aufstieg. Sie hofft auf das zukünftige Glück mit Hermann, doch ihr Wunsch bleibt ihr verwehrt. Die Kostüme für den Film wurden von Barbara Baum entworfen. Das Kino des Deutschen Filmmuseums zeigt die im Juli in Köln erstmals präsentierte, neue 4k-Restaurierung.

Nach dem Film spricht Hans-Peter Reichmann (DIF) mit Barbara Baum über ihr Lebenswerk.

Barbara Baum ist eine der renommiertesten Kostümbildnerinnen Deutschlands mit einem besonderen Gespür für historische Stoffe. Nach einer Schneiderlehre studierte sie Kunst- und Kostümgeschichte und begann als Mode-Designerin zu arbeiten. Ihre Karriere beim Film ist eng mit Rainer Werner Fassbinder verbunden, den sie 1972 kennenlernte. Sie arbeitete zudem unter anderem mit Volker Schlöndorff, Heinrich Breloer und Bernd Eichinger zusammen und entwarf Kostüme für Meryl Streep, Jessica Schwarz und Maria Schrader. 2015 wurde sie beim Deutschen Filmpreis mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet. In der Ausstellung Fassbinder – JETZT im Martin-Gropius-Bau Berlin (noch bis 23. August) ist dem Schaffen von
Barbara Baum ein kompletter Raum gewidmet. Zur Ausstellung erschien zudem das Buch Film/Stoffe. Kostüme: Barbara Baum über das Werk von Barbara Baum, mit Beiträgen von Hanna Schygulla, Volker Schlöndorff, Jessica Schwarz und vielen anderen.


KLASSIKER & RARITÄTEN im Filmmuseum

Filmreihe im August, kuratiert von Designer Kostas Murkudis

Kostas Murkudis ist einer der renommiertesten deutschen Designer der Gegenwart. Positionen und Arbeitsweisen aus allen Sparten der Kunst haben sein Schaffen maßgeblich geprägt. Dabei spielt auch der Film als Inspirationsquelle eine wichtige Rolle: Ausstattung, Lichtsetzung, Farben und die Möglichkeit, in andere Welten einzutauchen, bilden wichtige Impulse für seine Kollektionen. Die Filme, die Murkudis als prägend für seine Arbeit beschreibt, sind vielfältig: Werke aus den 1960er- und 70er Jahren von Alain Resnais, Jean-Luc Godard und Michelangelo Antonioni weckten sein Interesse an der Verbindung zwischen Film und Mode. Er ist beeinflusst von japanischen Filmen und dem asiatischen Independent- Kino ebenso wie von klassischen Kostümfilmen. Besonderes Interesse hat Murkudis zudem am filmischen Surrealismus und seinem Spiel mit Abbild, Oberfläche und Wirklichkeit sowie an der unterschiedlichen Inszenierung von Frauenfiguren – mal burschikosmaskulin, mal elegant-feminin.

Das Museum für Moderne Kunst widmet Kostas Murkudis seine erste umfassende Museumsausstellung im MMK 2 (17.7.2015 – 14.2.2016). Das Kino des Deutschen Filmmuseums zeigt dazu eine von Kostas Murkudis kuratierte Auswahl von sechs Filmen, die seine Arbeit beeinflusst haben.

Samstag, 8. August, 18 Uhr
Dienstag, 11. August, 18 Uhr
L’ ECLISSE Liebe 1962
Italien/Frankreich 1962. R: Michelangelo Antonioni
D: Alain Delon, Monica Vitti. 126 Min. Blu-ray. OmU
Die junge Vittoria sehnt sich nach der wahren Liebe und verlässt nach einem Streit ihren Freund Riccardo. Über ihre Mutter, die an der Börse arbeitet, lernt sie den attraktiven Spekulanten Piero kennen. Sie scheinen sich ähnlich zu sein in ihrem Gefühl der Verlorenheit und beginnen eine Beziehung zueinander, können sich jedoch nicht wirklich aufeinander einlassen. Michelangelo Antonionis Drama erzählt von der Unfähigkeit zu lieben. In starken, symbolisch aufgeladenen Bildern verdeutlichen Alain Delon und Monica Vitti die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen.

Samstag, 8. August, 22:30 Uhr
Samstag, 15. August, 22:30 Uhr
LA BÊTE
Frankreich 1975. R: Walerian Borowczyk
D: Sirpa Lane, Lisbeth Hummel, Elisabeth Kaza. 98 Min. Blu-ray. OmU
Eine surreale Geschichte mit absurd-sexuellen Elementen: Ein Geschäftsmann hinterlässt seiner Tochter Lucy ein Vermögen – unter der Bedingung, dass sie den Sohn seines besten Freundes heiratet. Allerdings ist dieser Sohn, Mathurin, körperlich entstellt, geistig zurückgeblieben und nicht getauft. Ein Priester wird für die Taufe auf das Anwesen beordert, und Lucy trifft mit ihrer Tante ebenfalls dort ein. Lucy erkundet das Haus und stößt auf Anzeichen, dass dort einst eine Bestie ihr Unwesen trieb. In der Nacht träumt sie von der Bestie in Gestalt von Mathurin. Was als Alptraum beginnt, wird zum monströs-erotischen Abenteuer.

Mittwoch, 12. August, 18 Uhr
MORE
Frankreich 1969. R: Barbet Schroeder
D: Mimsy Farmer, Klaus Grünberg. 112 Min. DCP. OmeU
Nach Abschluss seines Mathematikstudiums reist der Deutsche Stefan nach Paris und lernt auf einer Party Charlie und Estelle kennen. Er verliebt sich in Estelle, lässt sich trotz der Warnungen von Charlie mit ihr ein und folgt ihr nach Ibiza. Estelle führt Stefan an harte Drogen heran und beide werden heroinabhängig. Charlie will Stefan retten und reist ebenfalls nach Ibiza. Die erste Regiearbeit von Barbet Schroeder genießt heute Kult- Status, nicht zuletzt wegen der Musik von Pink Floyd, die den kompletten Soundtrack zum
Film schrieben und einspielten.

Dienstag, 18. August, 18 Uhr
Mittwoch, 26. August, 18 Uhr
LA FILLE SUR LE PONT Die Frau auf der Brücke
Frankreich 1999. R: Patrice Leconte
D: Vanessa Paradis, Daniel Auteuil. 95 Min. 35mm. DF
Nach vielen unglücklichen Beziehungen möchte Adèle ihrem Leben eine Ende setzen, indem sie sich in Paris von einer Brücke stürzt. Sie wird vom Messerwerfer Gabor aus dem Fluss gerettet und von ihm überredet, fortan als lebende Zielscheibe in seinen Shows mitzuwirken. Gemeinsam ziehen sie durch Europa und verbringen eine glückliche und erfolgreiche Zeit, bis Adèle einen jungen Griechen kennenlernt, für den sie Gabor verlässt. Gabor ist fortan vom Unglück verfolgt und verliert mehr und mehr seinen
Lebenswillen.

Samstag, 22. August, 18 Uhr
Dienstag, 25. August, 18 Uhr
TOPIO STIN OMICHLI Landschaft im Nebel
Griechenland 1988 R: Theo Angelopoulos
D: Tania Paleologou, Michalis Zeke. 124 Min. 35mm OmU
Im letzten Teil der „Trilogie des Schweigens“ erzählt Theo Angelopoulos, basierend auf einer Zeitungsnotiz, eine Initiationsreise: Die elfjährige Voula und ihr fünfjähriger Bruder Alexander begeben sich auf die Suche nach ihrem Vater, von dem sie glauben, dass er in Deutschland lebt. Auf ihrer Reise durch ein unwirkliches Griechenland werden sie immer wieder aufgehalten. Sie begegnen der Schauspielertruppe, die in Angelopoulos ´ O THIASOS (GR 1975) unterwegs war, müssen Umwege nehmen und Strapazen erleiden, bis sie am Ende zum Baum der Hoffnung gelangen.

Weitere Infos unter: http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/kinoprogramm/

Quelle: Deutsches Filmmuseum

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