Veranstaltungen
Dein Event-Kalender für Frankfurt und Rhein-Main
Entdecke was heute in Frankfurt und in der Rhein-Main Region los ist - finde hier die besten Veranstaltungen!
Juli 2018
  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So
Begleitprogramm zur Sonderausstellung FILMTHEATER im Februar

Begleitprogramm zur Sonderausstellung FILMTHEATER im Februar

  • whatsapp
  • whatsapp
  • whatsapp
  • whatsapp
  • whatsapp

Offener Vorführraum – Ein Blick hinter die Kulissen des Kinobetriebes
Samstag, 7. Februar, und Samstag, 28. Februar, jeweils 16 Uhr (Erwachsene)
Freitag, 6. Februar, und Freitag, 27. Februar, jeweils 16:30 Uhr (Kinder)

Filmreihe zur Ausstellung
6. bis 28. Februar im Kino des Deutschen Filmmuseums

„Traumhäuser des Kollektivs"
Kinoarchitekturen in Geschichte und Gegenwart
Vortrag mit Bildpräsentation von Alfons Maria Arns
Mittwoch, 18. Februar, 20:15 Uhr

Offener Vorführraum – Ein Blick hinter die Kulissen des Kinobetriebes

Wie kommt der Film auf die Leinwand? Welche Aufgaben muss der Filmvorführer bewältigen, um Bild und Ton eines Films in bestmöglicher Qualität zu projizieren? Für alle, die gerne einmal einem Filmvorführer bei der Arbeit über die Schulter schauen möchten, gibt es im Februar und März im Deutschen Filmmuseum die Möglichkeit dazu. Beim Angebot „Offener Vorführraum“ zeigen Vorführer, wo die Projektoren rattern und brummen, und erläutern die verschiedenen Geräte und Filmformate. Das Vorführen der Filme war fast ein Jahrhundert lang eine Kunst für sich: Filmspulen einlegen, Filme einfädeln, Überblenden von einem Projektor auf den anderen, Filmrollen umspulen, gerissene Filmstreifen kleben – all das erfordert ein gutes Auge, feinmotorisches Geschick und höchste Konzentration. Inzwischen ist der Beruf des Filmvorführers am Aussterben. In den großen Kinoketten, die mittlerweile ausschließlich digital projizieren, werden die Filme via Computer eingespielt, Start- und Endzeiten können programmiert werden. Mit den Vorführern verschwinden auch ihr Knowhow und das Handwerk. Im Filmmuseum wird dieses Wissen am Leben erhalten.

Für Erwachsene:
Samstag, 7. Februar, 16 Uhr
Samstag , 28. Februar, 16 Uhr

Für Kinder:
Freitag, 6. Februar, 16:30 Uhr
Freitag, 27. Februar, 16:30 Uhr

Kosten: 4 Euro / 2 Euro ermäßigt
Verkauf der Eintrittskarten an der Museumskasse


Filmreihe zur Ausstellung

In der Filmreihe zur Sonderausstellung FILMTHEATER. Kinofotografien von Yves Marchand und Romain Meffre (26. November 2014 bis 31. Mai 2015) geht es im Februar und März um den Blick hinter die Kulissen der Kinobetriebe. Unter dem Motto „Hinter der Leinwand“ stehen diejenigen im Mittelpunkt, die die Filmerfahrung für die Zuschauer erst möglich machen: Neben Kinobetreibern, Kassierern und Einlasskräften geht es vor allem um die Filmvorführer. Gerade weil dieses Berufsbild in der westlichen Welt verloren zu gehen droht, würdigt die Reihe ihre Leistung mit Filmen über Projektionisten. Während die Vorführer in den Spielfilmen oft als verträumte Einzelgänger dargestellt werden, zeichnen die Dokumentarfilme ein ungeschöntes, und doch liebevolles Porträt des Berufsbildes. Als Vorfilme sind unter anderem Stummfilm-Perlen aus dem Archiv des EYE Filminstituts in Amsterdam zu sehen.

Freitag, 6. Februar, 18 Uhr; Samstag, 14. Februar, 23:30 Uhr
THE SMALLEST SHOW ON EARTH Die kleinste Schau der Welt
GB 1957. R: Basil Dearden
D: Peter Sellers, Margaret Rutherford, Bernard Miles. 80 Min. OF
Ein junges Ehepaar erbt ein verstaubtes, heruntergekommenes kleines Kino mitsamt seinem exzentrischen und tattrigen Personal: ein wirrer Platzanweiser, eine Kartenabreißerin und ehemalige Stummfilmpianistin sowie ein versoffener Filmvorführer. Um den Verkaufspreis des Gebäudes zu erhöhen, versucht das Ehepaar, das Geschäft wieder zum Laufen zu bringen.
Vorfilm: DIE AUF DIE NÜSSE GEHEN. DE 1992. R: Klaus Stawecki. 35mm

Samstag, 7. Februar, 20:30 Uhr; Freitag, 13. Februar, 18 Uhr
BÁJEČNÍ MUŽI S KLIKOU Die wunderbaren Männer mit der Kurbel
ČSSR 1978. R: Jiří Menzel
D: Rudolf Hrušínský, Vladimír Menší, Jiří Menzel. 84 Min. 35mm. OmU
Jiří Menzels Komödie spielt um die Jahrhundertwende in Böhmen: Ein Filmvorführer reist von Ort zu Ort und träumt davon, in Prag ein ortsfestes Kino zu eröffnen. Er verbündet sich mit einem jungen Kameramann – gespielt von Jiří Menzel selbst –, der seinerseits einen Traum hat: Er sehnt sich nach lebensnahen Filmen, die sich mit der Wirklichkeit der Menschen befassen.
Vorfilm: CINEMA FILMVORFÜHRER IN PAKISTAN. CH 1973. R: Sebastian Schroeder. 3 Min. 35mm. o. D.

Mittwoch, 11. Februar, 20:30 Uhr
NUOVO CINEMA PARADISO Cinema Paradiso
Italien/Frankreich 1988. R: Giuseppe Tornatore
D: Philippe Noiret, Jacques Perrin. 123 Min. OmeU
Die Nachricht vom Tod eines alten Freundes löst bei einem berühmten Regisseur intensive Erinnerungen an seine Kindheit im Nachkriegs-Sizilien aus. Als kleiner Junge entwickelt er durch die Freundschaft zu Alfredo, dem alten Filmvorführer des titelgebenden Dorfkinos, eine Leidenschaft für den Film, die ihn ein Leben lang prägt. Giuseppe Tornatores semiautobiographische Liebeserklärung an das Kino als Ort der Träume wurde 1990 mit dem Oscar® für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet.

Vorfilm: EIN NEUER APPARAT ZUR VERHÜTUNG VON KINOBRÄNDEN. DE 1912. Werbefilm. 3 Min. 35mm

Sonntag, 8. Februar, 20:30 Uhr; Donnerstag, 12. Februar, 20:30 Uhr
CINEMA JENIN – THE STORY OF A DREAM
Deutschland 2012. R: Marcus Vetter
Dokumentarfilm. 95 Min. DCP. OmU

Der Film verfolgt über drei Jahre hinweg das Projekt des Regisseurs Marcus Vetter und vieler freiwilliger Helfer, ein verfallenes Lichtspielhaus im palästinensischen Jenin als Kino und Kulturzentrum wiederaufzubauen. Der Weg dorthin ist lang und voller Hindernisse. Es mangelt an Geld, und man hat mit Misstrauen und bürokratischen Schranken zu kämpfen, doch die Geduld macht sich bezahlt: Es gelingt, das Kino, das in den 1960er Jahren erbaut und 1987 beim Ausbruch der ersten Intifada geschlossen wurde, im August 2010 wiederzueröffnen. CINEMA JENIN wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Films ausgezeichnet.


Mittwoch, 18. Februar, 20:15 Uhr
„Traumhäuser des Kollektivs"
Kinoarchitekturen in Geschichte und Gegenwart
Vortrag mit Bildpräsentation von Alfons Maria Arns

Nach dem Boom der Multiplex-Kinos in den letzten beiden Dekaden des 20. Jahrhunderts ist seit 2010 eine Rückkehr zum traditionellen Filmtheater zu beobachten (etwa mit dem Aufkommen der Astor Film Lounge Premiumkinos), die zugleich die große Zeit der Kinopaläste in den 1920er- und 1930er-Jahren in Erinnerung ruft. Ein Grund dafür ist die neuerliche Bewusstwerdung eines zentralen Faktors rund um die dunkle Kinobox, nämlich die ästhetische Einheit von Innenraum, städtischem Ort und architektonischer Außenwirkung. In einem reich bebilderten Vortrag schildert Alfons Maria Arns die Geschichte der Filmtheater sowie aktuelle Entwicklungen deutscher und US-amerikanischer Kinoarchitekturen und zeigt, wie fundamental wichtig und vielgestaltig die „Traumhäuser des Kollektivs“ (Walter Benjamin) als Orte öffentlicher Erfahrung waren und immer noch sind.

Alfons Maria Arns (*1954) ist freiberuflicher Kultur-, Film- und Kinohistoriker sowie Mitgesellschafter der Drummer
und Arns Historiker GbR www.drummerundarns.de

Im Anschluss an den Vortrag (ca. 21 Uhr)
MEMOIRS OF A MOVIE PALACE
USA 1979. R: Christian Blackwood
Dokumentarfilm. 46 Min. DigiBeta. OF

Mit seiner verschwenderischen Architektur versprach das Kings Theater seinen Zuschauern in New York eine Filmerfahrung der Extraklasse. Zwei Jahre nach dessen Schließung in den späten 1970er Jahren versammelt MEMOIRS OF A MOVIE PALACE Zeitzeugen, vom Manager über den Filmvorführer bis zum Platzanweiser, die an ihrem ehemaligen Arbeitsplatz von den Glanzzeiten des Premierenkinos berichten.


Mittwoch, 25. Februar, 20:30 Uhr
COMRADES IN DREAMS – LEINWANDFIEBER
Deutschland 2006. R: Uli Gaulke
Dokumentarfilm. 100 Min. 35mm. OmU
Im Zentrum des Films stehen die Betreiber von vier Kinos in Nordkorea, Indien, Burkina Faso und den USA. Die Voraussetzungen, unter denen sie ihrer Arbeit nachgehen, könnten unterschiedlicher nicht sein. Doch die vier Geschichten verbindet der gemeinsame Traum, die Liebe zu den Filmen mit den Zuschauern zu teilen.

Vorfilm: MUTT AND JEFF AT THE MOVIES. USA 1920. R: Charles Bowers. Animationsfilm 2 Min. 35mm

Freitag, 27. Februar, 18 Uhr
ALOIS GUGUTZER, FILMVORFÜHRER: ‚DAS ZELLULOID, DAS LÄSST EINEN NICHT LOS’
BRD 1979. R: Peter Goedel
Dokumentarfilm. 96 Min. 16mm

Der Dokumentarfilm bietet einen Einblick in das Leben des 60-jährigen Projektionisten Alois Gugutzer. Gegen Ende der Stummfilmzeit legte Gugutzer erstmals Filme in Projektionsapparate ein, führte im Lauf seiner Karriere auch in Wander- und Soldatenkinos vor und erlebte nach dem Krieg den Kino-Boom sowie das langsame Kino-Sterben. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten war Gugutzer in einem Kinocenter in München tätig.

Vorfilm: ARTHÈME OPÉRATEUR. FR 1913. R: Ernest Servaes. 8 Min. 35mm

Samstag, 28. Februar, 20:30 Uhr
SHERLOCK, JR.
USA 1924. R: Buster Keaton
D: Buster Keaton, Kathryn McGuire, Joe Keaton. 45 Min. 16mm. engl. ZT

Hinter die Stummfilm-Leinwand führt eine Auswahl von Kurzfilmen, die aus der Sammlung des EYE Filminstitutes in Amsterdam stammen, sowie ein Klassiker: Buster Keaton spielt in SHERLOCK, JR. den Projektionisten eines kleinstädtischen Filmtheaters, der sich als Detektiv versucht. Um das Herz seiner Angebetenen zu gewinnen, will er den Dieb einer Taschenuhr ausfindig machen, die deren Vater geklaut wurde. In einer berühmten Szene schläft er beim Filmvorführen ein und betritt im Traum die Kinoleinwand.

Vorfilm: Stummfilme aus der Sammlung des Eye Filminstituts Amsterdam. USA/FR/DE/GB 1912-1920. 15 Min. 35mm. o. D.
Klavierbegleitung: Ulrich Rügner

Alle weiteren Infos unter: http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/

Quelle: Deutsches Filmmuseum

Partner-Tipps für Frankfurt & Umgebung

Empfehlungen von Partnern und Firmen aus oder für die Region.