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November 2018
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Destination Star Trek GERMANY in Frankfurt

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Drei Tage lang verwandelte sich die Halle 3.1 der Messe Frankfurt in die unendlichen Weiten des Weltraums, wo Fans ganz tief in das STAR TREK Universum eintauchen konnten. Zahlreiche Stars aus den Serien und Filmen gaben sich bei Talks, Fotoshootings oder Autogrammsessions die Ehre, es wurden Requisiten in einem kleinen Museum ausgestellt, die Brücke der Enterprise aus "Next Generation" lud dazu ein, sich selber mal auf den Stuhl des Captains zu setzen, es gab massenhaft Merchandising zu Kaufen und noch vieles mehr. Kein gerade billiges Vergnügen, weil fast Alles neben dem Eintrittspreis noch extra gekostet hat, aber für viele Fans eine einmalige und deshalb auch lohnenswerte Investition. Keine Frage: in dieser Hinsicht war das Wochenende, auch wenn es ein tiefes Loch im Portemonnaie hinterlassen hat, ein voller Erfolg.

Doch bevor ich weiter auf die schönen, gelungenen Seiten der DESTINATION STAR TREK in Frankfurt eingehe, zunächst ein paar eher kritische Worte bezüglich der Organisation. Denn die war, ob im Vorfeld oder vor Ort, gelinde gesagt eine Katastrophe. Das Personal war bemüht und freundlich, das steht außer Frage, doch leider auch in den meisten Fällen völlig uninformiert. Hatte man sich etwa online bestimmte Tickets gekauft und wollte diese nun vor Ort einlösen, wurde man zumindest am ersten Tag erst einmal quer durch die ganze Messe geschickt, weil niemand genau informiert worden war, wie das genau abläuft. Dass dann bei der Opening Ceremnoy die Sitzplatzordnung für Inhaber von Platin-, Gold- und Silber-Tickets noch nicht geregelt war, war auch nicht ganz nachvollziehbar – aber so etwas kann passieren. Was nicht passieren darf, ist, dass aus diesem Fehler am nächsten Tag nicht gelernt wurde und das Chaos noch einmal von vorne los ging. Den Höhepunkt erreichte das Ganze dann bei der großen Reunion der NEXT GENERATION Crew. Hierfür mussten sich alle Besucher Extra-Tickets kaufen, die es wieder in verschiedenen Preiskategorien gab. Zu dumm nur, dass diese auf den ausgedruckten Karten dann nicht drauf standen. Wem das aufgefallen ist und wer im Vorfeld zur Information gegangen ist, dem wurde die Kategorie dann handschriftlich auf der Karte vermerkt. Beim Einlass wurde dann nach Listen abgehakt, wer jetzt in welcher Kategorie sitzen darf. Die Karte wurde dann am Eingang einbehalten. Doch kaum saß man auf seinem teuer erstandenen Platz, kam Jemand und wollte eben jene Karte noch einmal sehen. Wirklich gut abgestimmt das Ganze! Dass dann kurz vor Beginn des Reunion Events noch ein Stuhl auf die Bühne getragen werden musste, weil sich die Organisatoren im Gegensatz zu den Fans wohl vorher nicht durchgelesen haben, wie viele Stars auf der Bühne sein werden, hat dann noch einmal verdeutlicht, was für ein Chaos hinter den Kulissen geherrscht haben muss. Sicherlich, Fehler sind menschlich und am Ende hat ja alles irgendwie funktioniert. Die Sache ist nur, dass man für den extrem hohen Preis gerade der Silber-, Gold- und Platin-Tickets eine reibungslosere Organisation und eine bessere Information der Mitarbeiter vor Ort hätte erwarten dürfen.

Den Stars dagegen war genau das bewusst. Ihnen war klar, dass die Fans zum Teil sehr weit gereist sind (es waren nicht nur Besucher aus ganz Deutschland, sondern auch aus den USA, England, Frankreich, Russland, Polen, Italien und vielen anderen Ländern in Frankfurt) und mitunter enorm viel Geld ausgegeben haben, um ihren Idolen für kurze Zeit nah zu sein. Und wirklich jeder von den anwesenden Schauspielern war sich der daraus resultierenden Verantwortung bewusst. Ganz gleich, ob bei den Talks, den Autogrammsessions oder den Photoshoots, ihr Auftrag war es, den Besuchern eine tolle und unvergessliche Zeit zu bieten – und den Auftrag haben sie grandios umgesetzt. Sicherlich, gerade bei den Photoshoots blieb kaum Zeit für Vertraulichkeiten. Gerade bei William Shatner wurde man im Sekundentakt durchgereicht, damit auch wirklich jeder Fan sein teuer bezahltes Foto mit Captain Kirk bekommen konnte. Und obwohl hier wirklich Jedem klar war, dass die Veranstaltung nur eine einzig große Geldmaschine gewesen ist, so hatte man als Fan in solchen kurzen Momenten eben das Gefühl, etwas ganz Besonderes erleben zu dürfen. Brent Spiner, besser bekannt als Android Data aus "Next Generation", war nicht nur bei seinem Talk und bei der Reunion ein großartiger Entertainer. Auch beim kurzen Moment des Fotoshoots strahlte er eine ungeheure Sympathie aus und gab einem als Fan eben nicht das Gefühl, einfach nur abgefertigt zu werden.

Keine Frage, gerade die Serien-Stars sind absolute Convention-Profis, die wissen, wie sie ihren Fans eine gute Zeit bieten können. Der Talk mit Rene Auberjonois, Armin Shimerman, Jeffrey Combs und Casey Biggs aus DEEP SPACE NINE etwa gehörte neben dem Brent Spiner Talk zu den amüsantesten 45 Minuten der Convention. Die vier Herren haben die Fragen der Fans mit so viel Witz und Esprit beantwortet, dass ihre kurze Zeit auf der Bühne wirklich wie im Flug vorbeigegangen ist. Auch Robin Curtis aus den Filmen III + IV, die sich bei ihren Autogrammsessions äußerst sympathisch und engagiert mit ihren Fans unterhalten hat und einem wie ihre Kolleginnen Alice Krige (die Borg Queen aus "Der erste Kontakt") oder Carolyn Seymour ("Next Generation"/"Der erste Kontakt") viel Freundlichkeit und Aufmerksamkeit geschenkt hat, ist ein perfekter Beweis für die hohe Professionalität der Darsteller und ihrer wirklich spürbaren Liebe zu den Fans – ganz gleich, ob diese nur sehr gut gespielt oder wirklich echt ist. Als Besucher hatte man zumindest in Gegenwart der Stars nie das Gefühl, hier nur das Geld aus der Tasche gezogen zu bekommen.

Die Mühe, die viele Fans in ihre Kostüme gesteckt haben, das Strahlen in ihren Augen, wenn sie ein Foto mit ihrem Liebling gemacht oder ein Autogramm bekommen haben und das herzhafte Lachen, dass einem bei den Talks geschenkt wurde – all das hat nicht nur die Preise gerechtfertigt, sondern auch die schlechte Organisation vergessen gemacht. Es waren drei ganz besondere Tage, drei lustige, aufregende und unvergessliche Tage. Auch wer ansonsten vielleicht eher ein Außenseiter ist, wurde hier kurzzeitig zum Teil einer großen Gemeinschaft, wurde hier nicht für seine Leidenschaft belächelt, sondern konnte diese mit vielen Gleichgesinnten richtig ausleben. Deshalb gibt es am Ende doch noch ein Dank an die Organisatoren, dass sie dieses Event nach Frankfurt gebracht haben und ein Dank an William Shatner, Brent Spiner, Karl Urban, Michael Dorn, Levar Burton, Marina Sirtis und alle anderen Darsteller, dass sie ihren Fans so viele schöne Stunden bereitet haben! Live long and prosper!

Mehr Bilder zur DESTINATION STAR TREK gibt es HIER

 

www.DestinationStarTrek.com

Quelle: Sebastian Betzold

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