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November 2018
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Filmreihe ROMAN POLANSKI im Deutschen Filmmuseum

Filmreihe ROMAN POLANSKI im Deutschen Filmmuseum

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Sonntag, 1. März, bis Dienstag, 31. März

Roman Polanski, 1933 in Paris geboren, wuchs in Polen auf. Polanskis jüdische Eltern wurden nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Konzentrationslager deportiert, er selbst floh mit zehn Jahren aus dem Krakauer Ghetto und war schon in jungen Jahren auf sich allein gestellt. Er besuchte die Filmschule in Łódź, die zur Wiege des neuen polnischen Films wurde. Nach seinem ersten Spielfilm NÓZ W WODZIE (Das Messer im Wasser, 1962), einer versteckten Kritik an der polnischen Gesellschaft, wich er für den Dreh seiner Filme auf Westeuropa und die USA aus. Polanski hat sich auf Horrorfilme, Psychothriller und schwarze Komödien spezialisiert. Besonders interessiert ihn das Verhältnis von Macht und Ohnmacht, Täter und Opfer, Sexualität und Moral. Seine Geschichten sind eingebettet in klaustrophobische Situationen und meisterhaft inszeniert.

Sonntag, 1. März, 18 Uhr; Freitag, 6. März, 20:30 Uhr
NÓZ W WODZIE Das Messer im Wasser
Polen 1962. R: Roman Polanski. D: Leon Nymczyck, Jolanta Umecka, Zygmunt Malonowicz. 94 Min. DCP. OmU
Ein bürgerliches polnisches Ehepaar nimmt auf dem Weg zum Segeln einen jungen Tramper mit und lädt ihn auf sein Schiff ein. Dort kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem älteren und dem jüngeren Mann, die sich immer mehr zum Kampf entwickelt. Roman Polanskis erster langer Spielfilm ist ein psychologisch durchdachtes Kammerspiel und zugleich eine Parabel auf die Zustände in der polnischen Gesellschaft Anfang der 1960er Jahre.
Vorfilm: SSAKI Säugetiere. PL 1962. R: Roman Polanski. 11 Min. o.D.

Donnerstag, 5. März, 17:30 Uhr; Sonntag, 8. März, 18 Uhr
REPULSION Ekel
Großbritannien 1965. R: Roman Polanski. D: Catherine Deneuve, Ian Hendry, Yvonne Furneaux. 105 Min. DCP. OmU
Carole Ledoux arbeitet in einem Londoner Maniküresalon und wohnt mit ihrer Schwester Helen in einem kleinen Appartment. Carole hat sich in ihre eigene Welt zurückgezogen, die von Alpträumen, Wahnvorstellungen undeinem pathologischen Männerhass bestimmt ist. Als Helen mit ihrem Geliebten verreist und Carole in der Wohnung alleine bleibt, führen ihre Ängste zu folgenschweren Gewaltausbrüchen.

Freitag, 6. März, 22:30 Uhr; Samstag, 14. März, 22:45 Uhr
THE FEARLESS VAMPIRE KILLERS Tanz der Vampire
Großbritannien/USA 1967. R: Roman Polanski
D: Jack MacGowran, Roman Polanski, Alfie Bass, Sharon Tate. 108 Min. 35mm. OmU
In THE FEARLESS VAMPIRE KILLERS gehen ein alter Professor und sein junger Gehilfe in einem Karpatenschloss auf Vampirjagd und geraten in eine Familienfeier der Untoten. Die Klischees und Handlungsmuster des Vampir-Genres werden bei Polanski zu einer amüsanten Persiflage genutzt, in der makabere Schocks durch liebevolle Typenzeichnungen ausbalanciert werden. Eine Hommage an das alte Horrorkino und seine Effekte und gleichzeitig ein fantasievoll-intelligentes Vergnügen.

Samstag, 7. März, 22:30 Uhr; Freitag, 13. März, 22:30 Uhr
ROSEMARY’S BABY Rosemaries Baby
USA 1968. R: Roman Polanski. D: Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon, Sidney Blakmer. 137 Min. 35mm. OmU
Der erfolglose Schauspieler Guy Wodd zieht mit seiner Frau Rosemary trotz der Warnungen eines Freundes in ein geheimnisvolles altes New Yorker Mietshaus. Während er sich schnell mit seinen Nachbarn anfreundet, fühlt seine Frau sich zunehmend unwohl. Geheimnisvolle Geräusche und der Selbstmord einer jungen Hausbewohnerin verstärken ihr Unbehagen. Als sie schwanger wird, beginnt für Rosemary ein Alptraum. Der Horrorfilm entfaltet seine Wirkung aus der anfänglichen Alltäglichkeit heraus und aus der Ohnmacht, die Rosemary ihrer Umgebung gegenüber empfindet.

Donnerstag, 12. März,18 Uhr; Freitag, 13.März, 20:15 Uhr
CHINATOWN
USA 1974. R: Roman Polanski. D: Jack Nicholson, Faye Dunawaye, John Huston, Perry Lopez. 131 Min. 35mm. OmU
Privatdetektiv J. J. Gittes wird von Mrs. Mulwray beauftragt, ihren Ehemann zu überwachen. Als Mr. Mulwray, Leiter der städtischen Wasserversorgung, einige Tage später tot aufgefunden wird, macht sich Gittes auf die Suche nach den Mördern. Er stellt fest, dass Mulwray einer kriminellen Manipulation großen Stils auf der Spur war. Die Krimistruktur und das düstere Setting im L.A. der 1930er Jahre machen CHINATOWN zu einem Film noir, der die destruktiven Seiten der Stadtentwicklung enthüllt.

Dienstag, 17. März, 20:30 Uhr
TESS
Frankreich/Großbritannien 1979. R: Roman Polanski
D: Nastassia Kinski, Peter Firth, Leigh Lawson, John Collin. 134 Min. 35mm. OF
TESS spielt im viktorianischen England des 19. Jahrhunderts: Zufällig erfährt der verarmte John Durbeyfields, dass seine Familie von den reichen d‘Urbevilles aus dem Nachbarort abstammt. In der Hoffnung auf finanzielle Unterstützung schickt er seine Tochter dorthin. Ihr Cousin Alec findet Gefallen an ihr, sie weist ihn aber von sich und wird daraufhin von ihm vergewaltigt. Als sie nach Hause zurückkehrt, um ihr Baby auf die Welt zu bringen, lernt sie den Pfarrerssohn Angel kennen, der nichts von ihrer Vergangenheit weiß. Polanski erzählt die Geschichte eines unschuldigen Mädchens in einer von Klassenschranken und moralischen Vorurteilen geprägten Welt.

Mittwoch, 18. März, 18 Uhr
DEATH AND THE MAIDEN Der Tod und das Mädchen
USA/Frankreich/Großbritannien 1994. R: Roman Polanski D: Sigourney Weaver, Ben Kingsley. 103 Min. 35mm. OF
Ein Ehepaar hat sich nach dem Ende einer Militärdiktatur in ein einsames Haus an der Küste zurückgezogen. Beide tragen eine unbewältigte Vergangenheit voll von Folter und Gefangenschaft mit sich herum. Eines Tages glaubt die Frau, in einem zufälligen Bekannten ihres Mannes einen ihrer Peiniger zu erkennen. Gegen den Willen ihres Mannes nimmt sie diesen gefangen. Sie will den angeblichen Täter für alles, war er ihr angetan hat, büßen lassen.

Sonntag, 22. März, 20:30 Uhr; Dienstag, 24. März, 20:30 Uhr
THE GHOST WRITER Der Ghostwriter
Frankreich/Deutschland/Großbritannien 2010. R : Roman Polanski
D: Ewan McGregor, Jon Bernthal, Tim Preece. 128 Min. 35mm. OmU
Ein britischer Ghostwriter soll die Memoiren des früheren Premierministers Adam Lang fertigstellen, nachdem der bisherige Autor ums Leben gekommen ist. Der Verlag zahlt Lang eine Millionengage für das Buch und die Zeit drängt. Der Ghostwriter reist auf die Insel Martha’s Vineyard, wohin sich Lang mit seiner Frau Ruth und einigen Beratern zurückgezogen hat. Langs politische Vergangenheit hat dort bereits die Presse und Demonstranten auf den Plan gerufen, die das Anwesen belagern. Inmitten des Tumults macht der Ghostwriter eine Entdeckung, die Lang in ein ganz neues Licht rückt – und ihn selbst in Lebensgefahr bringt.

Donnerstag, 26. März, 18 Uhr; Samstag 28. März, 20:30 Uhr
CARNAGE Der Gott des Gemetzels
Frankreich/Deutschland/Polen/Spanien 2011. R: Roman Polanski
D: Jodie Foster, Kate Winslet, Christoph Waltz. 80 Min. 35mm. OmU
CARNAGE ist die Adaption des gleichnamigen, erfolgreichen Theaterstücks von Yasmina Reza. Zwei gutbürgerliche Ehepaare treffen sich, um einen Streit zwischen ihren Kindern auszudiskutieren. Steht am Anfang noch der Wunsch nach Versöhnung, wird schnell klar, dass es keine Übereinstimmungen in grundsätzlichen Fragen gibt, sei es die Kindererziehung, die Ehe oder die weltpolitische Lage. Die Situation eskaliert zunehmend. Abgründig tiefschwarzer Humor, mit vier großartigen Schauspielern meisterhaft inszeniert.

Freitag, 27. März, 22:30 Uhr; Samstag 28. März, 22:30 Uhr
FRANTIC
USA/Frankreich 1988. R: Roman Polanski D: Harrison Ford, Betty Buckley. 119 Min. 35mm. OmU
Der Arzt Richard Walker und seine Frau Sondra reisen zu einem medizinischen Kongress nach Paris. In ihrem Hotel stellen sie fest, dass Sondras Koffer auf dem Flughafen vertauscht wurde. Kurz darauf ist Sondra spurlos verschwunden. Von der Polizei zurückgewiesen, macht sich Richard selbst auf die Suche nach seiner Frau und gerät immer tiefer in eine Schmugglergeschichte und in die Unterwelt der sich ihm feindlich gegenüberstellenden Stadt hinein.

Sonntag 29. März, 18 Uhr; Dienstag 31. März, 20:30 Uhr
LA VÉNUS À LA FOURRURE Venus im Pelz
Frankreich/Polen 2012. R: Roman Polanski D: Emmanuelle Seigner, Mathieu Amalric. 96 Min. DCP. OmU
Am Ende eines langen Casting-Tages hat der Theaterregisseur Thomas seine ideale Besetzung noch immer nicht gefunden. Da taucht plötzlich Vanda auf und versucht mit allen Mitteln, ihn davon zu überzeugen, sie noch anzuhören. Als sie zu spielen beginnt, wird die zunächst unverschämt und ordinär daherkommende Frau zu genau der Figur, die Thomas gesucht hat. Eine lustvolle Studie über sexuelle Abhängigkeiten, Macht- und Geschlechterverhältnisse und zugleich eine Hommage an Polanskis Ehefrau, die Schauspielerin Emmanuelle Seigner.

Weitere Infos: http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/kinoprogramm/

Quelle: Deutsches Filminstitut

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