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LICHTER Filmfest 2016

LICHTER Filmfest 2016

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29.03. - 03.04.2016

Am Dienstag, 29.03., ist es endlich wieder soweit: das 9. LICHTER Filmfest Frankfurt International geht an den Start. Aus dem kleinen, regionalen Festival ist längst ein überregional bedeutendes Filmfestival geworden, zu dem nicht nur das Publikum, sondern auch Filmschaffende sehr gerne nach Frankfurt kommen. Der Erfolg des LICHTER Filmfests ist in erster Linie dem enormen Herzblut geschuldet, dass die Macher Jahr für Jahr in die Umsetzung investieren. Angetrieben von der Liebe zum Kino, zum Film und auch zur Region stellen sie nun schon seit neun Jahren immer wieder ein extrem vielseitiges Programm zwischen Anspruch und Unterhaltung zusammen, das oft auch kleineren, wenig kommerziellen Filmen eine Plattform bietet. In diesem Jahr werden in fünf Spielstätten in Frankfurt, Wiesbaden und Offenbach insgesamt 100 Filme und Veranstaltungen präsentiert. Unter den Filmen sind drei Weltpremieren, sieben Deutschlandpremieren und sieben Hessenpremieren – so viele Uraufführungen, wie im vergangenen Jahr.

Das Festivalzentrum hat in diesem Jahr Mousonturm ein neues Zuhause gefunden. Gleich drei Säle werden dabei zur Spielstätte. Zudem wird es im Festivalzentrum viele weitere attraktive Angebote geben. Es ist nach dem in zahlreichen Filmen als Kulisse verwendeten Bürohochhaus Vau, in dem das Festival zwei Jahre beheimatet war, und dem Cantate Saal, dem Festivalzentrum 2015, eine weitere prägende Begegnungsstätte, die dem Charakter des Festivals absolut gerecht wird. Zudem stärkt der Standort in Verbindung mit dem Rahmenprogramm die Präsenz des Festivals in der Stadt, was die ohnehin schon hohe Popularität mit Sicherheit noch weiter steigern wird.

Die Highlights – Regional

Die regionale Filmreihe präsentiert 2016 25 Langfilme und 28 Kurzfilme mit Bezug zu Rhein-Main und Hessen.11 Langfilme und 22 Kurzfilme konkurrieren dabei um die Hauptpreise des LICHTER Wettbewerbs. Weltpremiere feiern Sung-Hyung Chos einfühlsames Nordkorea-Porträt Meine Brüder und Schwestern im Norden, Thomas Carlés berührende und zugleich schonungslose Dokumentation über das Sterben seiner eigenen Eltern Lisbeths letzte Reise und Lilo Mangelsdorffs Film Unterwegs in der Musik über das Leben und Wirken der Darmstädter Komponistin und Mitgründerin des Archivs „Frau und Musik“ Barbara Heller.

Anlehnungen an das Thema „Grenzen“ finden sich auch im regionalen Programm: Rǎzvan Georgescus Deutschlandpremiere Trading Germans enthüllt die geheimen Deals um den einzigen Riss im Eisernen Vorhang, der über 240.000 Rumäniendeutschen den Weg in den Westen ebnete. Farid Eslams mit dem Hessischen Filmpreis ausgezeichnete Musik-Dokumentation Yallah! Underground porträtiert die einflussreichsten Underground-Künstler des arabischen Frühlings. Ein Glanzlicht des jungen deutschen Kinos ist der Abschlussfilm des LICHTER Filmfest am 3. April: Jonathan. Für das Drehbuch seines sensiblen Coming-of-Age-Dramas, das bei Lichter als Hessenpremiere läuft, erhielt Piotr Lewandowski den Hessischen Filmpreis.

Die Highlights International:

In diesem Jahr steht das Thema „Grenzen“ im Mittelpunkt des Festivals. Dabei geht es allerdings nicht nur um regionale und politische, sondern auch um ganz persönliche oder gesellschaftliche Grenzen.

13 internationale Langfilme, darunter vier Deutschlandpremieren, und ein umfangreiches Begleitprogramm beleuchten 2016 dieses LICHTER-Jahresthema. „Die aktuellen Ereignisse in den Krisengebieten der Welt, aber auch die zunehmende Abschottung in Europa haben uns bewegt, grundsätzlich über Grenzen nachzudenken“, sagt Gregor Maria Schubert, Direktor des LICHTER Filmfest. Zwei bewegende Dokumentationen erzählen von Flüchtenden an Europas Außengrenzen (Les Sauteurs) und dem Leben im syrischen Bürgerkrieg (Coma). Auch Spielfilme über den Alltag von Kindern in einer serbischen Enklave im Kosovo (Enklava) oder über einen NATOPosten im afghanisch-pakistanischen Grenzland (The Wakhan Front, DP) finden sich im Programm.

Doch LICHTER versteht Grenzen nicht nur territorial. „Uns interessieren auch die unsichtbaren Linien zwischen gesellschaftlichen Gruppen (Louisianna – The Other Side und Masaan, DP), die Grenzen des Gehorsams (Experimenter, DP), des eigenen Körpers (Walking Distance), des Humors (Pecore in Erba, DP) oder die Grenzen der Macht (I stay with you)“, so Johanna Süß, stellvertretende Festivalleiterin, die gemeinsam mit Gregor Maria Schubert und Philippe Crackau das internationale Programm kuratiert hat.

Neben den zahlreichen Kurz- und Langfilmen hat das Festival auch noch zwei Ausstellungen, drei Stummfilm-Konzerte, interdisziplinäre Debatten, eine Video-Techno-Oper und natürlich auch jede Menge prominenter Gäste zu bieten.

Das gesamte Filmprogramm und alle weiteren Informationen zum Festival, den Spielorten, den Eintrittspreisen und dem Rahmenprogramm gibt es unter: http://www.lichter-filmfest.de/

 

 

Quelle: Sebastian Betzold + LICHTER Filmfest

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